Wieder Regen am morgen aber egal. Nach dem Frühstück ( Rühreier mit Toastbrot und Rest-Frikadellen ) machten wir uns bereit für unsere Wanderung. Mocoa liegt im Departamento Putumayo im Südwesten Kolumbiens, hier ist das Eingangstor zum Amazonasbecken. Eine Wanderung im Regenwald wollten wir uns nicht entgehen lassen und wenn das Ziel auch noch „Fin del Mundo“ (Ende der Welt) heißt, ist das doch noch verlockender. Der Beginn des Wanderweges lag 3 km von unserem Hotel entfernt, da alle Colectivos die vorbei fuhren voll waren, legten wir die Strecke zu Fuß zurück. Mittlerweile war es auch trocken. Es ging durch tollen dichten Dschungel immer wieder am Fluss entlang. Nach 1 Stunde steilem Fußmarsch erwarteten wir den Wasserfall Fin del Mundo, aber er ließ auf sich warten. Langsam ließ sich auch die Sonne blicken, also genehmigten wir uns ein erfrischendes Bad in einem schönen Becken an der ersten Kaskade. Danach dann aber weiter am Fluss entlang, sowie durch den Fluss durch und über Felsen, an weiteren Kaskaden vorbei. Und dann……. die Felsen hören einfach auf und das Wasser stürzt 75m in die Tiefe, man schaut von oben auf den Dschungel und kann nur staunen. Der Wahnsinn. Die Natur überrascht uns immer wieder. So lassen wir uns das Ende der Welt gefallen. Wir genossen noch eine Weile den sagenhaften Ausblick und machten uns dann wieder auf den Rückweg. Am Eingang angekommen fing es wieder pünktlich an zu regnen. Wir warteten 20 Minuten auf das Colectivo und kamen um 18:00 Uhr im Hotel an. Dort gab es erstmal ne warme Dusche. Der Regen hörte nicht mehr auf, also bestellten wir uns was beim Chinesen. Lecker ist anders, aber das Essen machte sehr satt. Wir lassen uns doch den super schönen Tag von einem “ miesen Chinesen “ nicht verderben. Ein – mal wieder – fast unbeschreiblich schöner Tag geht zu Ende.

Hier geht es zum Video :  https://youtu.be/7yGD-JrH3Ks

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here