Noch eine weitere Nacht wollten wir hier nicht bleiben, es ist nett hier, aber es hält uns auch nichts. Es gibt aber einige schöne Wanderungen und eine kurze an alten Bahnschienen entlang zu einer Höhle und dann weiter zur Victoria Bay wollten wir noch machen, bevor es weiter geht. Wir haben uns den Ort Plettenberg Bay ausgesucht nur ca. 80 km entfernt, somit können wir es entspannt angehen lassen. Die Wanderung begann super schön an den Felsen entlang, mit Blick auf den langen Strand, bei strahlendem Sonnenschein. Hinter einem kurzen Tunnel erreichten wir die Höhle. Früher, als die Bahn noch in Betrieb war, mal ein Restaurant, aber dann stürzte der Berg ein und begrub die Schienen, somit wurde alles stillgelegt. Die Höhle ist jetzt ein Ort für Heimatlose, die gegen eine kleine Spende besichtigt werden kann. In der Höhle gibt es viele kleine Nischen zum Schlafen, Essen, Ausruhen und die Bewohner haben alles mit vielen Muscheln etc. dekoriert. Wirklich eine schöne Idee. Ein Stück weiter mussten wir dann eine alte Eisenbahnbrücke überqueren….. Und hier endete unsere Wanderung! Meine (Christina) Höhenangst ist ja nicht wirklich extrem ausgeprägt, aber hier siegte sie! Die Brücke war ca. 100 Meter lang und 20 Meter hoch, zwischen den Querverstrebungen der Gleise waren Hohlräume, einige Holzbalken waren schon verfault und der Fussgängerweg an der Seite bestand aus rostigen Metallplatten, die leider nicht mehr vollständig waren….. Ging gar nicht, keine Chance. Ich kapitulierte! Dann kommen wir eben früh in Plettenberg an, auch nicht so schlimm, denn auf den ersten Blick ein schöner Ort und Wale gibt es hier auch wieder. Das erste Hostel, das wir ansteuerten wurde auch gleich unsere Bleibe und wir machten uns auf den Weg ins Dorf um was zu Essen und….. Natürlich! Zum Wale gucken. Im Supermarkt gab es einen „Sundays Lunch“ für 29,99 Rand ( knapp 2 Euro ), da mussten wir zugreifen. Wir machten es uns am Ausguck bequem. Ein schöner Platz, oberhalb des Strandes gelegen mit Top Blick auf das Meer. Schon als wir ankamen war ein Wal ganz nah an der Küste zu sehen. Da war einiges los in der Bucht. Viele Sprünge konnten wir beobachten und eine Walkuh mit ihrem Kalb! Herrlich! Hier fühlen wir uns wohl! Abends im Hostel gab es ein typisches Gericht aus Südafrika, Bobotie, Minzhack in Käsesoße. Natürlich wieder mit Kamin. Bekannte Gesichter haben wir auch wieder getroffen, eine Französin und ein Engländer, die in Hermanus schon im gleichen Hostel waren. Wir nahmen noch ein paar Kaltgetränke am Kamin und plauderten ein wenig mit den anderen Reisenden.

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