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Zu Hause in Palolem

Zu Hause in Palolem

Palolem – zehn Jahre ist unser erster Besuch nun her, Ende 2018 verschlug es uns wieder hier her und nun das dritte Mal. Immer ein toller Ort um sich von den Strapazen und Eindrücken einer Indienreise zu erholen, denn Goa ist die „Light-Version“ von Indien. Es hat sich einiges verändert, wie überall und wir uns natürlich auch. Der Strand ist schmal geworden, die Bebauung lässt keine Lücke mehr übrig, „schick“ und modern und natürlich mehr los. Aber Hauptsächlich sind es einheimische Touristen, die das Bild verändern. Und wem ist es zu verdenken… Es ist nunmal ein Traum – ein langgezogener, sichelförmiger Strand von Palmen gesäumt mit traumhaften Sonnenuntergängen und dazu den günstigsten Alkohol im ganzen Land! Die Regierung musste während Corona was tun um den einheimischen Tourismus anzukurbeln und wir Westler machen es vor, warum sollte der Inder es anders machen…?! Es gibt trotzdem noch eine kleine Ecke „unseres, ursprünglichen“ Palolem mit den kleinen, einfachen Läden und Restaurants. Auch die Unterkunft im hinteren Teil des Dorfes gibt es noch und der Garten ist noch grüner geworden. So sehr wir das Reisen und Entdecken neuer Orte lieben, manchmal brauchen wir einfach auch diese Orte, an die wir zurück kommen können, an denen wir uns auskennen, einfach ankommen können. Wir sind sehr froh hier zu sein, wenn auch vielleicht für einen Abschied…. Aber keinesfalls wehmütig. Was wir in Indien schon gelernt haben: es verändert sich nunmal alles und ständig – die Veränderung sind wir… So nun genug Sentimentalität…. Wir genießen das Leben, lassen die Seele baumeln. Es ist heiß, heiß, heiß. Bis 17 Uhr sollte man sich wirklich nicht bewegen, das meistern wir mit Bravour. Dann geht es zum Strand auf ein Kaltgetränk und danach zum Abendessen. Mehr gibt es hier nicht zu berichten. Danke Palolem!

 

 

 

Reisetag von Badami via Hubli, Panaji, Margao nach Palolem

Reisetag von Badami via Hubli, Panaji, Margao nach Palolem

Der frühe Affe erreicht den richtigen Bus…….. Wir wollten eh früh los denn, für heute stehen 350 Kilometer auf dem Programm. Unterhalb unseres Balkon sitzt immer ein Affe – im Grunde hier normal – aber dieser Affe fand es ganz geil morgens ab 06:00 Uhr auf dem Wellblechdach sitzenderweise an dem dem Dach zu rütteln. Wellblechdächer sind ja in Deutschland nicht sehr verbreitet, also lasst Euch gesagt sein, dass an weiterschlafen nicht zu denken war. Der Lärm war einfach unerträglich. Also Sachen schnell packen und ab zum gegenüberliegenden Busterminal. Wir hatten uns bereits am Vortag schlau gemacht, einen direkten Bus nach Palolem gibt es nicht. Also geht es in Etappen zu unserem nächsten Ziel. Badami / Hubli 105KM in ca. 3 Stunden, Hubli / Panaji 175KM in 6 Stunde, Panaji / Margao 30 Kilometer 0,45 Stunden und zu guter Letzt Margao / Palolem 38 Kilometer 1,5 Stunden ( Lumpensammler ). Einzig nennenswerter Vorfall trug sich in Hubli zu. Wir kamen um kurz nach 10:00 Uhr an und der Bus nach Panaji sollte um 10:30 Uhr fahren. Also genug Zeit für einen Klogang und einen Tee. Um 10:25 Uhr plötzlich Geschrei im Busterminal und dann hieß es laufen, laufen und nochmals laufen. Der Bus musste Platz für einen anderen Bus machen und deshalb war Eile geboten. Natürlich lässt man die Langnasen nicht einfach stehen – zumal ja auch unser Gepäck im Bus verstaut war – aber das mal ein Bus früher fährt…Naja – und deshalb einen wir ja Reisen auch so geil – nichts ist normal oder in Stein gemeißelt 😉  Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die angepeilte Unterkunft, das “ the village “ In dem Bunker waren bereits 2x und glücklicherweise haben wir das letzte Zimmer – wer’s glaubt, aber egal – zu INR 1400,00 pro Nacht inkl. Frühstück ergattert. In dem Zimmer waren wir schon mal. Schön großer Raum mit Klimaanlage, mega Balkon mit’nem Schwingsessel, und einem schön großen Bad. Immer noch super schön hier, die Umbauarbeiten an der Küche und im Garten – Frühstücksbereich – sind leider missraten. Abends sind wir noch auf ein paar Old Mond / Cola zum Strand und dann ab ins Bett. In Palolem scheint sich einiges getan zu haben. Wir freuen uns hier zu sein und schauen uns das ganze mal in Ruhe an. Auf jeden Fall fühlen wir uns mal wieder pudelwohl in gewohnter Umgebung.

Die Höhlentempel von Badami + Tempelanlage Pattadakal ( Video )

Die Höhlentempel von Badami + Tempelanlage Pattadakal ( Video )

Link zum Video: https://youtu.be/1uyql1ZJS0Q

Wissenswertes aus Wikipedia zu den Höhlentempel in Badami –> Ein Höhlenkomplex mit drei hinduistischen Höhlen und einem Jain-Heiligtum befindet sich am Nordrand des südlichen Berges; die Höhlentempel wurden in mühevoller Arbeit aus dem harten rötlichen Sandstein gehauen. Die niedrigste und dem Ort am nächsten gelegene Höhle ist Höhle I, die höchstgelegene ist Höhle IV. Zwischen der zweiten und dritten Höhle befindet sich zudem noch eine kleinere, unvollendete Höhle bzw. Grotte. Die Höhle I ist Shiva gewidmet, die Höhlen II und III Vishnu, die Höhle IV ist eine Jaina-Höhle. Die Höhlen werden der frühen westlichen Chalukya-Kunst zugerechnet, stammen aber aus unterschiedlichen Jahrhunderten ( z.B. Höhle 1 aus dem 6/7 Jahrhundert ).

Nachdem wir uns bereits am Vortag einen kurzen Überblick verschafft hatten, ging es heute zunächst zu den Höhlentempeln von Badami. Nur ca. 10 Gehminuten liegen die mega geilen Tempel von unserer Unterkunft entfernt. Eintritt zu den Höhlen INR 300,00 pro Person für Ausländer, wie wir finden viel zu hoch ( Einheimische zahlen INR 25,00 ). Am Vormittag liegt der Höhlenkomplex noch im Schatten, wir bestaunten die Handwerkskunst der Höhlen für ein paar Stunden. An den Höhlen lernten wir eine Familie aus der Provinz Andhra Pradesh kennen, kurzerhand wurden wir zu einem Besuch eingeladen. Wir tauschten Telefonnummern aus, mal schauen ob es unsere Reiseroute zulässt. Der Tag ist noch jung, wir entschieden uns dafür eine weitere Tempelanlage ( Pattadakal ) anzuschauen, die ca. 20 Kilometer von Badami entfernt liegt. Ein “ Linienbus “ fährt leider nicht, wir entscheiden uns für die Luxusvariante per TukTuk ( INR 500,00 – Hin und Rücktour – nach harten Verhandlungen ). An der Anlage angekommen ging es erstmal wieder zum „Ticketoffice“ Stolze INR 600,00 pro Person werden hier von Ausländern verlangt ( Der Einheimische zahlt das 15-fache weniger ). Völlig übertrieben und unfair wie ich finde, die Christl kann mich auch nicht besänftigen, lässt mir meinen Raum für die nächsten 1,5 Stunden 😉 Trotzdem eine schöne Anlage, die ich aber nicht so richtig genießen konnte 😉

Nach dem Besuch genehmigten wir uns ein schmackhaftes Abendessen und später noch ein Bierchen. Badami gefällt uns mal wieder super gut. Auf die Reiseleitung ist eben Verlass.

Link zum Video: https://youtu.be/1uyql1ZJS0Q

Reisetag von Hampi via Hospet und Ilkal nach Badami

Reisetag von Hampi via Hospet und Ilkal nach Badami

Nach 3 schönen Tagen im wundervollen Hampi geht die Reise nun weiter nach Badami. Zunächst ging es mit dem Bus von Hampi nach Hospet ( 30 Minuten ). Da die Direktverbindung von Hospet nach Badami erst am frühen Nachmittag startet – und wir ja vorankommen wollen – haben wir uns für die Teilstrecke nach Ilkal entschieden. Wie so oft an den Busterminals bekommt man schnell und unkompliziert eine Auskunft. Auch um die Ticketpreise muss man sich hier keine Sorgen machen, denn es gibt feste Fahrpreise – so als dicker Daumen INR 1,00 pro Kilometer – und fast immer auch ein Fahrschein ( oder mehrere ). Also kein nerviges Verhandeln vorab….. Nach ca. 3 Stunden haben wir dann Ilkal erreicht und von dort ging es gleich in den nächsten Bus nach Badami ( ca. 2 Stunden ). Badami erreichten wir dann am frühen Nachmittag. Unterschlupf fanden wir im Rajsangam International Hotel zu INR 1600,00 die Nacht ( Hui, ganz schön teuer ). Alle wie immer sehr nett hier. Auf dem Weg zum Hotel hatten wir schon ein nettes Restaurant mit Garten gesehen. Da haben wir uns erstmal ein Thali gegönnt. Vollgefressen ging es dann weiter den Ort zu erkunden. Die Sehenswürdigkeiten sind mal wieder entspannt zu Fuss zu erreichen. Zunächst ging es auf ins Gebirge, schöne Felsformationen mit ein paar Tempeln. Der Rundweg führte uns dann zum See an dem ein mega schöner Tempel liegt. Es ist bereits spät am Nachmittag, das Licht ist phantastisch. Badami gefällt uns sehr gut, denn die Sehenswürdigkeiten liegen gleich um die Ecke, die Menschen sind sehr nett hier, es gibt viele einfache, günstige und leckere Restaurants und auch mal wieder einen Supermarkt in dem wir ein paar Süßigkeiten kaufen können ;-).  Willkommen in Badami !

 

3 sehr geile Tage in Hampi ( Video )

3 sehr geile Tage in Hampi ( Video )

“ Kurz zur Info aus Wikipedia “

Hampi liegt auf dem Südufer des Tungabhadra Flusses ca. 12 km nordöstlich der Stadt Hosapete im Distrikt Ballari im östlichen Zentral-Karnataka. Die Ruinen der Stadt liegen über 26 km² verstreut in einem einstmals gut zu verteidigenden Gebiet südlich des Flusses; von der anderen Seite ist das Gebiet von schwer zu durchquerenden Felshügeln eingefasst. Die Ruinen und das Dorf sind in eine außergewöhnliche Felslandschaft eingebettet und von fruchtbaren Bananenplantagen und Reisfeldern umgeben, die durch den Tunghabhadra-Fluss bewässert werden. Der von der indischen Regierung in der Nähe gebaute Tungabhadra-Staudamm versorgt die Gegend mit elektrischem Strom.An den Chats gibt es Fährboote, die einen auf die andere Flussseite bringen. An einigen Stellen kann immer noch mit kleinen runden Bambusbooten, über den Fluss gesetzt werden um Anegondi zu erreichen, den nördlichen Außenposten der Stadt, von dem in einem weiten Gebiet nur noch sehr geringe Reste erhalten sind.

Gut 200 Jahre lang, von etwa 1343 bis 1565, war Hampi die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar. Auf dem Höhepunkt seiner Macht kontrollierte Vijayanagar, das als letztes großes Hindu-Reich gilt, fast ganz Südindien. Seine Hauptstadt soll zur Blütezeit rund 200.000, nach anderen Schätzungen sogar 500.000 Einwohner gehabt haben. Auf eine letzte Blütezeit Anfang des 16. Jahrhunderts folgten Thronstreitigkeiten. Nachdem sich vier der fünf Dekan-Sultanate zusammengeschlossen hatten, führten sie einen gemeinsamen Krieg gegen das Reich von Vijayanagar, das in der Entscheidungsschlacht bei Talikota (1564) von den Moslemheeren vernichtend geschlagen wurde. Die Stadt wurde größtenteils zerstört, die überlebenden Bewohner wurden in die Flucht getrieben. Heute ist Hampi ein Dorf mit etwa 6.000 Einwohnern. Die archäologische Stätte gehört seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von den Festungsmauern, die einst die Stadt umgeben hatten, sind nur noch geringe Reste erhalten, von den Palästen noch einige Grundmauern. Dafür haben zahlreiche Tempel aus hartem Granit überdauert. Erhalten blieben kleine Jaina-Tempelruinen aus dem 10. Jahrhundert, die aufwändigsten und am besten erhaltenen Tempel im Vijayanagara-Stil stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Der Höhepunkt dieses Stils ist beim Vitthala-Tempel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts erreicht. Er steht im Norden in Flussnähe, drei hohe Gopurams(Tortürme) begrenzen ein Areal von 164 × 94 m. Es gibt mehrere Mandaspas (Vorhallen), darunter die übliche Hundertpfeilerhalle. Der Haupttempel ist Vishnu geweiht, dessen Reittier ist Garuda, der – einzigartig in Indien – in einem freistehenden, getreu nach dem hölzernen Modell in Stein gemeißelten Ratha (Tempelwagen) sitzt. Der den Ort überragende, im Jahr 2017 renovierte, Virupaksha-Tempel und die zuführende Hampi-Bazaar-Straße ist von Einheimischen, Pilgern und Händlern aus anderen Bundesstaaten belebt. Im Laufe der 1990er Jahre wurde Hampi verstärkt zu einem touristischen Reiseziel, insbesondere für Rucksackreisende. Beim Fluss und in unmittelbarer Nähe der Tempelanlagen, besonders in der Nähe des Virupaksha-Tempels, wurde der kleine Ort Hampi innerhalb weniger Jahre deutlich erweitert. Nach den Vorgaben der UNESCO wurden 2012 die Überreste der ehemaligen Villen an der Hampi-Bazaar-Straße freigelegt und die darauf befindlichen modernen Wohnhäuser abgerissen. 326 Dorfbewohner verloren ihre Häuser und Ladengeschäfte.

Die ersten beiden Tage haben wir gas Gelände zu Fuß erkundet. Überall kann man Getränke und Snacks kaufen bzw. es steht kostenlos Wasser zur Verfügung. Eigentlich Wahnsinn bei dieser Hitze durch die Gegend zu laufen, wir finden es aber mega toll. Am dritten Tag haben wir uns dann ein TukTuk gemietet, da die Sehenswürdigkeiten ca. 30 Kilometer von Hampi entfernt liegen. Hampi können wir nur wärmstens empfehlen. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in Fuß-Schlagdistanz und das Dorf bietet für jeden etwas. Einzig das einheimische Essen – zu einheimischen Preisen und Portionen – bleibt in Hampi leider auf der Strecke. Ausnahmen bilden Frühstücksrestaurants sowie die kleinen Trink und Fressstände, die am späten Nachmittag öffnen. Da fühlen wir uns – auf Plastikstühlen sitzend – mal wieder am wohlsten. Natürlich geht es auch darum die indischen Sehenswürdigkeiten zu erkunden, aber dieses ganze drumherum – Kühe überall auf den Wegen, die Affen hangeln sich über die Stromkabel durch das Dorf, man trifft sich Abends noch auf einen Snack oder Tee auf der Straße oder quatscht mit dem Nachbarn – alles das ist Indien und macht tierisch Bock auf noch mehr Indien. Viel Spaß beim Video !

Videolink: https://youtu.be/hDpVvH4qmQ0