Sabie und der Blyde River Canyon

Sabie und der Blyde River Canyon

Bevor es weiter geht mussten wir erstmal unsre Panne bei der Autovermietung melden. Alles ganz unaufgeregt und unkompliziert, wir sollen einfach zur nächsten Werkstadt und den Reifen reparieren lassen. Gesagt, getan! Das ging ratzfatz für schlappe ZAR 50,00 ( ca. EUR 3,30 ). Und auf nach Sabie. Schnell eine Unterkunft gesucht, uns eingerichtet und gleich weiter Richtung Blyde River Canyon, der drittgrößte Canyon der Welt. Wir sind mit dem Auto am Canyon entlang gefahren und haben an den Aussichtspunkten diverse Stopps eingelegt. Bei den Aussichtspunkten waren diverse Felsformationen zu bestaunen. Wirklich beeindruckend! Abends kochten wir uns mal wieder lecker Nudeln mit Frikadellen. Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg in den Canyon, dieses Mal wollen wir eine Wanderung machen. Es gibt nicht viele Wege die man an einem Tag schafft und die fünfstündige Belvedere-Wanderung soll sehr steil und schwer sein, überall steht das so geschrieben und alle die man fragt bestätigen es. Na ja, wir wollen es trotzdem mal wagen, umdrehen können wir ja immer noch. Und schließlich erwarten wir atemberaubende Ausblicke in den Canyon. Dafür können wir uns auch mal ein bisschen anstrengen. Mhhhh…. Das war irgendwie nichts. Anstrengend? Das kennen wir anders! schon klar, was man bergab geht muss man auch wieder bergauf gehen, aber es waren nur zwei kurze steilere Abschnitte, der Rest war wirklich moderat. Vielleicht kommt diese Einschätzung daher, dass der Südafrikaner sich grundsätzlich eher weniger bewegt?!? Und zu der Aussicht… War nett, aber das haben wir uns ein bisschen anders vorgestellt. Die meiste Zeit gingen wir durch Wald und konnten gar nicht in den Canyon rein schauen, obwohl wir ja drin waren. Am Ziel stand ein altes Gasthaus, das gerade renoviert wurde, auch hier konnte man nicht sehr viel sehen! Wir hätten noch ein Stück weiter runter zu einem Wasserfall gehen können, aber wir hatten keine Lust mehr. Wieder am Eingang angekommen haben wir es uns dann lieber noch bei den Potholes gemütlich gemacht, eine tolle Felsformation. Alles in allem war es trotzdem ein schöner Tag und der Blyde River Canyon ist absolut ein Besuch wert!

 

Fahrt von Cathkin Park via Johannesburg nach Lydenburg ( eigentlich nach Sabie )

Fahrt von Cathkin Park via Johannesburg nach Lydenburg ( eigentlich nach Sabie )

Der Abschied fiel schwer, aber wir müssen um die Mittagszeit in Johannesburg sein, unser Auto abgeben und ein neues abholen. In Johannesburg wollen wir nicht bleiben, also fahren wir weiter Richtung Blyde River Canyon, so weit wir kommen. Um halb sieben ging es los und der traumhafte Sonnenaufgang machte es uns noch schwerer hier die Zelte abzubrechen. Der Weg führte uns durch die nördlichen Drakensberge, wo wir immer wieder einen Fotostopp einlegten. Auch hier ist die Landschaft super schön! Dann hieß es aber Kilometer machen und pünktlich um 12 Uhr erreichten wir Johannesburg. Der Autotausch war unspektakulär, um 13 Uhr saßen wir bereits in unsere neuen Karre, ein Datsun Go….. Na das kann ja was werden. Wenig los auf den Straßen, entschieden wir uns bis nach Sabie zu fahren, unser Ausgangspunkt für den Besuch im Blyde River Canyon. Aber es sollte anders kommen. Kaum von der Nationalstrasse abgebogen, war von dem Asphalt nicht mehr viel zu sehen. Ein Schlagloch nach dem anderen. Winnie meisterte es mal wieder gut und hörte auch nicht auf seine Fahrkünste zu loben…. Da kam uns ein LKW entgegen, keine Chance auszuweichen und volle Lotte rein in ein Loch! Das hat vielleicht gescheppert, unsere Mühle ist ja auch nicht mehr die Jüngste! Da standen wir dann nun mit nem Platten, und noch nie nen Reifen gewechselt. Aber auch das haben wir gemeistert. Wir waren nur ein Kilometer von dem nächsten Ort entfernt, Lydenburg, dort haben wir uns auch gleich eine Unterkunft gesucht. Bis zu unserem eigentlichen Ziel, nach Sabie wären es noch 60 Kilometer, das lassen wir heute mal lieber!

 

 

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