Von Ladismith nach Wilderness

Von Ladismith nach Wilderness

Auch heute hatten wir kein festes Ziel, ein paar schöne Pässe wollten wir wieder fahren und danach zurück an die Küste. Die Route 62 führte uns noch weiter bis Oudtshoorn, das Zentrum der Straußenzucht. Von dort ging es noch etwas weiter in die Berge, über den Meiringspoort nach Prince Albert, ein kleines verschlafenes Dorf. Zurück nach Oudtshoorn wollten wir den spektakulären Swartbergpass fahren. Oben angekommen war dieser leider gesperrt….. Na ja, dann ging es eben die gleich Strecke zurück, die wir gekommen sind, war ja auch schön und von der anderen Seite sieht es ja auch nochmal anders aus 😉 Leider waren wir noch immer vom Frühstück satt, sonst hätten wir uns in Oudtshoorn noch ein Straußensteak gegönnt. Also ab an die Küste. Unsere Bleibe suchten wir uns in Wilderness, dieses Mal gar nicht so einfach, die Stadt zieht sich ziemlich lang an der Küste entlang und um eine große Lagune herum. Am Strand wurden wir nicht fündig, in den Pensionen war niemand anzutreffen, ist halt keine Saison. Wir quartierten uns in einem Hostel in der Nähe der Lagune ein. Abendessen gab es bei „Freddy’s German Bratwurst“, ein Nordlicht aus Husum, der schon 45 Jahre in Südafrika lebt, aber überhaupt nichts von seinem nordischen Schnack verloren hat. Das war sehr amüsant, und lecker.  Die Nacht begann leider nicht so geruhsam, obwohl wir eine eigene kleine Hütte im Garten des Hotels hatten. Aber im Hotel nebenan wurde eine Trance-Party gefeiert…. So ganz und gar nicht unser Geschmack. Aber lange ging es zum Glück nicht.

 

Reisetag von Citrusdal nach Hermanus

Reisetag von Citrusdal nach Hermanus

Unsere Gastgeberin zauberte uns ein grandioses Frühstück, mit Obst, Joghurt, Müsli, Eiern, Speck, frischen Kräutern, Saft, Kaffee und natürlich Roiboos Tee. Der kommt nämlich hier aus der Gegend! Bei offenem Feuer und mit Blick in den Garten, wo viele bunte Vögel ebenfalls frühstückten starteten wir in den Tag. Wohlgestärkt ging es wieder auf die Strasse. Heute hieß es nicht „Strecke machen“ sondern „der Weg ist das Ziel“. Wir fuhren durch die Zederberge, zum Teil nur Schotterpisten aber mit traumhaft schönem Ausblick über verschiedene Pässe in das Weingebiet. Immer wieder hielten wir an um Fotos zu machen oder einfach nur die Landschaft zu genießen. Leider macht sich auch hier die Trockenheit bemerkbar, die Reben und die Obstbäume sind noch kahl, nicht ein bisschen Grün zu erkennen. Schade, aber das ist nun mal so mit der Natur. In Franschhoek einem kleinen Weindorf, in dem sich vor mehr als 300 Jahren französische Hugenotten ansiedelten und Weinstöcke aus Ihrer Heimat mitbrachten. Wir gönnten uns ein frisches Olivenbrot mit Tzaziki und Strauss-Biltong, eine Trockenwurst die hier überall und aus verschiedenem Fleisch zu bekommen ist. Ein Grundnahrungsmittel, so zu sagen. Antilope haben wir auch schon probiert, sehr lecker. Weiter ging es Richtung Küste bis nach Hermanus, wo wir uns eine Unterkunft suchten. Mit Auto natürlich ein leichtes Unterfangen und die Unterkünfte sind wirklich toll hier, wenn auch teurer als bisher, aber das wußten wir ja.

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