An einem super schönen Tag sollte es also nach Guilin gehen. Mit vielen Diskussionen am Strassenrand ( Der Chinese scheint “ per Anhalter nicht zu verstehen “ oder will einfach nur das beste für uns ( nämlich, dass wir mit dem Bus oder mit der Bahn reisen sollen ) haben wir unsere Ausgangsposition erreicht. Nach wenigen Minuten hielt der erste Kollege an und es schien als wenn dieser auch in unsere Richtung fährt ( unser Schild lies keine Zweifel daran ). Nach 10 Minuten meldete die Reiseleitung “ Mist, der fährt in die falsche Richtung “ Wir haben uns dann in  einen kleinen Ort bringen lassen um dort vor der Mautstation weiter zu kommen. Leider fuhr keiner in unsere Richtung ( auch hier versuchten uns die Menschen auf den Bus oder die Bahn zu lenken ). Wir hatten aber einen Plan B in der Tasche. Sollte uns keiner mitnehmen, so fahren wir wieder zum Ausgangspunkt – nach Duyun – zurück. So sollte es dann auch geschehen. Das positive daran, wir wurden direkt zum Bahnterminal gebracht welches wir überhaupt nicht kannten, denn für die Hochgeschwindigkeitszüge gibt es eigens dafür gebaute Bahnhöfe. So sollte es dann wohl sein. Am fast menschenleeren Bahn angekommen ( der Schnellzug ist für viele nicht erschwinglich ) konnten wir sofort ein Ticket erwerben und schon nach kurzer Wartezeit kam der Zug. Die 450 Kilometer haben wir dann in 2,5 Stunden geschafft. Am Abend in Guilin angekommen, haben wir uns auf das erstbeste Guesthouse ( Lakeside Inn ) gestürzt und haben damit einen super Fang gemacht. Gute Nach Guilin. Von dem Tag waren wir echt bedient. Naja, so schlimm war es auch nun wieder nicht, denn die Landschaft von Guizhou – diese wollten wir uns ursprünglich ansehen – ist super super schön.

 

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