Heute stand der Besuch des Geländes der ehemaligen Königstadt auf dem Plan. Stolze USD 25,00 kostete der Eintritt. Für Fans der Archäologie bestimmt ein Fest…. Wir fanden es sehr schön und interessant aber keine USD 25,00 wert. Die für uns interessanteren Sehenswürdigkeiten waren alle kostenlos. Nichtsdestotrotz hat es sich gelohnt und wir hatten einen tollen Tag auf dem Gelände. Wir lassen die tollen Bilder sprechen.
In Anuradhapura und Umgebung geht so einiges in Sachen Kultur. Mit dem TukTuk ging es zunächst zu dem nur 5 Fahrminuten entfernten Bodhibaum sowie zur Ruwanwelisaya Dagoba. Diese beiden Sehenswürdigkeiten sind kostenlos. Am Bodhibaum wurden wir von einem “ Guide “ angesprochen. Haben wir ja normalerweise kein Bock drauf, aber zum Einstieg machten wir mal mit ( stolze LKR 1500 für 30 Minuten ). Die Erklärungen rund um die Geschichte des Bodhibaums waren sehr interessant, aber von weiteren – kostenpflichtigen – Führungen nahmen wir Abstand. Das farbenfrohe Durcheinander, die Gerüche der Räucherstäbchen und die Gebetsstimmen schaffen eine tolle Atmosphäre. Ein wirklich tolles Erlebnis, wir lassen uns davon einfach mal einfangen. Nach dem heiligen Baum ging es dann zu Fuß in Richtung der Ruwanwelisaya Dagoba. Dort lauschten wir den Klängen einer Zeremonie und genossen wie zuvor am Bodhibaum die tolle Stimmung. Nach einen phantastischem Mittagessen machten wir uns auf zur nächsten Sehenswürdigkeit, nämlich der Klosteranlage von Mihintale. Nur ca. 25KM entfernt von Anuradhapura mit dem TukTuk also ein Klacks. Bei tollem Wetter nahmen wir die Anlage für 3 Stunden in Beschlag. Ein tolles Fleckchen Erde mit wenig Langnasen, hier gab es einiges zu entdecken. Die Landschaft um das Kloster war mal wieder sehr sehr geil. Auf dem Gelände wird gerade eine neue Dagoba errichtet. Die Christl wurde dazu eingeladen ein wenig zu helfen. Der Lohn dafür, ein tolles nächstes Leben. Am Abend ging es dann wieder zurück zur Ruwanwelisaya Dagoba @ Anuradhapura um uns eine Zeremonie anzuschauen. Nochmals ein tolles Erlebnis die Stimmungen am Abend einzufangen.
Die Nacht war OK aber die nächste Unterkunft sollte dann doch etwas komfortabler sein 😉 Auf dem Weg zu unserem “ Endziel “ machten wir einen Zwischenstopp am Kloster von Hatthikuchchi. Am frühen morgen regnete es mal wieder wie aus Kübeln und auch auf dem Weg nach Anuradhapura gaben sich Sonne, Wind und Regen abwechselnd die Hand. Nur sehr weniger Besucher – von Langnasen keine Spur – verirren sich in das Kloster. Wir erreichten das Kloster von Hatthikuchchi bei bestem Wetter und verbrachten einige Stunden im Grün bzw in den Felsen. Eine tolle Anlage in wunderschöner Landschaft eingebettet. Nach dem Besuch ging es dann nach Anuradhapura. Als Unterkunft haben wir uns das Lievis Guesthouse ausgesucht. Der Zufall wollte es, dass wir das letzte Zimmer bekamen ( LKR 3800,00 pro Nacht ). Eine tolle sowie sehr saubere Unterkunft mit !!! Warmwasser “ Der Ort Anuradhapura begrüßte uns mit viel viel Regen. Das Lievis bietet auch Essen an – in der Regel USD 4,00 pro Gericht – wir gingen aber lieber in den Ort bzw an die Hauptstraße und ließen es uns richtig gut gehen ( LKW 1350,00 für 2 Personen = EUR 3,50 ). Es kühlte ab auf 20° Grad….. Unsere Thermounterwäsche kam mal wieder zum Einsatz 😉 ;-). Wir freuen uns auf ein paar schöne Tage in Anuradhapura !
Kurz zum Kloster von Hatthikuchchi aus dem Weltnetz. Zitat “ Das steinerne Pagodennetzwerk wurde während König Devanam Piyatissa gebaut und kann inmitten wunderschöner Teiche und Flora sowie üppigem Grün und natürlichen Felsen beobachtet werden. Es gibt viele entsprechende Faktoren und Zeichen auf dieser Site, die es aus dem dritten Jahrhundert v. Chr. belegen. Archäologische Beweise deuten darauf hin, dass die Stätte bis zum 10. Jahrhundert eine erfolgreiche buddhistische Stätte war. Der Teich auf einem Felsen, der nie mehr von Sonne oder Mond beeinflusst wird, die zurückhaltende Pavva wie eine Steinfalle, der Tempel, das Bodhi Ghara sind die offensichtlichsten archäologischen Wunder an diesem Ort “ Zitat Ende “
Am Morgen danach regnete es mal wieder Schweine. In einer kurzen Regenpause – das Mistwetter sollte uns weiterhin treu bleiben – machten wir uns trotzdem auf zu unserem nächsten Ziel “ Die Felsenfesten von Yapahuwa “ An der Felsenfestung angekommen klarte der Himmel auf und wir konnten ein paar Stunden die tolle Landschaft sowie die Felsenfestung genießen. Nix los hier in Yapahuwa und das gefällt uns sehr gut. Am dem Weg zur Felsenfestung machten wir eine Unterkunft klar ( IDR 2000,00 = 5 Euro ). Nix besonders einladendes aber für eine Nacht absolut OK. Am Abend gingen wir noch zum Abendessen in den Ort. Das war ein toller erster Abstecher in die Natur und Geschichte von Sri Lanka, Gern mehr davon und bitte besseres Wetter…..
Kurz zur Geschichte ( aus dem Weltnetz kopiert ).
Zitat “ Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war Yapahuwa die Hauptstadt des Landes und beherbergte 11 Jahre lang die heilige Zahnreliquie des Buddha. König Bhuvanekabhu I, der Sohn von König Parakramabahu, der zu dieser Zeit Dambadeniya regierte, wurde in Yapahuwa eingesetzt, um das Land vor Angreifern zu schützen; machte die Burg und den Tempel. Nachdem die Festung verlassen wurde, verwandelten Mönche sie in ein Kloster, und Mönche leben immer noch zwischen den antiken Ruinen. Auch heute noch sind in den Ruinen Anzeichen früher Abwehrmechanismen zu beobachten “ Ende Zitat
Unser nächstes Ziel ist Kalpitiya. Unter Kite Sufern sehr bekannt und für Bootsausflüge inkl. Delphinbeobachtungen immer gern gesehen. Von Fernando haben wir außerdem einen Tipp erhalten auf eine kleine Insel nördlich von Kalpitiya überzusetzen. Alles Pustekuchen, denn es regnete wie aus Kübeln. An dem schicken Strandort – viel war geschlossen oder schrotti – standen die Straßen ( Sandpisten ) unter Wasser. Mit Mühe und Not kamen wir aus dem Schlamassel wieder raus. War ne schöne Übung, aber das TukTuk ist nicht gerade für’s Gelände geeignet 😉 Es regnete und stürmte an der Küste und deshalb entschlossen wir uns Kalpitiya links liegen zu lassen. Die Nacht verbrachten wir in der Taj Residence in Puttalam. Am Abend gingen wir noch schick Essen, danach legten wir uns ab. TukTuk fahren bei Sturm und Regen ist ganz schön anstrengend. Die Entspannung darf natürlich nie zu kurz kommen.