Wir hatten ja im Kordiris bereits um eine Woche verlängert. Grob angedacht, komm wir bleiben die kompletten 4 Wochen auf Gam. Da aber die erste März Woche komplett ausgebucht ist, hat das Schicksal mal wieder zugeschlagen. Nach langem hin und her – in der Auswahl standen Mansuar, Kri, Batanta und Arborek – hat die Miniinsel Arborek das Rennen gemacht. Vorteile hier, Dorfleben und kaltes Bier. Nachteile, gutes Internet, einiges mehr an Touristen ( so ca. 40 Touris) und mehr Dreck. Kri = Ratten und mehr Touristen, Mansuar = eigentlich nichts auszusetzen und Bantana – eigentlich was für uns, überhaupt nix los. Kein Bier, alle zwei Tage Wasser etc… Batanta und Mansuar dann beim nächsten Mal!

Unsere Planung für diesen Tag. Auf nach Arborek und auf dem Weg dorthin zwei Tauchgänge. Am Vorabend haben wir den Trip eingetütet. Glücklicherweise waren Anja und Henny wieder von der Partie. Die beiden Mitte / Ende 60er sind echt gut drauf. Zunächst ging es auf Manta Jagd. Anis am Bug am Manta-Ausguck oder auch im Wasser. Als die ersten Mantas in Sicht kamen, ging’s schnell auf ne kleine Schnorchelei ins Wasser. Die ersten Riesen haben wir uns erschnorchelt. Was für ein tolles Gefühl. Danach ging es dann zum eigentlichen Tauchspot „Manta Sandi“ Also ab ins Wasser, aber warum kommt mein Buddy die Christl nicht mit? Letztendlich tauchten wir in zwei Gruppen (Sun mit Christl und wir dann zu viert). Im Nachhinein stellte sich heraus, daß die Kleine noch nicht ganz fit war und Probleme mit den Ohren hatte. Aus der Nase kam auch noch ein wenig Blut (beim Auftauchen). Für uns heißt dies, die nächsten Tage dringend ausruhen. Zunächst ging es zur Manta Waschanlage. Hierher kommen die phantastischen Tiere um sich von anderen Fischen putzen zu lassen. Wir ließen uns auf den ca. 15 Meter tiefen – sandigen – Grund herab und warteten auf die Mantras. . Wir verweilen auf der Position ca. 20 Minuten und genossen den Anblick der Tiere aus einer vernünftigen Entfernung. Die Sicht war leider nicht so toll, schon gar nicht für die Actionkamera. Aber egal, wir wollen ja auch den Moment genießen uns müssen nicht alles im Kasten haben. Wir zogen dann weiter am Riff und hatten noch einige wahnsinnig tolle – und ungewollt Nahe – Erlebnisse mit weiteren Manta Kollegen. Das Riff bot wie immer noch allerlei Fisch und Korallen. Nach einer ca. 1 stündigen Oberflächenpause an der „Arborek Jetty“ ging’s dann zum zweiten Tauchgang dem gleichnamigen Tauchspot. Wir waren ja schon mal hier – unser zweiter Tauchgang mit der Ätzkuh aus Holland – aber dieser war um ein Vielfaches schöner. Wir lassen hier wieder die Bilder für sich sprechen. Ach ja eines noch, für den 10. Tauchgang gab’s vom Homestay einen auf Tasche für jeden. Ne Million haben oder nicht, macht schon mal 2 Millionen. Die vorn Spiegel, macht 4 Millionen. Da beißt die Maus kein Faden ab, die 4 Millionen nehmen wir mal mit, oder so ähnlich. 😂😂

Wir packten unser Zeug zusammen. Und verabschiedeten uns vom Team. Auf Arborek angekommen machten wir uns zunächst auf die Suche nach dem sagenumworbenen eiskalten Bier. Zunächst leider ohne Erfolg, also zogen wir los um eine Unterkunft für die nächsten 6 Nächte zu finden. Das war schnell erledigt den Arborek hat eine maximale Länge von 600 Metern und eine maximale Breite von 200 Metern. Alle Angaben stammen aus 2010, wir gehen mal davon aus, dass die Insel ein wenig kleiner geworden ist. Nachdem wir alle Homestays abgegrast hatten, entschieden wir uns für das KAYAFYOF Homestay. Die Anlage besteht aus 5 Wasserbungalows und einem Garten Bungalow mit 3 Zimmern. Insgesamt verweilen hier gerade 8 Menschen verschiedener Nationalitäten. Schönes Flecken Erde hier. Hier nervt keiner, wir können aufs Wasser schauen, das Wetter ist schön, was will man mehr…….

 

 

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