Der Hitze entfliehen, heißt das Motto und das Ziel heißt Minca, ein Dorf in der Sierra Nevada de Santa Marta auf 600 Metern Höhe. Morgens um 8:00 Uhr ging es los, in der Hoffnung, dass die Temperaturen noch angenehm sind… Pustekuchen, kaum aus dem Hotel raus lief uns schon wieder der Schweiß. Zum Glück war der Metrobus zum Busterminal klimatisiert und dort angekommen stand auch schon der nächste Bus nach Santa Marta bereit. Die ersten zwei Stunden saßen wir etwas unbequem Rücken an Rücken zwischen Fahrer und Beifahrer auf der Mittelkonsole, dafür hatten wir aber nette Unterhaltung mit dem Fahrer und seinen Gehilfen. Und in Barranquilla ( Geburtsort von Shakira ) konnten wir zwei richtige Sitzplätze ergattern. In Santa Marta hat uns der Fahrer direkt an der Abzweigung nach Minca rausgeschmissen, oder besser gesagt direkt bei den Taxifahrern, die sich gleich über uns her machten. Altbewährtes Rezept: Ruhe bewahren und erstmal ein Stück zu Fuss gehen, denn die Preise erschienen uns viel zu hoch und außerdem hatten wir von Collectivos gehört, die viel günstiger nach Minca fahren. Allerdings fahren diese nur vormittags, sagte man uns. Egal, erstmal außer Sichtweite der Schlepper. An einer gut geeigneten Stelle warteten wir erstmal ob nicht doch ein Bus kommt oder wir vielleicht per Anhalter weiter fahren können. Da kommt einer der bekannten Taxifahrer um uns wieder zu belehren, dass es keine andere Möglichkeit gäbe…  Na gut, wir hatten uns auf einen guten Preis geeinigt und los ging es die Serpentinen hoch. Erster Eindruck : Super nett, angenehmes Klima, toller Dschungel! Unsere Unterkunft war schnell gefunden, direkt am Rio Minca, in dem wir uns auch gleich ein kühles Bad gönnten. Am Abend gab es im Dorf ein paar Empanadas etc. und auf der Terrasse noch ein Cola-Rum. Alles richtig gemacht!

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