Wir verbrachten eine ruhige Nacht in unserem Garagen-Hotel. Trotzdem sehnten wir uns nach einer gemütlicheren Unterkunft. Einmal kurz um die Ecke, schauten wir uns ein Hostel an. Die Inhaberin “ Pilar “ spricht gutes Englisch, wir fühlten uns umgehend super wohl und somit mieteten wir uns für ein paar Nächte ein. Großes Zimmer mit Gemeinschaftsbad – nix los hier und schön ruhig – und eine tolle Dachterrasse mit einem super Ausblick auf Oaxaca.

Am Tag danach machten wir uns zu dem Highlight in Oaxaca auf, dem Monte Albán. Mit dem Touribus ist der Monte Alban einfach zu erreichen. Die Fahrt dauert lediglich 30 Minuten.

Diese Tempelstadt ist die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken und war damals deren wichtigstes religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum. Man nimmt an, dass die Stadt rund 2000 Jahre lang bewohnt war, mit ihrer Blütezeit zwischen 500 vor und 500 nach Christus. Während der 5 Perioden (jeweils etwa 400 Jahre) entwickelten sich unter dem Einfluss der verschiedenen Kulturen demnach auch unterschiedliche Baustile, die nun das Bild der Stätte prägen. Auf einer enormen Esplanade erstrecken sich Tempel, Paläste, Höfe und ein Ballspielplatz. Von der Plattform Süd hat man eine überragende Aussicht auf die Anlage und die Umgebung. Rätselhaft sind auch die Reliefs der „Danzantes“ (Tänzer). Auf der Plattform Nord erkennt man die Überreste einer scheinbar gewaltigen Säulenhalle, einer Akropolis, sowie fast 200 entdeckter Gräber.

Bei bestem Wetter verbrachten wir den ganzen Tag in der Anlage. Mega wenig los hier. Das war genau nach unserem Geschmack. Am Abend gab es dann lecker Essen und ein / zwei Absacker. Geiler Ausflug und Oaxaca ist TOP !

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