Wir genießen unseren wohlverdienten Urlaub auf Koh Lanta ausgiebig. Wir sind ja wieder in unserem „ alten Bungalow „ mit Ventilator ( THB450,00 pro Nacht ). Wir genießen den Luxus mal wieder in einem Bett mit einer tollen Matratze zu schlafen. Auch hat unser Zimmer einen Kühlschrank und warmes Wasser. Eine tolle Abwechslung – ein weiterer Grund für uns nach Thailand zu kommen – ist natürlich das Essen. Das Wetter spielt auch mit uns so verbrachten wir die ersten 2 Wochen mit viel Ruhe, Lesen, ausgiebig die Garküchen / Restaurants testen, Schwimmen, viel schlafen und nochmals viel Ruhe. Unsere direkten Nachbarn auf der linken Seite – ein Pärchen aus Italien – sind mega entspannt unsere Nachbarn rechts – ein schwules Pärchen aus Deutschland – super entspannt und gut drauf. Das Umfeld passt also wie die Faust auf’s Auge. Hier auf Koh Lanta hat sich zum Glück nicht viel getan. Im Gegensatz zur Nebensaison hat hier mehr oder weniger alles geöffnet und es ist natürlich volle r hier ( wobei immer noch alles schön ruhig ist ).
Eine Unruhe im positiven Sinn brachte der Besuch von Annette und Jörn mit sich. Wir verbrachten zwei schöne Nachmittage und Abende bei Cocktails & Co mit den beiden. Ein weiteres Highlight war der Besuch mit den beiden beim Griechen. Was für ein tolles Essen mit entsprechenden Geschmacksexplosionen. Toll, dass Ihr den weiten Weg von Eurer Unterkunft auf Euch genommen habt. Für alle Verwirrten die Annette und Jörn – aus Hamburg – noch nicht kennen, wir haben uns auf Malenge / Togian Inseln im Sandy Bay Resort kennengelernt. Danke für die schönen Stunden, die wir zusammen verbringen konnten.
Außer diesem Highlight – der Besuch von Annette und Jörn – gibt es von Koh Lanta nicht viel Neues zu berichten. Ist eben noch immer sehr geil hier.
Unser (Mirko und Hans) Vorhaben: Auf nach Koh Lanta um unsere Chrischtl und Winnie nach fast einem Jahr wieder in die Arme zu schließen.Gesagt – getan…wir buchen den Speedboat-Trip von Phuket. Am Pier ein Mega- Chaos mit unzähligen, orientierungslosen Russen und 2 hochkonzentrierten Hamburgers. Mit 60 Sachen vorbei ab Phi Phi kamen wir 10 Minutenvor der Zeit auf Lanta an. Am Pier 2 total entspannte Weltreisende, die einfach nicht damit rechneten, das WIR da an Bord sind.. anyway, da waren wir! Die Begrüßung überwältigend! Für hart verhandelte 150Baht(lol) zu viert im TukTuk zur tollen Unterkunft. Der Tag, der Abend, die Zeit verging im Flug. Mirko und Hans‘ Versuch, sich mit Hilfe des lokalen Krauts ins Land der Träume zu rauchen, hat nicht ganz geklappt, aber das Bier war auch ganz lecker. Frühstück bei den Weltis auf der Terasse mit Kaffee, frischem Obst…und dann ins Meer. Es ist schwer zu beschreiben, was es bedeutet, lieb gewordene Menschen in der Ferne wiederzusehen…ich glaube dass wir alle noch lange daran denken werden. Die beiden Steilo-Brüder hätten vor 50 Jahren bestimmt nicht gedacht, so etwas zu erleben.
Das abschliessende Essen bei „Muttern“ mit Erinnerungsfoto in der Garküche, Umarmung der Köchin…es ist nicht zu beschreiben.
Danke an Chrischtl und Winmie…wir feuen uns auf nächste Woche, wenn wir gemeinsam Mörkens 100sten Geburtstag feiern werden.
Fast ein halbes Jahr waren wir nun in Indonesien und trotzdem haben wir nur winzige Teile bereist und einen kleinen Einblick in das Land erhalten. So vielfältig die Kulturen, so unterschiedlich die einzelnen Regionen bzw. Inseln, so weitläufig das Land, so unendlich der Ozean, so liebenswert die Menschen, aber auch so oft eine Geduldsprobe, mental und emotional fordernd und anstrengend, in jeglicher Hinsicht: extrem. Unbedingt mitbringen sollte man Gelassenheit, denn das häufigste Wort ist „maybe“ – „vielleicht“. Vielleicht morgen, vielleicht übermorgen… vielleicht auch gar nicht? Aber das würde niemals jemand sagen, „Nein“ gibt es nicht, denn eher bekommt man gar keine Auskunft oder eine falsche oder eben ein Vielleicht! Meistens konnten wir darüber lachen und wir haben die Art zu Reisen genossen. Endlich mal wieder das Gefühl von „Backpacken“, Informationen bekommt man nicht aus dem Internet, sondern durch den Austausch mit anderen Reisenden und Einheimischen. Infrastruktur so gut wie nicht vorhanden, abenteuerliche Auto- und Busfahrten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 25 km/h und Boots- und Fährfahrten in Nussschalen und sonstigen Seelenverkäufern. Wir haben wohl einige der freundlichsten Menschen überhaupt kennengelernt und aus jeder Ecke, von Jung und Alt, bekommt man ein „Hallo Mister“ zugerufen – übrigens geschlechtsunabhängig 😉 oder „Bule Bule“ – das indonesische Wort für westliche Ausländer. Überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit wird leidenschaftlich Karaoke geträllert oder der Muezzin ruft zum Gebet. Welches Element fällt uns zu Indonesien ein? Natürlich Wasser. Wir haben uns bestimmt zu 50% auf, im oder unter Wasser bewegt und die Unterwasserwelt ist wirklich unglaublich.
Das oben beschriebene bezieht sich nicht so wirklich auf Bali und Umgebung, aber wir wollen es trotzdem nicht unerwähnt lassen. Hier hat man natürlich alle Annehmlichkeiten, die man auch zu Hause hat und dazu den Pauschaltourismus. Nicht unser Ding und zum Teil auch wirklich schockierend, vor allem die ständig verstopften Straßen. Aber auch Bali hat wunderschöne Ecken, Nusa Penida wohl die eindrucksvollste Naturschauspiele überhaupt und auch Lombok ist eine Reise wert. Unvergessen natürlich die wunderbare, gemeinsame Zeit auf Nusa Penida und Bali mit Irina, Pascal und Marlon!
Unser unangefochtener Favorit in Indonesien ist und bleibt Sulawesi!
Was uns leider überall und immer wieder mit voller Wucht begegnet ist: Der Müll und die Auswirkungen unseres zerstörerischen Umgangs mit unserem Planeten. Oft haben wir unsere Reise in Frage gestellt und uns stundenlang die Köpfe zerbrochen was wir noch tun können. Wir haben in unseren einzelnen Berichten ausführlich darüber geschrieben und beschäftigen uns immer wieder mit dieser Thematik… Aber an dieser Stelle wollen wir es dabei belassen und uns die schönen Eindrücke des Landes bewahren.
Es war eine tolle Zeit – doch jetzt sind wir urlaubsreif 🙂
Wir sind nun 5 Tage auf Arborek und leider ist das Wetter nicht schön. Gern wären wir noch 1-2 Wochen auf Raja Ampat geblieben, aber die Wettervorhersage war nicht so dolle. Wir wollen es ja schön haben und deshalb haben wir uns kurzfristig dazu entschieden das Paradies zu verlassen. Wir düsen sogar einen Tag vorher ab, denn wenn wir aufgrund von Schlechtwetter nicht von der Insel kommen besteht die Gefahr, dass wir unsere teuer bezahlten Flüge verpassen. Unser William hatte auch die Nase voll vom Wetter und machte sich mit uns auf kleine Fahrt von Arborek via Waisai nach Sorong. Am Hafen von Sorong wurden wir von Bani abgeholt und zum Hotel gebracht. War mal wieder schön unseren Bani zu sehen. Am Abend trafen wir uns noch mit William auf ne Suppe und ein Bierchen. Danach genossen wir den Luxus des Hotelzimmer ( ein Bett, eigenes Bad und fließend Wasser ;-)). Am nächsten Tag ging es per “ Grab “ Taxi zum Flughafen. Der weitere Mammut-Reise in Kurzform
Abflug Sorong am 29.12.2022 um 14:45 Uhr mit Ankunft in Makassar am gleich Tag 2 Stunden später
Abflug Makassar am 29.12.2022 um 19:30 Uhr mit Ankunft in Denpasar ( Bali ) am gleichen Tag und 20:00 Uhr
Abflug von Denpasar am 30.12.2022 um 01:15 Uhr mit Ankunft in Bangkok am gleich Tag um 04:30 Uhr
Abfahrt vom Busterminal in Bangkok am 30.12.2022 um 17:45 Uhr mit Ankunft in Krabi am 31.12.2022 um 07:00 Uhr
Abfahrt von Krabi am 31.12.2022 um 08:00 Uhr mit Ankunft auf Koh Lanta am gleich Tag um 10:00 Uhr.
Man war das ein Mega-Reisetag…. Den Tag in Bangkok verbrachten wir mit dösen und lesen in einem kleinen Park ganz abseits von Lärm und Smog. Auf Lanta angekommen ging’s gleich in unseren Bungalow. Wir freuen uns total wieder hier in unserer “ Heimat “ zu sein. Jetzt heißt es Entspannung pur. Ach ja, wir haben ja heute den 31.12….. Nach ein paar Snacks und Mischen mussten wir leider gegen 21:00 Uhr Ortszeit aufgeben. Nach zwei Nächten fast ohne Schlaf haben wir den Jahreswechsel in einem bequemen Bett verpennt. Ist auch nicht schlimm, wir freuen uns auf ein paar tolle Wochen auf Koh Lanta.
Unser Papa Bani ist ja leider nicht auf Arborek sondern verbringt die Feiertage mit / bei seiner Familie auf Sorong. Es ist nicht ganz so herzlich wie beim ersten Mal hier auf Arborek und die Planlosigkeit nervt uns zunehmend. Das liegt nur an uns, wir merken die Zeit für Indonesien läuft ab. Unser Homestay hat Zuwachs bekommen, denn drei neue Meer-Bungalows wurden angebaut. Für uns schon etwas zu viel Trubel auf dem Wasser. Das ist wie immer klagen auf hohem Niveau, denn es ist noch immer sehr schön hier. Auf der Anlage ist nicht viel los. Hier und da mal eine neue Vermietung aber alles entspannt. Nach 3 Tagen mussten wir für eine Nacht aus unserem Bungalow ausziehen, denn die komplette Anlage wurde an eine Mix Tourigruppe vermietet. Nach einer Übernachtung durften wir dann wieder zurück in unseren vorherigen Bungalow ( was natürlich auch wieder vergessen wurde 😉 ). Wir freuen uns die “ Festtage “ auf Arborek verbringen zu können, denn endlich können wir mal wieder ein Bierchen trinken. Hier gibt es den einen oder anderen Kiosk, man kann ein bisschen umherlaufen, also eine schöne Abwechslung. Mit unserem neuen Nachbarn William haben wir sogar die Kirche am 24.12 besucht. Ansonsten haben wir unsere Zeit mit viel viel Schnorcheln und Entspannung verbracht. Die Unterwasserwelt ist super super schön zum Schnorcheln, auch wenn hier und da einiges kaputt ist.