Ein “ must see “ in Kapstadt ist “ wohl “ zweifelsohne der Tafelberg. Wir haben den Zuckerhut in Rio de Janeiro sausen lassen und werden in Kapstadt mit dem Tafelberg ebenso verfahren. In Rio hatten wir keinen Bock auf die Seilbahn und ausserdem ist der Blick AUF den Zuckerhut viel schöner als der VOM Zuckerhut. Das haben wir uns dann auch für den Tafelberg so gedacht ( ja wir wissen die Seilbahn auf den Berg ist gerade gesperrt, aber wir hätten eh den “ pipe track “ genommen ). Erstmal also kräftig ausgeschlafen und dann per Taxi – egal – ab zum Parkplatz wo’s losgeht. Ein super toller Weg führte dann vom “ Eingang “ hoch zum Gipfel. Auf halbem Weg haben wir ein Pärchen aus Kolumbien getroffen. Eine schöne Überraschung. Also weiter ging es zum Gipfel. Unser Fazit schon jetzt, der Kollege ist ein absolutes MUSS in Kapstadt, geil ! Eine kleine Kletterpartie mit viel Wind auf dem Gifpel. Belohnt wurden wir mit einer phantastischen Aussicht. Super mega, King Kong und Gozilla mäßig schön.

So um 16:00 Uhr ging es dann wieder bergab. Unser nächstes Ziel – zum Sonnenuntergang – der “ Signal Hill “ Kurzinfo dazu:

“ Den Namen „Signal Hill“ verdankt der Berg einem Zeitsignal für Schiffe. Im Jahr 1836 wurde am Kapstädter Observatorium (South African Astronomical Observatory) auf einem Holzgerüst ein Zeitball installiert, nachdem man zuvor das Signal mit einem Pistolenschuß vom Dach des Gebäudes abgab. Der Zeitball war im Zuge des zunehmenden Dockausbaus im Hafen nicht für alle Schiffe sichtbar. Aus diesem Grund wurde ein zweiter Zeitball auf dem Signal Hill errichtet. Dieser gab sein Signal zur Mittagszeit (13 Uhr Kapstädter Zeit), wonach die Schiffschronometer verlässlich überprüft werden konnten. Zur besseren Sichtbarkeit des Signals errichtete man 1894 an der Victoria & Alfred Waterfront einen dritten Zeitballturm, der nun von hier das Zeitsignal an die Schiffe weitergab. Diese Praxis wurde bis 1934 beibehalten. Kanonensignale vom Signal Hill gab es in den Fällen, wenn ein Schiff vor dem Hafen in Schwierigkeiten gekommen war „

Da wir um 19:00 Uhr einen Termin mit unserer Vermieterin zwecks Geldübergabe hatten, gönnten wir uns ein weiteres Taxi ( nur für die 1245 Meter zum Signal Hill ). Wir vereinbarten mit David einen schicken Preis inkl. der Tour in die City ( er wollte sich derweil hinlegen ). Wir müssen nicht darauf hinweisen, dass uns David während der kurzen Fahrt sämtliche Touren angeboten hat. Immer freundlich und nicht so nervig wie in Asien…. Kurz nach dem Sonnenuntergang wollten wir dann mit dem Taxi in die City fahren, aber David hat wohl einen dickeren Fisch an Land gezogen. Ist nicht schlimm, den wir hatten eine Tour umsonst und begaben uns zu Fuß zurück ins City Tal. Querfeldein ging es über Bo-Kaap wieder zurück zu unserem Apartment. Gerade rechtzeitig um Vicky das Geld für drei zusätzliche Nächte zu übergeben. Ein kurzer Imbiss, ne schön heisse Dusche und ab ins Bett. Mal wieder ein geiler Tag in Kapstadt.

 

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