Reisetag von Dalhousie nach Nuwara Eliya im Video

Reisetag von Dalhousie nach Nuwara Eliya im Video

Unter leichtem Muskalkater verlassen wir Dalhousie, unsere nächste Station ist Nuwara Eliya. Wir befinden uns noch immer im Hochland und in Nuwara Eliya werden wir die höchstgelegene Stadt auf Sri Lanka erreichen ( so auf ca.1900 Metern ). Für die 70 Kilometer brauchten wir so ca. 5 Stunden, bzw. ließen wir uns die Zeit dafür. Eine der schönsten Strecken die Sri Lanka zu bieten hat. Wo es ging hielten wir an und bestaunten die mega schöne Landschaft. Bei strahlend blauem Himmel leuchteten uns die grünen Teefelder entgegen, wir konnten uns nicht satt sehen. Einfach nur wunderschön. Wir lassen hier das Video für uns sprechen. In Nuwara Eliya war die Unterkunft auch schnell gefunden. Wir quartierten uns in der Tranquil Luxury Villa ein. Nach einem wie immer herzlichen Willkommen und einem Begrüßungs-Tee machten wir uns auf um die Stadt zu erkunden. Hier gibt es eine Pferderennbahn, einen schönen Park, ein See und natürlich Teeplantagen. Überall laufen die Ponys rum und reiten kann man natürlich auch. Hermann Hesse verglich die Gegend bei seinem Besuch 1911 mit dem Schwarzwald 🙂 Die Sonne scheint, wir fühlen uns wohl.

Videolink: https://youtu.be/ts_rOv8kpHM

Pilgerstau am Adam’s Peak im Video

Pilgerstau am Adam’s Peak im Video

Der Adam’s Peak oder auch Schmetterlingsberg ist der bekannteste und heiligste Berg in Sri Lanka. Auf 2243 Metern ist eine Vertiefung im Felsen zu finden, die aussieht wie ein Fußabdruck. Für die Buddhisten hat Buddha den Abdruck hinterlassen, für die Hindustan war es Shiva und für die Muslime und Christen war es Adam. So pilgern hier täglich Gläubige aller großen Religionen die über 5000 Stufen auf den Gipfel. Ob klein ob groß, jung oder alt, gesund oder sehr gebrechlich, es ist ein Muss für jeden Sri Lanker mindestens einmal im Leben auf den Berg zu steigen. Und so reihen ich wir uns auch mit ein. Im Hotel sagte man uns bereits, dass es am Vortag sehr, sehr voll war, aber da das Wochenende nun vorbei ist, sei es nun wieder okay… Um 01:30 Uhr in der Früh klingelt der Wecker und um 2:00 Uhr geht es los für uns, wir wollen schließlich den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben. Vorbei an zahllosen Ständen die Souvenirs, Jacken, Mützen, Handschuhe, Essen und Getränke verkaufen gelangen wir zu den ersten Stufen. Der Weg ist gut ausgeleuchtet und immer wieder gibt es Rastmöglichkeiten mit Verpflegung und Schreine an denen gebetet wird. Die Pilger sind gut drauf, es wird gesungen und gelacht. Die ersten Stufen nehmen wir mit Leichtigkeit und dann wird es langsam immer voller, somit wird uns das Tempo vorgegeben, es gibt kein Vorbeikommen mehr, bis zum totalen Stillstand. Immer mal wieder geht es ein Stück vorwärts, die Treppen werden immer enger und dann geht auch schon die Sonne auf…. Wunderschön und endlich wird es ein wenig wärmer, aber es geht noch immer nicht wirklich voran. Die ersten geben auf und drehen um, wir halten noch weiter durch. Um 10 Uhr entscheiden dann auch wir, dass es keinen Sinn mehr macht. Wir haben noch 300 Höhenmeter vor uns und in dem Tempo benötigen wir locker noch 4-5 Stunden… Schade, aber jetzt wird die Warterei auch langsam anstrengend. Wir steigen ein paar Meter ab und finden einen kleinen Weg auf die andere Seite des Berges, wo sich die zweite Aufstiegsmöglichkeit befindet. Wir überlegen nicht lange…. so schnell geben wir doch nicht auf. Und es hat sich gelohnt. Hier ist viel weniger los, was nicht heißen soll, dass wir nicht wieder warten müssen. Aber immerhin kommen wir gut voran bis auf 2165 Meter und es geht im Vergleich zur anderen Seite auch immer mal wieder einige Stufen voran. Und dann haben wir tatsächlich nach ca. 11 Stunden den Gipfel erreicht. Um den heiligen Fußabdruck wurde ein Schrein errichtet, durch den man hindurch geschleust wird, wobei man ungefähr 3 Sekunden Zeit hat einen Blick zu erhaschen, bevor man von hinten schon wieder weiter geschoben wird. Was für ein Erlebnis! Die Stimmung ist unbeschreiblich. Und dann geht es an den Abstieg. Wieder im Menschengedränge die steilen und engen Stufen nach unten…. Puh, das ist anstrengender als nach oben, die Knie brennen bei jeder Bewegung und wir können es kaum erwarten endlich im Hotel anzukommen! Es ist mittlerweile 15:00 Uhr… Heiße Dusche, zwei Bier, eine Portion Reis & Curry und dann nur noch schlafen! Das war der Wahnsinn!! Jeder Schritt war es mehr als wert!

Schaut euch doch unser Video dazu an : https://youtu.be/t6LU1u42f_E

 

 

 

 

Reisetag von Kandy nach Dalhousie ( Video )

Reisetag von Kandy nach Dalhousie ( Video )

Wir ließen den Tag entspannt angehen. Heute stehen ca. 90 Kilometer auf der Uhr. Das sollte doch in 3-4 Stunden zu schaffen sein. Es geht mit unserem TukTuk ins Hochland von Sri Lanka. Unser Ziel ist Dalhousie welches auf ca. 1200 Meter liegt. Wir haben ja Thermounterwäsche dabei, sind also bestens ausgerüstet ;-). Über „Serpentinen“, Stock, Stein und vielen Schlaglöcher erreichten wir Dalhousie so gegen 14:00 Uhr. Hier ist die Hölle los, ich schätze mal so 18.000 Busse stehen überall in der Gegend rum. Dalhousie ist der Hauptausgangsort zur Besteigung des Adams Peak’s ! Direkt von der Straße wurde wir von einem Hotelangestellten angesprochen. Wir ließen uns „kobern“ und checkten zu LKR 5500 die Nacht im „Grand Adams Peak“ ein. Ein nettes Hotel – komisch nix los hier – mit schön dicken Bettdecken und Heißwasser. Das Wetter ist ne Wucht, von unserem Balkon haben wir einen tollen Blick auf den Adams Peak. Das steht sie nun unsere Herausforderung für den nächsten Tag….. Wir bummelten noch ein wenig durch den Ort, fühlten unsere Bäuche und entspannten uns auf der Terrasse des Hotels.

Link zum Video: https://youtu.be/adCvkjs_ZbM

Kandy: Botanischer Garten, Tempel: Gadaladeniya + Tanzabend ( mit Video )

Kandy: Botanischer Garten, Tempel: Gadaladeniya + Tanzabend ( mit Video )

Sehr untypisch für uns, denn heute holen wir den Aktivhammer – in Form einer „triplemuzzi“ – aus dem Keller. Zunächst ging es mit unserem Gefährt in den Königlichen  Botanischen Garten, der sich in Peradeniya befindet. Mega was los hier aber eine Parklücke für das TukTuk ist schnell gefunden. Ein schöner Park abseits von Lärm und Hektik in dem man sich schön entspannen kann. Tolle Pflanzen, Blumen, Bäume und einiges an Flugmaterial gibt es hier zu sehen. Nach der grünen Lunge ging zum nächsten Tempel, der im Jahr 1344 fertig gestellt wurde. Schöner kleiner Tempel, der schnell abgefrühstückt war. Der Nachmittag war bereits angebrochen, wir machten uns auf zu unserer Unterkunft. Kaum dort angekommen hatte die Christl einen Geistesblitz “ wollen wir noch in eine Tanzaufführung ?“ OK kurz frischmachen und ab zum Gebäude des roten Kreuzes. Die Eintrittskarten konnten wir bereits in der Unterkunft kaufen. Wir genossen einen schönen bunten Tanz und Trommelabend, der eher mittelmäßig besucht war. Dazu liefern wir auch ein kleines Video. Hier kommt der Videolink: https://youtu.be/so4fLgZORCw

Kandy: Der Zahntempel und die Bahiravokanda Vihara Buddha Statue

Kandy: Der Zahntempel und die Bahiravokanda Vihara Buddha Statue

Kurz vorab zur Bedeutung des Zahn ( Die Bedeutung des Gebäudes ist eher zweitrangig ) Zitat – Allein der Zweck des Zahntempels , die Aufbewahrung und der Schutz des Daladas, des Zahns Buddhas, ist von Bedeutung. Die Verehrung des Zahns beruht auf der Vorstellung, in ihm sei die spirituelle Kraft des Buddha gespeichert. Danach besitzt der Zahn die Fähigkeit, ähnlich wie der Bodhi Baum bei Buddhas Erleuchtung, als Regenmacher zu wirken. Dieser Glaube machte aus der religiösen Reliquie gleichzeitig ein politisches Machtinstrument. Er ging durch die Hände vieler indischer Könige. Der jeweilige Beschützer des Zahns wurde respektiert, da er religiösen Beistand besaß und sein Land niemals von Dürre heimgesucht werden konnte. In Sri Lanka wurde der Zahn in der jeweiligen Hauptstadt des Landes aufbewahrt. Er war eine Art Legitimation für den singhalesischen Thron. Buddhisten aus aller Welt kommen nach Kandy, um den Zahntempel zu besuchen. Höhepunkt dieser Verehrung ist die jährlich stattfindende Esala Perahera. Bei dieser Prozession wird der Zahn durch die Stadt getragen, um für Regen und damit eine gute Ernte zu bitten.

Wir besuchten die Morgensession um 09:30 Uhr.  Um den Zahnpalast tobte das Leben, einen Parkplatz bekamen wir recht schnell. Das ist der Vorteil des TukTuk’s, denn man kann es leicht bewegen. Überall an der Straße sorgen “ Parkwächter “ für Ordnung und schaffen hier und da Platz für neue Gefährte aller Art. Es kann schon mal vorkommen, dass man sein TukTuk später ein paar Meter weiter wieder vorfindet. Sehr praktisch das ganze. Auf ging es zunächst zum Ticketoffice, danach hieß es wieder Schuhe ausziehen bzw. abgeben.  Der Zahntempel war bereits proppenvoll voll, tolle Gerüche, Musik, Gebete und eine mega Atmosphäre. Wir mussten mal wieder ne Stunde warten bis wir zu dem heiligen Schrein gelangten. Dort war es nicht lange mit glotzen, die Menge wurde schnell durchgeschoben. Dennoch konnten wir ein Blick in den Raum werfen in dem sich der Zahn befinden soll. Ob nun echt oder nicht, vorhanden ja oder nein, das ist hier schon ein magischer Ort. Wahnsinn was so etwas religiöses an Macht hat. Danach ging es dann hoch zur Bahiravokanda Vihara Buddha Statue. Von dort aus hatte man einen tollen Ausblick auf die Umgebung von Kandy. Ein magisch gelungener Tag hier in Kandy.