Steilo-Frikadellen in Daegu

Steilo-Frikadellen in Daegu

Als kleines Dankeschön für einfach alles haben wir Sun, Ho und einen ehemaligen Mitbewohner ( Sang ) zu einem fulminanten Steilo – Frikadellen Abendessen eingeladen. Menu ganz klassisch: Original Steilo Frikadellen, Original Steilo vegane Frikadellen, Original Steilo Kartoffelecken, Original Steilo Sasiggi und Original Steilo Krautsalat. Am Nachmittag ging’s dann erstmal um die Ecke zum einkaufen. Gemüse und Obst gibt es hier auch ganz gern mal – vorab gewogen / gezählt – aus einem Korb. Ganz praktisch zu einem Festpreis, aber auch manchmal etwas zu viel. Als nächstes ging es zur Fleischerei unseres Vertrauens. ( 1 Kilo Schwein und 500 Gramm Rind sollten ausreichen. Das Fleisch sah super aus, warum auch nicht… ). Und da war Sie wieder die koreanischer Freundlichkeit uns gegenüber ( wir können nur von uns berichten… ). Das Fleisch wurde frisch durch den Fleischwolf gedreht und als “ Service / Zugabe “ gab es dann auf lau noch eine große Schüssel Suppe sowie 3 Koteletts. Wir waren so überrascht, dass wir ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen wollten. Auch wieder typisch, wir wurden sehr freundlich darauf hingewiesen, dass noch ein Betrag offen ist ;- ) Zurück zu Hause ging es dann auch gleich an’s vorbereiten. Die Küche voller “ deutscher “ Gerüche, kaum jemand konnte sich noch halten. Uns lief das Wasser im Mund zusammen. Bei Steilo Essen und Cocktails verbrachten wir einen tollen Abend zusammen. Sun hat dann noch zum Karaokemikrofon gegriffen. Das haben wir dann lieber doch gelassen 😉 Mal wieder geht ein super toller Tag bei Freunden zu Ende.

 

Englischstunde in Daegu

Englischstunde in Daegu

Sun’s Mann “ Ho “ unterrichtet Schüler in kleinen Klassen – bis zu 4 Menschen – im Fach – freies Sprechen, Lesen, Unterhaltung und Kommunikation ( ist schwierig zu beschreiben auf Koreanisch nennt man dies “ Nonsul “ ). Auf Initiative von Sun bekamen wir die Chance eine kleine Auswahl von Ho’s Schülerinnen und Schülern zu treffen. Da Ho weit mehr als 12 Schüler hat, musste vorher aussortiert werden. Die eine oder andere strebsame Mutter blieb da auf der Strecke. Man kann schon sagen, das Kindsein in Südkorea ist schwierig bis unmöglich. Der Leistungsdruck seitens der Eltern / Gesellschaft ist enorm. Die Selbstmordrate von Schülern ist dementsprechend sehr hoch. Aber der rasante Aufstieg Korea’s Wirtschaft kommt eben nicht von ungefähr.  Da denken wir doch lieber an unsere Kindheit zurück. Wir konnten das Kindsein noch in vollen Zügen genießen.

Die kleine Gruppe Kiddies ist hoffentlich freiwillig hier. Nach einer kurzen Vorstellung unsererseits, ging es mit der Fragerei schon mal. Insgesamt sehr schüchtern, aber auch gern frech und aufgeweckt. Als nach 45 Minuten unsere mitgebrachten Süßigkeiten auf den Tisch kamen, war’s mit der Konzentration vorbei. Ein schöner Nachricht an dem wir etwas Korea aus Sicht der Kinder – und die Kiddies etwas aus dem fernen Deutschland erfahren – konnten. Danke an Ho und Sun, dass wir Gelegenheit dazu bekommen konnten ! Das war mal wieder was ganz anderes uns hat uns super viel Spaß gebracht.

 

Essen und Trinken in Daegu

Essen und Trinken in Daegu

Das Essen und Trinken ist in Südkorea von großer Bedeutung. Kein Essen ohne Alkohol und kein Saufgelage ohne Essen. Das sind unsere ersten bestätigten Eindrücke und Erfahrungen frisch und denkt aus Daegu. Nachdem wir ja schon einiges ausprobiert hatten, ging es in Daegu – dank Sun + Ho und weiterer Freunde – ins Eingemachte. Das Endresultat….. unser absoluter Favorit ist der Makgeolli ( Alkoholgehalt von 5-15%, Herstellung aus Reis + weiterer Zutaten, Naturtrüb ). Eine Trink und Esskultur, die uns sehr sehr gut gefällt, vor allem wenn man von den “ locals “ eine tolle Einführung bekommt. Wer am nächsten Tag einen dicken Kopf hat kann dann eines der vielen Restaurants besuchen, die sich auf Katerbesucher eingerichtet haben. Dort gibt es dann eine kräftige Suppe und natürlich darf dann ein Schlücken Makgeolli, Soju oder Somac nicht fehlen. Und wieder geht alles von vorn los…. 😉 Und noch zum Essen, wir probieren uns – auch sind uns hier unsere Freunde gern behilflich – durch die gesamte lokale Küche. Wenn wir mal allein unterwegs sind, gehen wir gern auf Märkte. Dort sind die Gerichte über Bilder mehr oder weniger zu erkennen. Auch greifen wir oftmals einfach zu wenn’s lecker aussieht. Wer es ein bisschen moderner als den Markt haben möchte, begibt sich in Restaurants in denen man von Robotern bedient wird. Nicht so unser Ding, aber auch mal wieder was neues. Wir  sind da eher Retro und favorisieren den menschlichen Kontakt. Wo wie gerade bei dem Thema sind, oftmals bekommen wir hier im Restaurant noch einen “ Services “ dazu. Hier mal ein Käse dort mal ne Portion getrocknete Fische. Das ist wohl aber eher unserer Herkunft geschuldet. Man sieht hier in Daegu nicht so viele Langnasen und werden oft gefragt, was wir hier eigentlich wollen ;- ) Auch Liebhaber von Tee, Kaffee und Kuchen können sich in den teilweise aufwendig restaurierten Tee / Kaffee Häuschen ausleben.  Wir erleben hier Südkorea von einer ganz anderen Seite und sind mal wieder mega begeistert.

 

Reisetag von Jeju nach Daegu – Besuch bei unserer Sun

Reisetag von Jeju nach Daegu – Besuch bei unserer Sun

Wir machten uns so gegen 11:00 Uhr auf dem Weg zum Bus und erreichten den Flughafen um kurz vor 12. Einchecken, Gepäck abgeben und durch den Zoll, alles schnell erledigt. Der Flieger hob dann pünktlich ab und wir erreichten Daegu um 15:30 Uhr. Endlich mal wieder so richtig warm hier, also lieber schon mal wieder die Sommerklamotten anziehen. Am Ausgang wartete bereits Sun auf uns. Kleiner Rückblick….. Wir haben Sun auf Raja Ampat getroffen. Dort hat Sun als Tauchlehrerin gearbeitet und wir verbrachten viele Tage und Tauchgänge miteinander.

Vor ca. 4 Wochen ist Sun aus Indonesien nach Südkorea zurückgekehrt, also musste natürlich ein Besuch bei Sun mit ins Programm aufgenommen werden. Sun und Ihr Mann Ho haben ein kleines Haus in Daegu in welchem auch noch ein wenig Platz für uns ist.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es per Taxi ins Sun/Ho Haus. Dort angekommen haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht und Sun servierte uns ein paar Koreanischer “ Tapas “ Wie immer köstlich und alles in Handarbeit von Sun’s Schwiegermuddi. Nun hieß es Daegu kennenzulernen, also ab auf ein paar Drinks ins Barbarella danach folgten  diverse Besuche in unterschiedlichen Restaurant und Bars. Man hält sich hier nicht lange in einer Location auf, Essen / Trinken und weiter geht’s. Irgendwann so gegen 02:00 Uhr ist uns dann die Luft ausgegangen – ein Absacker ist auch hier ein Muss – aber um 03:30 Uhr ging es dann wirklich ins Bett. Ist zwar nicht Steilo und Muggi, wir fühlen uns aber schon jetzt pudelwohl und wie zu Hause.

Live auf Achse mit Mr. Cha

Live auf Achse mit Mr. Cha

Wir hatten uns für den späten Vormittag mit den beiden Kollegen verabredet. Los ging es mit dem Ironman Special Edition Auto von Mr. Cha. Viel Schnick Schnack – fand ich ganz geil – und jede Menge Kameras, die jeden Augenblick auffangen. Das Wetter mega ätzend mal schauen wo es hingeht….. Wo auch sonst hin, es ging zum Mart nach Jeju. Wir sagten jetzt einfach mal, dass wir lediglich zum Essen mal kurz dort waren….. Bereits auf der Hinfahrt gingen wir auf You Tube “ online “ Viel Gesabbel von unserem Künstler und wir durften uns auch beim Publikum vorstellen. Da kam sogar die eine oder andere Frage auf Deutsch. Ich glaube nicht, dass wir so Geld verdienen möchten, denn immer den Kasper zu machen ist schon ganz schön anstrengend. Am Markt angekommen wurden wir erstmal mit Kameras ausgerüstet und Mr. Cha erzählte und erzählte. Manchmal bedankte er sich bei seinen Fans für einen Zuspruch in Form von Geld ( Wir hörten etwas von KRW 40.000 pro Spende = ca. 30 Euro ). Auf dem Markt probierten wir uns durch die Koreanische Küche. Das eine oder andere hatten wir nämlich noch nicht ausgetestet. Es sollte aber nicht reichen also “ Wer hat Hunger “ … natürlich alle ;-). Was kommt heute auf den Tisch, schnell entschieden wir uns für Sashimi. Die beiden Kollegen suchten einiges an Platten voll mit Sashimi aus sogar ein Squid aus dem Aquarium kam dazu. Das Prinzip hier, aussuchen an der Theke und Essen im Restaurant über dem Shop. Unser Tisch voll mit Leckereien ( der kleingeschnittene Squid zuckte noch, also nichts für Schwache Nerven ). Nach dem Essen ging es weiter mit der Probiertour durch den Markt. Am Nachmittag ging es dann zurück zur Unterkunft. Es gab noch die eine oder andere Zuwendung aus dem Publikum sodaß wir am Ende keinen einzigen KRW zahlen mussten. Danke für die Einladung an das Traumpaar. Mr. Cha wurde sogar das eine oder andere Mal erkannt. So ein Leben als „YouTuber“ ist aber nichts für uns. Immer unterwegs, präsent und online, aber mal dabei gewesen zu sein war schon spannend.

Es zieht sich wie Kaugummi durch unsere Reise, denn alle Menschen sind super super freundlich und hilfsbereit. Überall werden wir herzlich aufgenommen und fürstlich versorgt. Das genießen wir ins vollen Zügen und danken es mit viel Interesse und immer einem Lächeln. Es ist aber auch hervorzuheben, dass wir tolle Gäste sind 😉

Ein Video des Ausflugs wird noch geschnitten. Dieses bzw den Link reichen wir dann nach.

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