Daegu – Mal was für die müden Knochen tun

Neben den kulinarischen Dingen geht hier in Daegu – oder auch ein bisschen ausserhalb – Natur. Die Stadt selbst ist touristisch nicht sehr erschlossen, wir genießen hier in Daegu eine authentische, mittlere Großstadt. Auf drei Ausflüge ins Grüne haben wir es gebracht. Als erstes sollte es zum Sonnenuntergang auf den ” Apsan ” gehen. Per Bus ging es zunächst zum Eingang, nach ca. 1,5 Kilometern – teilweise ganz schön steil – stellten wir fest , dass wir uns auf dem Weg zum Gipfel und nicht zum Aussichtspunkt befinden. Zum Gipfel wären es noch weitere 1,6 Kilometer gewesen, der Weg aber teilweise nicht beleuchtet. Also was tun sprach Zeus….. Ach komm wenn wir schon mal hier sind wollen gern ein Blick auf die Stadt werfen und unsere müden Knochen ein wenig bewegen. Zurück zur Hauptstrasse und zwei, drei Stationen mit dem Bus. Das sieht hier schon ganz anders aus, denn hier ist ordentlich was los. Wir sind nicht die einzigen, die hier am Abend noch was leisten wollen. Wir hatten ja bereits einige 100 Meter in den Waden umso schwerer fiel uns der Aufstieg zur Aussichtsplattform. Sun haben wir Unterwegs ” entsorgt “, die Beine haben nicht mehr mitgemacht 😉 Wir haben uns dann zu zweit auf dem Weg gemacht. Oben angekommen wurden wir leider von der Aussicht enttäuscht, denn die Platform war leider geschlossen bzw. wird erneuert. Es war trotzdem eine schöne Wanderung, unsere Knochen werden es uns danken. Der nächste Ausflug ging zum Arboretum. Da waren wir schon mal kurz aber es war zu spät, denn einige Gewächshäuser hatten bereits geschlossen. Also machten wir uns zum zweiten Mal auf ins Grüne von Daegu. Wir verbrachten den Nachmittag im Arboretum, welches lediglich spärlich besucht war. Schön grün, ruhig und entspannend. Unsere Füße verwöhnten wir mit einem Ausflug auf dem Barfußpfad. Auf zum letzten Grün ” Der Palgongsan Park “. Unser erstes Ziel dort, der Gatbawi Tempel. Der Park befindet sich ein wenig ausserhalb von Daegu, Fahrtzeit dorthin ca. 2 Stunden. Am Parkplatz angekommen schauten wir uns zunächst den Seonbon Tempel an, danach ging es steil bergauf zum Gatbawi. Es wurde schon richtig warm – wir haben in Daegu immer so um die 35° Grad –  aber die Holztreppen machten den Aufstieg erträglich.  Auf dem Rückweg nahmen wir noch den einen oder anderen Tempel. Ein toller Ausflug in die Natur.

 

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