Wadi Bani Khalid und Wadi Hawer

von | Feb. 22, 2026 | Oman 2026, Weitere Reisen | 0 Kommentare

Wir verlassen unsere Unterkunft früh, denn heute haben wir einiges auf dem Zettel. Zunächst geht es zum Wadi Bani Khalid. Die Reiseleitung hatte bereits vorgewarnt, denn gem. Recherche soll es am Wadi Bani Khalid ziemlich touristisch sein. Bereits bei der Anfahrt zum Parkplatz deutete vieles darauf hin, dass dieses Wadi wohl nichts für uns ist. Egal, wir schauen uns das selbst mal an. Infrastruktur super und für Familien, ältere Menschen ( gehöre ich auch schon dazu ? ) und Personen mit Behinderungen sehr einfach zu erreichen. Der Weg zum Wadi führt nicht über glitschige Steine oder Felsen sondern über einen Weg aus Beton sowie durch ein riesige Baustelle. Über Treppen erreicht man ohne weitere Anstrengungen das kühle Nass. Das hat unserer Meinung mit Natur nichts mehr zu tun, denn die Szenerie erinnert uns eher an einen Freizeitpart oder ein Freibad. Überall wird gebaut, es ist laut und voller Touristen. Wir würden gern ins Wasser springen, aber das ist nichts für uns. Wir machen uns auf zum WADI Nummer 2 ( Wadi Hawer ), welcher lediglich ein paar Kilometer entfernt liegt. Hier zeigt sich uns ein ganz anderes Bild, obwohl gleich um die Ecke zum vorherigen Wadi.

Wir stellen unser Auto irgendwo ab und laufen die letzten Meter zum Wadi. Auf dem Weg dorthin schnacken wir noch kurz mit einer Tschechischen Familie – der Vaddi ist über Afrika mit dem Auto in den Oman gefahren und die Familie ist zu Besuch im Oman – und dann geht es locker weiter zum Wadi. Wir verbringen ein wenig Zeit am Wasser und genießen die Ruhe am Wadi. Um weiter in den Wadi vorzudringen fehlt uns leider die Zeit. Man mag es kaum glauben, aber heute sind wir etwas unter Zeitdruck, denn wir haben am Nachmittag einen Termin. Heute geht es nämlich für zwei Tage in die Wüste. Wir beschliessen nach dem Aufenthalt in der Wüste nochmals hierher zu kommen.

Wir haben 2 Übernachtungen in der Wüste Wahiba Sands gebucht. Treffpunkt um 15:30 Uhr am Rand der Wüste, denn ohne fachkundige Begleitung trauen wir uns das nicht zu. Das ist schließlich unsere erste Wüsteneinheit. Angekommen am Treffpunkt werden wir von einem Omani und deren Helfer sehr nett begrüsst. Nicht das erste mal – direkt nach der freundlichen Begrüßung – geht es gleich ums liebe Geld. Nicht schlimm, wir fühlen uns an unsere Zeit in Südkorea erinnert. Für den besseren Grip im Sand wird Luft aus den Reifen gelassen. Das Auto fährt dann nicht sondern schwimmt auf dem Sand. Wir sind aufgeregt und los geht die Fahrt. Unsere “ guides “ fahren vor und wir hinterher. Eine italienische Gruppe kommt vom Weg ab und bleibt sofort im Sand stecken. Wir fahren lieber weiter und parken etwas weiter auf festem Untergrund. Die Italiener werden vom “ guide “ befreit und weiter geht es zum Wüstencamp “ Desert Wonder “ Wir werden sehr herzlich begrüsst und bekommen Zelt Nummer 14. Sehr geräumig, ein großes Bett, als Badezimmer dient ein zurecht gesägter Stahl OT ( “ open top ) Container ( Sternbeobachtungen beim ka…. ) Vor dem Zelt, stehen Stühle, ein Tisch, Kissen alles auf einem fliegenden Teppich, toll hier. In dem mega gemütlichen Aufenthaltsraum gibt es Tee und weitere Erfrischungen. Ramadan ist in der Wüste ausgesetzt ( zumindest für Touristen ). Wir richten uns ein, entspannen uns und freuen uns auf den ersten Spaziergang – zum Sonnenuntergang – in der Wüste. Es ist toll und sehr faszierend hier, MEGA. Am Abend ein tolles Essen und danach noch am Lagerfeuer sitzen. Das volle Touri Programm, aber es ist Weltklasse. Bilder und Video zum Aufenthalt in der Wüste, siehe extra Bericht “ Wahiba Sands “ – Gute Nacht John Boy

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