Der Zhangjiajie National Forest Park – Die 2.

Der Zhangjiajie National Forest Park – Die 2.

Heute ging es nochmals in den Nationalpark, aber über einen anderen Eingang. Dort hatten wir die Qual der Wahl um die ersten Kilometer zu bezwingen. Per Monorail – die spinnen wirklich – oder zu Fuß. Letzteres sollte unser Transportmittel sein 😉 Nachdem die Schienen der Monorail endeten begann ein super schöner, wenn auch von vielen Touristen gepflasterter Weg. Dieser ist nicht weniger als 3878 Treppen lang ( oder so ).  Wir sind einigermaßen fit und somit kein Ding für uns. Auf halbem Weg kam dann eine sehr sehr nasse Überraschung. Es regnete wie aus Kübeln… Zunächst konnten wir uns vor den Regenmassen unter einem Felsvorsprung schützen. Leider kam dann noch ein heftiges Gewitter um die Ecke, welches uns dazu veranlasste zu einem niedrig gelegenen Restaurant zu flüchten. Die hatten bereits den Eingang mit Stühlen versperrt und das Angebot um Regenschirme und Regenmäntel erweitert ( Geschäftstüchtig aber Schweine ). Wir haben trotzdem eine kleine sichere Ecke gefunden. Klitschnass standen wir da. Nach 30 Minuten kam die Sonne wieder raus und nach einer kurzen Aufwärmphase beschlossen wir es nochmals in Richtung Gipfel zu versuchen. Das Wolkenschauspiel war grandios ( siehe Bilder ). Diese Entscheidung war goldrichtig und wir erlebten einen super tollen Aufstieg mit vielen tollen Ausblicken auf die Natur. Dieser Park ist der Hit ! Gegen 18:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, denn die Unterbuxen war noch immer nass.  Bergab mussten wir leider mit der Seilbahn fahren, denn ansonsten hätten wir den letzten Bus in Richtung Heimat verpasst. Eine gute Tat konnten wir ebenfalls noch vollbringen, denn zwei abgebrannten Iren haben wir die Fahrkarten für die Seilbahn vorgestreckt. Bei den Preisen kann man schon mal in Bedrängnis kommen. Ende gut alles gut. Wir haben uns nett unterhalten und am ATM voneinander verabschiedet. Wir sind dann ab unter die Dusche, Nudeln aufgetankt und ab ins Bett, denn am nächsten Tag stand frühes Aufstehen auf dem Programm ( Wir sagen nur Tianmen Mountain ).

 

1. Versuch Tianmen Mountain und Zhangjiajie National Forest Park

1. Versuch Tianmen Mountain und Zhangjiajie National Forest Park

Wie sich später herausstellen sollte, haben wir heute zu lange geschlafen…… Um 10:00 Uhr haben wir uns auf dem Weg zu einer DER Attraktionen gemacht, den Tianmen Mountain. Mit dem Bus ging es zunächst von unserem Ort – Wulingyuan – zu dem 1 Stunde entfernten Zhangjiajie. Ziel war es zunächst einmal auf den Berg zu kommen. Warum also nicht die weltweit längste Seilbahn nutzen ? Einfach gesagt aber schwer getan, denn Juli und August ist Ferienzeit in China und wir haben Wochenende ….. ! HAAALLLOO MC FLY IST NOCH JEMAND ZU HAUSE ?  Die Dame am Ticketoffice teile uns mit, dass wir uns um 13:30 Uhr für die Seilbahn anstellen können. Hmm und dann ? Das war uns zu schwammig. Um einen klaren Kopf zu bekommen musste erstmal ein verfrühtes Mittagessen her. Am Busbahnhof gab es dann ein Monster Portion super lecker Nudeln. Wir beschlossen dann in den Nationalpark zu gehen ( Der Park mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten „ Avatar „ Felsen ). Da dieser Park ebenfalls auf unserer Liste stand, haben wir nur ein wenig umdisponiert. Der Tianmen Mountain muss also noch ein wenig warten. Kurz zu dem Park. Das Teil ist Mega-Monster-Gozilla mäßig geil. Uns fehlen die Wort. Ein Mix aus Karstgebirge, Stone Forrest Park, Wald und Schluchten. So eine tolle Landschaft haben wir noch nie gesehen. Allein bei den Gedanken an diesen Ausflug bekommen wir heute noch „ Haut von Gans „ Den Nationalpark haben wir zu Fuss, per Seilbahn, per Bus und per Fahrstuhl erkundet. Wir waren etwas knapp in der Zeit und somit konnten wir leider nicht so viel individuell auf die Beine stellen. Individualisten scheinen hier nicht auf ihre Kosten zu kommen, denn die Wege lassen keinen „ Ausbruch „ zu. Die Staatsmacht versucht hier wohl die wuseligen Einwohner auf Linie zu halten und natürlich sollen auch die kostenpflichtigen Transportwege ( Seilbahn, Fahrstühle etc…) genutzt werden. Vielleicht waren wir auch zu doof, sind doch auf unseren Karten „ Wanderwege „ eingezeichnet. Gefunden haben wir heute keinen ( zwei Versuche ).

Seilbahn und Co sind super teuer, das Eintrittsticket beinhaltet dann aber wenigstens alle Buslinien und berechtigt einen Besuch von bis zu 4 Tagen. Zum Abendessen wurden wir bereits „ erwartet „  Uns taten die Füße weh und JBW war müde. Gute Nacht.

Bao Feng See und die Yellow Dragon Cave

Bao Feng See und die Yellow Dragon Cave

Schön ausgeschlafen und das am Vorabend eingekaufte Frühstück vertilgt ( Unsere Lieblings Kalt Nudeln mit Gurken, Koriander, Erdnüssen und Chilli ). Das war mal wieder lecker und wir waren knapp davor uns nochmals hinzulegen. Wir konnten aber zum Glück den Rufen des Wetters sowie der anstehenden Sehenswürdigkeiten nicht widerstehen. Unser erstes Ziel – der Bao Feng See – liegt lediglich 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfern. Eine schöne Entfernung um die überflüssigen Pfunde loszuwerden 😉  Der Bao Feng See – umgeben von immergrünen Bergen – ist eine Reise wert. Natürlich ist auch hier alles perfekt für den chinesischen „ Schnelltouristen „ vorbereitet. So auch, dass das Eintrittsticket eine Bootstour beinhaltet. Eine schöne aber auch kitschige Bootsfahrt. Na eben so alles was der Chinese – oder auch andere Nationalitäten – schön finden. Frei nach dem Motto „ you happy, me happy „ haben wir uns mit wie immer mitgefreut. Apropos, am Anleger – kurz vor der Abfahrt – haben wir eine kleine Reisegruppe von chinesischen Studenten „ kennengelernt „ Die Jungs und Mädels haben uns dann im verständlichen Englisch das eine oder andere erklärt bzw. übersetzt. Die See – Tour haben wir dann zusammen gemacht.

Es war erst früher Nachmittag uns so beschlossen wir noch zur Yellow Dragon Cave zu fahren. Unsere neuen „ Freunde „ konnten uns leider nicht begleiten, denn deren Reiseführer erlaubte es nicht die Reisegruppe zu „ sprengen „ Da sich die Höhle nur 5 Kilometer vom Zentrum befindet, entschlossen wir uns mal wieder per Anhalter zu fahren. Das erste Fahrzeug hielt an und schwups waren wir auch schon an der Höhle. Wir müssen hier nicht erwähnen, dass auch hier alles perfekt organisiert war. Sowohl auf dem Hinweg als auf dem Rückweg führten die Wege an unzähligen Restaurants und Souvenirständen vorbei. Die Höhle selbst wird im Internet mal wieder als eine der längsten in China beschrieben. Die Höhle war klasse auch wenn uns die sehr kitschige Neonbeleuchtung, die lauten Chinesen ( Asiaten ) nicht gefallen haben. Ein Teil der Strecke ging es per Boot durch die Höhle. Nicht schlecht aber während der Fahrt gab es für uns nix dolles zu sehen. Zurück ging es dann per Stadtbus direkt ins Bett. Ne doch nicht, denn vorher gab es noch Leckeres in unserem Lieblingsrestaurant. Danach sagten wir unserem Freund JBW „ Gute Nacht „

Faul in Wulingyuan

Faul in Wulingyuan

Eines haben wir uns für den ersten Tag in Wulingyuan fest vorgenommen. Ausschlafen ! Gesagt getan, um 11:00 Uhr erblickten unsere Augen erstes Tageslicht. Nachdem wir uns an das grelle Etwas gewöhnt hatten, legten wir erstmal ne Runde Wachen ein. Am späten Nachmittag haben wir dann noch etwas die Stadt erkundet. Der erste Eindruck bestätigte sich. Sehr touristisch aber klasse Ort zum Verweilen. Ein Lieblingsrestaurant an der Straße haben wir auch schon ausfindig gemacht. Läuft also hier ganz gut an.

 

Weitere Reisetage bis zum Endziel “ Wulingyuan „

Weitere Reisetage bis zum Endziel “ Wulingyuan „

Ausgecheckt in Hongkong ging es mit der MTR zum Grenzübergang nach HKG / Shenzhen. Dort haben wir dann kurz und schnittig rüber gemacht. Von dort ging es dann zur Shenzhen North Station um von dieser den CRH ( China Railway Highspeed ) Zug nach Changsha zu nehmen.  Die Züge am Vormittag in der “ hard seat “ Klasse waren bereits ausgebucht und somit konnten wir erst am Nachmittag weiter reisen. Wie immer eine entspannte Fahrt mit dem Teil. Diesmal Highspeed 310KMH. Angekommen in Changsha ( ca. 700KM gemacht ) haben wir dort auch die Nacht verbracht. In Changsha konnten wir nicht mehr viel reißen, denn nach unserer Ankunft regnete es Schweine. Also gute Nacht Changsha und morgen weiter nach Zhangjiajie.

Der Zug nach Zhangjiajie verließ pünktlich um 07:16 Uhr den Bahnhof von Changsha. Das war es dann aber auch mit der Pünktlichkeit. Für die 300 Kilometer sollte der Bummelzug ( auf dieser Strecke kein CRH ) schlappe 5 Stunden benötigen. Angekommen sind wir dann nach 10 1/2 Stunden. Ein echter Fall für’s Guinnessbuch.  Naja egal, im Zug hatten wir viel Freude mit unseren Sitznachbarn, wir tauschten mal wieder viel Essbares aus.  Zum Glück hatten wir auch ne kleine Mische dabei…..Am Abend in Zhangjiajie angekommen ging es dann noch weiter mit dem Bus nach Wulingyuan. Unser Zugnachbar verfügte über ein paar Englischkenntnisse und kannte zufälligerweise ein Mädel aus einem Reisebüro. Diese hat uns am Bahnhof in Empfang genommen und zum richtigen Bus gebracht. Einfach so aus Liebe zum Beruf. Super toll & Danke Cathy ! Wir hegten schon wieder böse Gedanken……. Abends in Wulingyuan angekommen schlugen wir gleich beim zweiten Hotel zu. Auf den ersten Blick ein Klasse Ort – Mega touristisch aber nett gemacht – um eine tolle Zeit hier zu verbringen. Nach den 3 Reisetagen waren wir erstmal bedient uns sehr sehr müde.  Gute Nacht schönes Wulingyuan !

 

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