Diesmal mussten wir „ erst „ um 11:00 Uhr raus aus dem Apartment. Aufstehen, packen, etwas sauber machen und frühstücken. Danach auf zur Kyoto Station um das Gepäck zu verschliessen und Busfahrkarten zu kaufen ( Tomoko wir kommen !!! —> Kyoto / Tatsuno ). Nachdem wir dies erledigt hatten ging es auf zum Eisenbahn Museum. Ihr werdet jetzt lachen, aber endlich mal was anderes als Tempel, Landschaften, Strände 😉 Der stolze Preis von 12 EURO Pro Person war gut investiert, denn hier kann Man(n) sich gern mal den ganzen Tag aufhalten. Leider hatten wir nur 2 Stunden Zeit, denn um 17:17 Uhr ging es schon weiter mit dem Highway Express Bus nach Tatsuno. Wieder mal etwas Neues für uns, denn die Bushaltestelle befindet sich direkt auf der Autobahn. Zu erreichen über eine Treppe hinauf an einer dort eigens eingerichteten Haltebucht. ETA Tatsuno um 21:26 Uhr. Pünktlich in Tatsuno angekommen, aber wo ist Tomoko ? Wir dachten schon, dass wir falsch sind aber auf einmal stand Sie da in voller Lebensgröße unsere Tomoko. Die Begrüßung natürlich sehr sehr herzlich und so ging es mit dem Auto von Tomoko in die Sakai Residenz. Zu hause angekommen wurden wir von Mutti und Papa Sakai ebenfalls super herzlich empfangen ( nicht zu vergessen die 45° Grad Verbeugung sowie wie ein „ Kon’nichiwa „ ). Der Abend endete spät bei Snacks – bestehend aus Mini Salamis, Tintenfisch Kräckern, Tintenfisch-Faser-Dingern und Baby Bambus ( aus dem eigenen Garten ) – sowie viel Bier und natürlich Sake. Gute Nacht Sakai Castle.
Nachdem wir das schlechte Wetter überschlafen hatten ging es zum Fushimi Inari-Taisha Schrein. Wie auch in den vergangenen Tagen bewältigten wir die Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln ( schnell, pünktlich und einfach ) so auch den Weg zu unserem ersten Anlaufpunkt an diesem Tag. Das Wetter spielte mit und so verbrachten wir ein paar tolle Stunden in wunderschöner Umgebung an dieser Attraktion. Am späten Nachmittag zog es uns dann noch – fernab der Zivilisation 😉 – an den Stadtrand von Kyoto, nämlich in den Bambus Wald. Wir sind immer wieder fasziniert von dieser Pflanze, die in diesem Wald alles bereits gesehene in den Schatten stellt. Mächtige Bambusstämme erheben sich in diesem Wald, gepaart mit tollem Licht ein toller Anblick. Auf dem Weg nach Hause ging es dann mal wieder zum Supermarkt. Diesmal im Einkaufskorb ; Frittierte Garnelen mit Reis, grüne Nudeln, Sashimi, Sushi, Sapporo Bier und etwas Süßes zum Dessert. Danach mit vollem Magen ins Bett. Das fühlt sich hier nicht so schlimm an, da das Essen sehr leicht und fettarm ist. Gute Nacht Kyoto ( und wieder allein im Apartment ! )
Die erste Nacht in unserem Apartment war super. Das Haus ruhig am Botanischen Garten gelegen. Wieder mal zu lange im Bett verbracht ( wieso eigentlich Bett…. ? das ist nur eine Matte ). Aber wer China überlebt hat, kann hier in Japan toll und weich schlafen. Leider war das Wetter an diesem Tag echt beschissen. So ein Tag in Hamburg und wir wären auf unserer Couch geblieben. Das kommt hier natürlich nicht in die Tüte. Dafür ist Japan viel zu aufregend und die Zeit ist knapp. Also machten wir uns bei „ Schietwetter „ auf zum Tempel. Bei Niesel und Starkregen kämpften wir uns durch die Massen. Der Tempel schön am Berg gelegen, aber das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Wir sind dann erstmal wieder ins Apartment um uns umzuziehen. Danach ging es dann wieder in die Innenstadt von Kyoto zum Nishiki-Markt. Ein super geiler Schlemmermarkt, aber nichts für unser Portemonnaie. Wir sind dann noch weiter durch die Altstadt gezogen, bis wir dann wirklich genug vom Regen hatten. Schade, aber wir haben wirklich alles gegeben. Auf dem Weg zum Apartment noch kurz in den Supermarkt um noch ein paar Leckereien günstig zu ergattern ( lecker Nudeln, Sushi, Sashimi und ein Snickers ). Wir hoffen auf besseres Wetter und schliessen die Augen…… Ach ja, wir sind noch immer allein in dem Apartment…..
Die Hotel „ Checkout „ Zeiten in Japan sind gewöhnungsbedürftig ( jedenfalls in unserer Preisklasse ) wie in unserem aktuellen Fall. Wie jetzt schon um 09:00 Uhr raus aus dem Zimmer…… Naja, wir wollten eh früh hoch um den Tag in Kyoto noch zu genießen. Nach einem ausgiebigen Frühstück erreichten wir Kyoto – mit der S-Bahn ( 45 Minuten Fahrzeit ) – um 11:00 Uhr. Was dann kam überraschte uns ein wenig, denn wir fanden keine Übernachtungsmöglichkeit in unserer Preisklasse. Das hatten wir uns in der Touristen Hochburg von Kyoto anders vorgestellt. Nachdem wir 5 Stunden gesucht haben, legten wir einen Snack / WIFI Stop bei MCD ein. Wir entschieden uns für AIRBNB, aber weil die Internet Verbindung sehr schlecht war, konnten wir die Buchung erst gegen 17:30 Uhr tätigen. Ab in die Subway und auf zu unserer ersten AIRBNB Erfahrung. Nach vielen Telefonaten und Suchaktionen haben wir schliesslich unsere neue Unterkunft gefunden. Ein Apartment mit Küche, Bad und 3 kleinen Zimmern ( wer sich an unsere Abstellkammer erinnert, kann sich ein Bild von der Größe der Zimmers machen ). Auf dem Weg in das Apartment haben wir uns noch mit diversen Fressalien eingedeckt ( Sushi / Sashimi ab 20:00 Uhr um 30% günstiger ;-)) und es uns bei einem Sapporo Bierchen gut gehen lassen. Zum Glück waren die beiden anderen Zimmer unbewohnt… Juhuuuu… Yoi Yoru Kyoto und Grüße an John Boy Walton San.
Uns steckte noch der gestrige Reisetag in den Knochen. Wir haben bis sage und schreibe 11:13 Uhr durchgeschlafen. Da wir für Japan einen etwas strafferen Zeitplan haben ( z.B. können wir Tomoko nur am Wochenende besuchen ) galt es noch zwei Sehenswürdigkeiten in Osaka zu besichtigen.
Für Japan Reisende unbedingt zu beachten ! In Osaka kann man auch gern mal einfach nur so herumsitzen, essen, ein Bierchen trinken und die entspannte Atmosphäre genießen. Aber Achtung, denn Japan ist super teuer. Deshalb sind aber nur sehr wenige „ traveller „ anzutreffen. Da wir uns Japan als kleinen Zwischenurlaub gönnen und natürlich unsere Tomoko zu besuchen, haben wir kurzerhand das Budget auf EUR 50,00 pro Person / Tag erhöht ( zum Vergleich; Vietnam EUR 15,00 und China EUR 30,00 pro Person / Tag ). Ganz anders als unser Zimmernachbar „ Fernando „ aus Luxemburg, denn der wird Japan schnell wieder verlassen. Für Budget Langzeit Reisende ist das hier wohl nix. Naja, wir halten natürlich unser Geld zusammen, dennoch werden wir das Land in vollen Zügen genießen ( natürlich wird auch mal Kobe Rind probiert ). Wir reisen ja nicht nach Japan nur um hier gewesen zu sein.
Zunächst einmal ging es zum Kobe Castle ( Im 17. Jahrhundert als Kloster erbaut ein paar Jahre später abgerissen und als Burg wieder aufgebaut ). Schön in einem Park gelegen ( ehemals die Zitadelle ) umgeben von mehreren Wassergräben. Erbaut auf einem Fundament von 500.000 teilweise mächtigen Steinen. Super schön gelegen und anzusehen das gesamte Areal. In denen der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen sind ein Museum sowie viele Souvenirläden angesiedelt. Davon waren wir etwas enttäuscht, hätten uns doch gewünscht noch mehr oder weniger originalgetreue Räume zu sehen. Trotzdem, ein Muss für jeden Osaka Besucher. Danach ging es dann zum Osaka Aquarium. Hier lassen wir die Bilder sprechen. Ein super Tag geht zu Ende. Gute Nacht John Boy San.