Muddi’s Tochter hat auf unsere Nachfrage die Busabfahrten von Lampang nach Chiang Rai geprüft. Alles kein Ding, die Busse – leider nur Minibusse – fahren ab 07:00 Uhr jede Stunde. Auch die Fahrt zum Terminal war gesichert. Es sollte mit der Tochter per Auto zum Terminal gehen. Wie immer sehr nett und praktisch. Das Wetter an diesem Morgen, geil. Wir verabredeten uns für 11:00 Uhr, gegen 11:30 baten wir dann die Omi uns ein Taxi zu rufen. Da kam dann auch schon das Töchterchen ( 12:00 Uhr ). Alles Cha Cha….. Am Terminal angekommen machten wir uns gleich auf zum Ticketschalter. Dort hieß es dann, dass der nächste Bus nach Chiang Rai am nächsten Tag um 09:45 Uhr fährt. Hmm was tun sprach Zeus……. Wir erkundigten uns hin und her und wir folgten dem Rat eines Busfahrers nach Phrae zu fahren und von dort dann nach Chiang Rai. Von Phrae sollten wir dann auch den Anschluß bekommen. Um 13:30 Uhr in Phrae angekommen gingen wir sofort zum Ticketschalter. Hinter uns ein Thai Typ und ein Thai Pärchen. Nachdem die Dame am Ticketschalter uns gefragt hatte wohin die Reise gehen soll, fragte diese auch die Reisenden hinter uns. Plötzlich hieß es dann, dass die beiden letzten Plätze soeben vergeben wurden. Also der 15:00 Uhr Bus voll, der nächste dann um 17:00 Uhr. Klassische Langnasen Verarschung…….. Letztendlich entschieden wir uns für die Variante die Nacht in Phrae zu verbringen. Wir haben das Ticket für den nächsten Tag um 09:00 Uhr bezahlt und den Platz reserviert. Phrae soll auch ganz nett sein. Bei glühender Hitze ging es auf Jagd nach einer Unterkunft. Das gestaltete sich ein wenig schwierig, denn entweder waren die Unterkünfte schrotti oder geschlossen. Wir mieteten uns dann endlich in einem alten Teakholz Haus ein. Tolles Zimmer, wird wohl aber eine laute Nacht werden, denn Lärm halten diese Dinger nicht aus. Kurz ausgepackt und geduscht und ab in “ Abenteuer “ Phrae. Geld abheben, ein wenig umschauen und dann haben wir es uns auf dem Marktplatz gemütlich gemacht und sehr gut gegessen und wurden sogar noch von einem sehr netten Einheimischen auf ein Mango-Dessert eingeladen. Am nächsten Tag wurden wir von einem Sammeltaxi abgeholt und wir verließen Phrae pünktlich um 09:00 Uhr. Chiang Rai erreichten wir nach einer 4 stündigen Minibussfahrt. Am Terminal in Chiang Rai genehmigten wir uns erstmal ein Frühstück bevor es mit dem Tuk Tuk ins Zentrum ging. In der ersten Option der Unterkunft, die nicht unseren Preisvorstellungen entsprach, legten wir unser großes Gepäck ab. Dann machten wir uns auf die Suche nach einer tollen Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Hier gibt es ein Füllhorn an tollen und relativ preiswerten Unterkünften. Wir quartierten uns im Baan Warabodee zu THB 500,00 die Nacht ein. Tolles Zimmer mit einem eigenen Balkon. Am Abend erkundeten wir noch ein wenig die Stadt und gaben uns unseren Gelüsten nach westlichem Essen hin ( Pommes, Nachos und ne Thai Suppe ). Chiang Rai gefällt uns sehr gut auf den ersten Blick. Da könnte etwas entstehen………
Das Ladahouse war ein richtiger Glücksgriff. Wir bekamen tolles Thai Frühstück immer frisch vom Markt in Plastik oder Bananenblätter eingepackt. Da waren mal wieder Sachen dabei, die wir wohl normal nicht ausprobiert hätten. Die Oma hat uns auch immer schön mit frischem Obst versorgt. Eine tolle Unterkunft. Ach ja, eines noch Vorweg…. Wir waren die ersten Langnasen nach Corona. In der Unterkunft waren wir mal wieder die einzigen Gäste überhaupt. Im 20. Jahrhundert war Lampang eine Hochburg des Teakhandels. Tolle Altstadt mit viel viel Teakhäusern und ab Freitag sollte sich die Altstadt dann in eine “ riesige “ “ Walking Street “ verwandeln. Leider hat uns der Dauerregen einen Strich durch die Rechnung gemacht. An einen noch halbwegs normalen Tag haben wir uns einen Roller gemietet und sind damit zu einem ca. 15 Kilometer entfernten Temple gefahren. Diese paar Stunden war das Wetter OK bis gut. Die Rückgabe des Scotters am nächsten Tag scheiterte kläglich, denn das Teil sprang nicht mehr an. Der Vermieter konnte auch nichts ausrichten und rollte damit dann zurück zur Werkstatt. Am Sonnabend konnten wir dann doch noch die Walking Street für 2 Stunden genießen. Danach ging es mit heftigen Regen wieder los. Zum Glück hatten wir so eine tolle Unterkunft in der wir uns schön ausbreiten konnten. Wir kommen gern mal wieder, aber nur wenn’s Wetter schön ist.
Schon geht die Reise weiter in Richtung Norden. Die Tage in Thailand sind gezählt…… Das Busticket haben wir vorsichtshalber wieder am Vortag gekauft. Um 09:00 ging es los zur Bushaltestation. Dort genehmigten wir uns eine Nudelsuppe sowie einen Teller Bratgemüse zum Frühstück. Natürlich wieder dabei, unser treuer Hundebegleiter. Der Kollege scheint ziemlichen Muskelkater zu haben. Um 10:00 Uhr kam der Bus und wir verabschiedeten uns von unserem Freund und Sukhothai. Der Hund wird sich schon neue Opfer suchen 😉 Lampang erreichten wir nach einer entspannten Busfahrt um 14:00 Uhr. Am Terminal angekommen wollte man uns mal wieder einen viel zu hohen Preis für den Transport zur ersten Unterkunft abknüpfen. Wir machten uns die 2,5 Kilometer zu Fuß auf den Weg. Unsere erste Adresse “ The Riverside Guesthouse “ . Altes Holzhaus, super schön am Fluß gelegen. Leider nicht unsere Preisklasse…. Wir machten eine kurze Banana Shake Pause und legten uns die Karten. Nach einer halben Stunde ging es weiter auf Suche nach einer Unterkunft. Diese haben wir dann nach weiteren 2 Stunden ( entweder waren die Unterkünfte zu teuer, hatten geschlossen oder haben uns einfach nicht gefallen ) gefunden. Man war das anstrengend. Wir mussten uns erstmal entspannen bevor wir den Abend in einem indischen Restaurant ausklingen ließen. Unsere Unterkunft ist das Ladahouse. Super schönes Zimmer, mal eine Gemeinschaftsküche und mega mega nette Menschen hier. Wir sind hier mal wieder die einzigen Touristen….. ( THB 800,00 die Nacht, nicht gerade unser Budget, aber es ist wirklich schön hier ).
Die Unterkunft war mal wieder ein Volltreffer. Wir haben uns ein Zimmer im Nebengebäude in der ersten Etage ausgesucht. In diesem Teil der Anlage wohnen wir ganz allein. Somit können wir auch die Terrasse von ca. 100qm für uns allein nutzen. Der historische Park liegt hier vor der Haustür, da brauchen wir noch nicht mal einen Scooter. Fahrradverleih an jeder Ecke zu THB 30,00 pro Tag. Das haben wir dann auch ordentlich genutzt und zwei Tage die Gegend unsicher gemacht. Natürlich haben wir unser Tempo der Hitze angepasst. Immer mal wieder nee Pause und immer “ Cha Cha “ Am Abend des zweiten Tages heftete sich ein Straßenhund an unsere Fersen und folgte uns auf Schritt und Tritt. Der Kollege wich auch nicht von unserer Seite als wir am dritten Tag eine ca. 10KM lange Tour machten ( Wir schmissen zwei Runden Wurst und Wasser ). Nach unserer Rückkehr war das Tier total fertig. Wir kauften Tierfutter und reichten Wasser dazu. Das Leben in Sukhothai spielt sich mehr oder weniger an der Hauptstrasse ab. Hier ist nicht viel los, also kann man auch gern im Restaurant an der Strasse sitzen und das “ Treiben “ genießen. Alles ganz entspannt hier. Wir haben die Tage mal wieder in vollen Zügen genossen. Ein schönes Fleckchen Erde hier.
Das Busticket hatten wir uns bereits am Vortag gekauft. Besser ist es, denn aufgrund von Corona fahren die Busse sehr unregelmäßig oder überhaupt nicht. Per “ Taxi “ wurden wir um 09:00 Uhr abgeholt und dann ging es zur Bushaltestation an der Autobahn. Mit einer 30 minütigen Verspätung ging es dann nach Sukhothai welches wir um 16:00 Uhr erreichten. Die erste Unterkunft geprüft, super toll aber nicht unser Budget. Von einer Restaurant-Langnase bekamen wir den Tipp es mal im “ Old City Boutique House “ zu versuchen. Das war gleich um die Ecke. Von Muddi haben wir uns die Zimmer zeigen lassen und sagten für 3 Nächte zu ( THB 500,00 die Nacht, nix los hier, also genau unser Geschmack ). Am Abend ging es dann zu Langnasen – Lars ins Restaurant. Der Kollege und seine Frau, sowie die Speisekarte machten einen guten Eindruck. Die Tom Yum sowie das Sukhothai PadThai war grandios. Unser erster Eindruck; finden wir noch besser als Ayutthaya. Also dann Sukhothai, mach Dich fertig wir kommen.