Eines in KĂŒrze vorab. Unsere Unterkunft ist ein GlĂŒcksgriff…..Thai FrĂŒhstĂŒck von 08:00 bis 10:30 Uhr. Ein Buffet das einem das Herz höher schlagen lĂ€sst ( zumindest unsere, denn ein paar Langnasen rĂŒmpften die Nase, „BĂ€h das ist ja nix fĂŒr mich und nicht mal O-Saft“ hörten wir ). Dann geht doch nach Phuket oder so đ Bevor wir zugreifen durften bekamen wir noch eine kleine Einweisung in das Thai-FrĂŒhstĂŒcks-1×1. z.B. wie belege mich ein Betelblatt und verschlinge es genĂŒĂlich. Was ist in dem gelben Curry ? Was mache ich mit den Nudeln und den ganzen Zutaten ? Was sind das alles fĂŒr kleine Leckereien ? Ein Teil des Buffets stand dann noch bis zum Nachmittag zur VerfĂŒgung. Am zweiten Tag wurde am Nachmittag eine Selbstgemacht Papaya Salat Station aufgebaut. Ich durfte gleich mal den Mörser schwingen, die Christl reichte die Zutaten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Amphawa wird in den Medien als schwimmender Markt verkauft. Gesehen haben wir aber nur ein paar Boote, die tourimĂ€Ăig Essen verkauft haben. Das ist aber gar nicht schlimm, denn dieses ganze Labyrinth aus Wasser und BrĂŒcken ist super schön. Die HolzhĂ€uschen sind teilweise sehr schön restauriert worden. Darin beheimatet nun Restaurant, Souvenirshops etc. Durch die KanĂ€le kann man dann auch mal ne Grachtentour machen. In der Hochsaison ohne Covid wĂŒrden wir uns einen Besuch allerdings ĂŒberlegen…… Dann kann es hier schnell eng und voll werden und das ist ja bekanntlich nichts fĂŒr uns. In Tha Ka sollte es noch einen etwas ursprĂŒnglicheren schwimmenden Markt geben. Unsere Vermietern war so freundlich und hat und dort hingebracht. Toller Service wie immer.  Und tatsĂ€chlich, hier war noch einiges an schwimmendem und vor allem unmotorisiertem Material am Start. Der Markt war sehr klein, aber sehr sehr schön. Von Tha Ka versuchten wir unser GlĂŒck wieder per Anhalter. Nach ein paar Versuchen konnten wir zwei sonnige PlĂ€tze auf der LadeflĂ€che eines Pick Up’s ergattern. Unser neues Ziel, der “ Railwaymarket von Samut Songkhram ( MaeKlong auch genannt ). Da soll nĂ€mlich am heutigen Tag der Zug um 11:30 Uhr durch den Markt rollen. Dieses Spektakel wollen wir uns nicht entgehen lassen. Der Zug rollte dann um 11:10 Uhr ein. Auch wenn’s sehr touristisch ist, so etwas haben wir noch nicht gesehen. Mit dem ersten Hupen des Zuges rĂ€umten alle HĂ€ndler schnell ihre Waren von den Gleisen zurĂŒck und klappten die Markisen ein, dann rollte der Zug durch und genauso schnell bauten die HĂ€ndler alles wieder auf, als wĂ€re nie was gewesen. Das hat uns super gut gefallen. Jetzt aber weg aus den Massen ( immer noch viel viel weniger als zu normalen Zeiten ). Per Sammeltaxi ging es dann wieder zurĂŒck nach Amphawa. Dort genossen wir dann wieder den Abend auf unseren bequemen Sitzkissen. Christina so zu mir “ kennen wir Dir den Typen ( einen Thai ) da drĂŒben nicht “ ? Ich…. ja klar ……;-). Am nĂ€chsten Morgen Sachen gepackt und auf zum FrĂŒhstĂŒck. Da fragt mich doch glatt ein Thai ob ich englisch spreche und schon mal in Khlong Thom war. Und Ihr werdet es nicht glauben Mrs. “ Ich kann mich nicht an Gesichter erinnern “ hatte Recht. Das ist der freundliches Manager – mit vielen deutschen Freunden – aus dem Vanilla Ville Hotel in Khlong Thom. Der war mit einem Kumpel und zwei Freunden aus Deutschland auf Tour. Was fĂŒr ein Zufall und ein freudiges Wiedersehen. Ein wenig spĂ€ter haben wir dann Amphawa verlassen.
Nach ein paar Scheiben Toast und einer Schale MĂŒsli – auch mal wieder ganz OK – machten wir uns auf den Weg zum Terminal. Per Tuk Tuk ging es zum “ Busterminal “ und von dort nahmen wir den Bus nach Samut Songkhram ( Maeklong ). Wir checkten mal die Lage nach UnterkĂŒnften und wann die Bahn durch den Markt fĂ€hrt. Unsere RucksĂ€cke hatten wir bei einer netten Dame in einem Hotel zwischengelagert. Die Reiseleitung sollte Recht behalten “ Lass es uns lieber in Amphawa versuchen, da soll es schöner sein “ Die kurze Reise von ca. 7km bewĂ€ltigten wir wieder per Sammeltaxi ( THB 10,00 ). Angekommen in Amphawa schlĂ€ngelten wir uns auf der Suche nach einer Unterkunft durch das Labyrinth von WasserstraĂen, Gehwegen und BrĂŒcken. Letztendlich buchten wir im Baanrak, Amphawa fĂŒr THB 1000,00 die Nacht ( mehr oder weniger inkl. Vollverpflegung ) ein. Abgesehen von unserer Pflichtunterkunft auf Koh Lanta, die teuerste Unterkunft fĂŒr uns. Egal, das sieht hier super aus, alle Menschen hier sehr entspannt und super super nett. Am Nachmittag erkundeten wir noch etwas die Gegend bevor wir uns auf der wunderschönen Terrasse – mit Blick auf den FluĂ – in die Kissen fallen lieĂen.
Dieser Ort ist nicht spektakulĂ€r aber strahlt eine tolle Ruhe und AtmosphĂ€re aus.  Eine schöne Strandpromenade, eine riesige Bucht mit tollen Karstbergen und immer allgegenwĂ€rtig der Spiegelberg ( Thammikaram Worawihan Tempel ). Am Abend eröffneten dann die kleinen Speiselokale an der Promenade und der kleine Nachtmarkt war dann das I-TĂŒpfelchen. Einziger Makel…… Das Wetter war die Tage sehr bescheiden und der Ort sehr ausgestorben. In unserer “ historischen “ StraĂe mit HolzgebĂ€uden aus alten Fischereizeiten hat sich eine sehr angenehme “ travellerszene “ entwickelt. Leider das meiste geschlossen oder nur spĂ€rlich besucht ( oder ĂŒberhaupt nicht ). Aufgrund der Brandung – und das Wasser sah auch nicht schön aus – konnten wir an unseren Haustrand nicht baden. Wir mieteten uns also ein Scooter und machten uns auf den Weg zum benachbarten Strand sowie zu dem danebenliegenden Affenfelsen( mit NICHT aggressiven Affen). Der Strand sowie der Affenfelsen befindet sich auf einem kleinen Luftwaffen MilitĂ€rgelĂ€nde. Einfach einen Ausweis abgeben und dann bekommt man einen Besucherausweis. Alle super freundlich, man freut sich anscheinend ĂŒber jeden Besucher. UnterkĂŒnfte und Restaurants dĂŒrfen natĂŒrlich auch nicht fehlen. Das Wetter wollte leider nicht immer so wie wir. Zwangspausen waren an der Tagesordnung. Bei tollem Wetter ist das hier wirklich ein schönert Ort zum Verweilen. Das hier ist die ruhigere Variante zu HuaHin ( da hatten wir kein Bock drauf ). Der Besuch des Spiegelbergs ist ein MUSS in Prachuap. Bei dem Besuch hatten wir ein wenig mehr GlĂŒck mit dem Wetter. Am Eingang wurden wir mit Stöckern ausgerĂŒstet um uns gegen die sehr aggressiven Affen zu schĂŒtzen. Am Ende war alles gut, ist aber manchmal ein wenig gruselig mit dem ganzen Getier. Nachdem wir die ca. 400 Stufen gemeistert hatten, eröffnete uns ein toller Rundblick auf Prachuap und Umgebung. Das war mal wieder ein toller Kurztrip.  Die weitere Zeit haben wir mit ausgedehnten EntspannungsĂŒbungen verbracht.  Ein toller Ort, an den wir immer gern wieder zurĂŒckkommen werden ( bei besserem Wetter ).
Der erste Bus ex Khura Buri ging erst gegen 11:30 Uhr. Wir haben uns dazu entschieden an diesem Tag nur eine Teilstrecke zu fahren. Wenn uns etwas zur VerfĂŒgung steht, ist es Zeit. Vor der Abfahrt ging es erstmal auf eine Nudelsuppe zu Nudel-Norbert. Mit leichter VerspĂ€tung ging es dann erstmal nach Chumphon. Ăbrigens, die Langnasen â dĂŒrfen â immer ganz hinten sitzen. Da haben wir schön viel Platz, wackelt aber auch am meisten. Den wahren Grund dafĂŒr werden wir noch rausfinden đ Gegen 16:00 Uhr erreichten wir Chumphon. Die Unterkunft war – ein groĂes Dankeschön an die Reiseleitung – schnell gefunden. Eine tolle Unterkunft mit Warmwasser. Wir besuchten den Nachtmarkt zur Nahrungsaufnahme und kehrten pappsatt in unser Hostel zurĂŒck ( Hostel â @ Night â THB 590,00 ). Am nĂ€chsten Tag ging es dann per Minibus ( THB 180,00 ) von Chumphon nach Prachuap Khiri Khan. Das Busterminal erreichten wir gegen 13:00 Uhr. Mit einem Tuk Tuk ging es dann erstmal Richtung Strand. Dort angekommen ging es dann mal wieder auf Suche nach einer Bleibe. Das war gar nicht so einfach, denn der Ort scheint ziemlich ausgestorben zu sein. Viele UnterkĂŒnfte aus dem ReisefĂŒhrer waren entweder geschlossen, nicht mehr vorhanden oder einfach zu teuer. Der Ort auf den ersten Blick, auch wie im ReisefĂŒhrer beschrieben, super entspannt, toll am Meer gelegen mit einer langen Promenade. Hier kann man es aushalten. Wetter nicht so toll, aber damit mĂŒssen wir jetzt mehr und mehr rechnen. Nach einer etwas lĂ€ngeren Suche nach einer Unterkunft sind wir dann in einem fetten Hotel gelandet. Die haben gerade Promotion Tage und wir mieteten uns fĂŒr 3 NĂ€chte ein, tolles Zimmer mit Klima , Warmwasser und Balkon. Auch nicht viel los hier, aber der Thai betreibt auch gern mal â Helikoptertourismus â â> SpĂ€t einchecken und am nĂ€chsten Tag morgens gleich wieder los. Der Sinn hat sich fĂŒr uns noch nicht erschlossen đÂ
Kurz vor dem Strand legte das Schnellboot an einer Boje an. Wir wurden zusammen mit unserem GepĂ€ck per Longtail an Land gebracht. An Land angekommen erwartete uns das Camp. ZunĂ€chst einmal Fieber messen und unsere Namen in eine Liste eintragen. Danach durften wir die THB 500,00 pro Nase an â National Park Fee â bezahlen. Ziemlich groĂ angelegt, aber schön gemacht. Es sollen in der Hochsaison 500-800 Besucher tĂ€glich kommen. Davon ist momentan nichts zu sehen. Ein Sabina Mitarbeiter fĂŒhrte uns zu unserem Zelt, direkt am Strand und nur wenige Meter vom Wasser entfernt. Was fĂŒr ein toller Ort. Wir haben mal wieder ein Paradies entdeckt. Nette Menschen um uns herum und wir kamen gleich ins GesprĂ€ch mit einer Familie aus Bangkok. Lasst uns zusammen einen neuen Traum erleben. Im BĂŒro von Sabina hatten wir fĂŒr den Nachmittag den ersten Schnorchelausflug gebucht. Mit dabei, ein GroĂteil der Mannschaft vom Schnellboot. Schnell stellt sich heraus, eine super Truppe. Die ersten â Schritte â im Wasser und schon huschte ein Hai vorbei. Das war schon mal ein super Einstieg. Ein Schnorchelausflug beinhaltet 2 SchnorchelgĂ€nge zu je 45 Minuten. In der Regel werden wir am Anfang einer Strömung ausgesetzt, das Boot wartet dann in einiger Entfernung auf die ausgesetzten Schnorchler. Ingesamt sehr sehr entspannt. Nach dem ersten Ausflug haben wir uns dazu entschieden auch die weiteren 3 noch möglichen AusflĂŒge mitzumachen ( immer in der gleichen Truppe mit ausschlieĂlich thailĂ€ndischen Touristen ). Durch die Buchung der SchnorchelausflĂŒge war unser Tag schon sehr durchgestylt. FrĂŒhstĂŒck von 07:00 bis 09:00 Uhr, 09:00 Uhr zum ersten Schnorcheln, 12:00 bis 14:00 Uhr Mittagessen, 14:00 Uhr zum zweiten Schnorchelausflug, 18:30 bis 20:00 Uhr Abendessen. Davor, dazwischen und danach Freizeit. Die Unterwasserwelt ist super super schön hier. Super viele Fische, tolle Korallen und das Wasser brillierte mit tollen Farben und ĂŒberwiegend guter Sicht. Surin ist ein echtes MUSS fĂŒr Schnorchler und Taucher. Dank Corona konnte sich die Natur hier ebenfalls erheblich erholen. Die Thaiâs haben auch viel SpaĂ beim schnorcheln obwohl die ĂŒberwiegende Anzahl der Thaiâs nicht schwimmen kann. Das tut aber dem SpaĂ keinen Abbruch, denn Schwimmwesten und Schwimmringe erfĂŒllen ihren Zweck. Was den Thaiâs aber noch mehr SpaĂ bringt ist das posieren am Strand. Wir hĂ€tten Tage damit verbringen können, den Thaiâs bei posieren zuzuschauen. SĂ€mtliche neu eingekaufte Outfits werden prĂ€sentiert und an Freunde und Familie gepostet. Surin ist schon etwas besonders und dies bedeutet auch, dass sich der Thai auch gern fĂŒr â Events â dieser Art gern nur einkleidet. Am besten noch alles im Partnerlook. Ein tolles treiben am Strand, welches jedoch am Nachmittag abrupt abebbt, da die Tagestouristen ( sogar in Massen aus Phuket bĂ€hhhhh ) – zum GlĂŒck – wieder verschwinden. So konnten wir die Abende entspannt vor unserem Zelt genieĂen. Das Camp auf Surin finden wir echt klasse, aber zu Campern werden wir in diesem Leben nicht mehr. Harte Unterlagen, die Klamotten werden nicht richtig trocken und und undâŠ.. Die 3 Tage auf Koh Surin haben uns super gut gefallen. Wir kommen gern wieder und können eine Reise nach Koh Surin wĂ€rmstens empfehlen. FĂŒr ein gröĂeres Budget kann man sich auf Surin auch einen Bungalow mieten ( THB 2500,00 bis THB 3000,00 ). Nichts fĂŒr uns, aber wer sichâs leisten kann / willâŠ. Am dritten Tag ging es dann am Nachmittag wieder zurĂŒck nach Khura Buri. Alle verabschiedeten sich herzlich voneinander. Wir wurden wieder zu unserer Unterkunft â Boon Piya â gebracht. Bei bestem Wetter machten wir uns erstmal daran unsere Klamotten wieder trocken zu bekommen. Auch dafĂŒr ist das Boon Piya bestens ausgerĂŒstet. Wir rollten einen ĂŒberdimensionalen WĂ€schestĂ€nder vor unsere Unterkunft. Die Sonne wirdâs richten. Am Abend ging es dann wieder zum BBQ zu Rippchen Ralf. Ein toller Abschluss eines tollen Ausfluges nach Koh Surin. Ăbrigens, von einer Tagestour nach Koh Surin raten wir dringend ab, viel zu hektisch. 2 Ăbernachtungen auf Koh Surin sollten es schon sein.