Kandy: Der Zahntempel und die Bahiravokanda Vihara Buddha Statue

Kandy: Der Zahntempel und die Bahiravokanda Vihara Buddha Statue

Kurz vorab zur Bedeutung des Zahn ( Die Bedeutung des Gebäudes ist eher zweitrangig ) Zitat – Allein der Zweck des Zahntempels , die Aufbewahrung und der Schutz des Daladas, des Zahns Buddhas, ist von Bedeutung. Die Verehrung des Zahns beruht auf der Vorstellung, in ihm sei die spirituelle Kraft des Buddha gespeichert. Danach besitzt der Zahn die Fähigkeit, ähnlich wie der Bodhi Baum bei Buddhas Erleuchtung, als Regenmacher zu wirken. Dieser Glaube machte aus der religiösen Reliquie gleichzeitig ein politisches Machtinstrument. Er ging durch die Hände vieler indischer Könige. Der jeweilige Beschützer des Zahns wurde respektiert, da er religiösen Beistand besaß und sein Land niemals von Dürre heimgesucht werden konnte. In Sri Lanka wurde der Zahn in der jeweiligen Hauptstadt des Landes aufbewahrt. Er war eine Art Legitimation für den singhalesischen Thron. Buddhisten aus aller Welt kommen nach Kandy, um den Zahntempel zu besuchen. Höhepunkt dieser Verehrung ist die jährlich stattfindende Esala Perahera. Bei dieser Prozession wird der Zahn durch die Stadt getragen, um für Regen und damit eine gute Ernte zu bitten.

Wir besuchten die Morgensession um 09:30 Uhr.  Um den Zahnpalast tobte das Leben, einen Parkplatz bekamen wir recht schnell. Das ist der Vorteil des TukTuk’s, denn man kann es leicht bewegen. Überall an der Straße sorgen “ Parkwächter “ für Ordnung und schaffen hier und da Platz für neue Gefährte aller Art. Es kann schon mal vorkommen, dass man sein TukTuk später ein paar Meter weiter wieder vorfindet. Sehr praktisch das ganze. Auf ging es zunächst zum Ticketoffice, danach hieß es wieder Schuhe ausziehen bzw. abgeben.  Der Zahntempel war bereits proppenvoll voll, tolle Gerüche, Musik, Gebete und eine mega Atmosphäre. Wir mussten mal wieder ne Stunde warten bis wir zu dem heiligen Schrein gelangten. Dort war es nicht lange mit glotzen, die Menge wurde schnell durchgeschoben. Dennoch konnten wir ein Blick in den Raum werfen in dem sich der Zahn befinden soll. Ob nun echt oder nicht, vorhanden ja oder nein, das ist hier schon ein magischer Ort. Wahnsinn was so etwas religiöses an Macht hat. Danach ging es dann hoch zur Bahiravokanda Vihara Buddha Statue. Von dort aus hatte man einen tollen Ausblick auf die Umgebung von Kandy. Ein magisch gelungener Tag hier in Kandy.

 

 

Video Reisetag von Habarana nach Kandy

Video Reisetag von Habarana nach Kandy

Wir verabschieden uns mal wieder von einem tollen Ort. Liegt schön zentral, man kann ein paar schöne Sehenswürdigkeiten bequem mit dem TukTuk erreichen. Wir sagen Danke an das 2er Team vom “ Sundari Eco Village “ für den tollen Service sowie für zahlreiche romantische Momente während der regelmäßigen Stromausfälle. Nun geht es in das ca. 100 Kilometer entfernte Kandy. Wir lassen mal das Video “ sprechen “

Link zum Video: https://youtu.be/OR70VycTjsQ

Kurz noch zu Kandy, die erste Unterkunft “ Mango Garden Guesthouse “ war mal wieder ein Volltreffer. Nix los dort, wir quartieren uns erstmal für 3 Nächte ein.

 

Der Berg Pidurangala mit Blick auf den Sigiriya ( Lion Rock )

Der Berg Pidurangala mit Blick auf den Sigiriya ( Lion Rock )

Was tun sprach Zeus….? Aufgrund der Tatsache, dass die Besteigung des “ lion rock “ stolze USD 30,00 kostet, haben wir uns für die Alternative – nämlich für den Blick AUF den Monolithen – entschieden. Hier kostet der Eintritt  „nur“ LKR 2000 pro Person / EUR 5,00 ( Wenn man bedenkt, dass ein Mittagessen LKR 500 / EUR 1,25 kostet immer noch teuer so finden wir ).

Kurz nach Kaffee und Tee ging die Fahrt los zum dem ca. 90 Kilometer entfernten Ziel. Mit unserem fleißigen TukTuk benötigen wir ca. 3 Stunden. War mal wieder alles ganz entspannt, Wetter wie gemalt für diesen Tag. Angekommen am Parkplatz gab es erstmal ein paar Köstlichkeiten zum Frühstück. Frisch gestärkt machen wir uns auf zur Besteigung des 342 Meter ( zum Vergleich die Harburger Berge sind 155 Meter hoch ) hohen Pidurangala. Eine tolle Alternative zum Lions Rock da viel viel günstiger und nicht so proppenvoll. Die paar Treppen war schnell gemeistert die letzten paar Meter durfte etwas geklettert werden. Auf dem Gipfel angekommen erwarteten uns nur eine handvoll Touristen und ein wahnsinnig phantastischer Blick auf den Lion Rock und Umgebung. Da hat die Reiseleitung war wieder den richtigen Riecher gehabt. OK den Lions Rock zu besteigen ist bestimmt auch ganz geil, aber dann kann man das tolle Stück ja gar nicht sehen……. Finden wir so schöner, natürlich hätten wir den Lions Rock auch gemacht, wäre dieser nicht so teuer. Wir genossen die Weite und die tollen Ausblicke für 2 Stunden bevor es dann wieder zurück in unser Gartenparadies nach Habarana ging. Wieder ein toller Tag, den wir mit einem Marktbesuch und einem Bierchen verabschiedeten.

Unsere ersten wilden Elefanten in Sri Lanka ( Video )

Unsere ersten wilden Elefanten in Sri Lanka ( Video )

Seit mehreren 100 Kilometern haben wir nach links und rechts geschaut. Von den hinteren Rängen hörte ich das eine oder andere Mal “ Winnie schau auf die Straße “ 😉 Nun endlich war es soweit und es hat sich angekündigt, denn am Straßenrand häuften sich die „Häufchen“ . Und Plötzlich – auf dem Weg nach Dambula – wackelte ein kleiner Elefant – ausgerechnet auf unserer Fahrbahnseite – auf der Straße entlang. Juhu endlich konnten wir die Giganten sehen. Auf dem Weg zurück gab es dann noch zwei weitere Sichtungen. Die Höhlentempel von Dambula waren schon klasse, die Elefantensichtungen das I-Tüpfelchen. Ein grandioser Tag in Sri Lanka geht zu Ende. Man war das ein tolles Erlebnis.

Videolink: https://youtu.be/-SwTxyvCNsY

Der Höhlentempel von Dambula

Der Höhlentempel von Dambula

Für heute haben wir uns den Höhentempel von Dambula vorgenommen. Morgens wie immer alles ganz entspannt und dann ging die wilde Fahrt nach Dambula auch schon los. Dambula ist nur ca. 25 Kilometer von Habarana entfernt, das wird also ein lockerer Ausritt mit unserem TukTuk. Auf dem Weg nach Dambula knurrte der Magen von Christl vorzeitig. Kein Ding, denn zur Nahrungsaufnahme sind ausreichend Möglichkeiten an der Straße vorhanden. Das richtige Restaurant war schnell gefunden und nach dem Essen – in einer kleinen Regenpause – gab es für Christl auch noch ne neue Hose. Der Tempel von Habarana hat uns mega gut gefallen. Hier war es ein wenig touristischer als gewohnt. Warum die Touris an solch schönen Orten immer so schreien müssen werden wir nicht verstehen. Das nervt und zerstört die magische Atmosphäre an solchen Orten.

Eines noch kurz zu unserem Ausflug nach Dambula und wieder zurück nach Habarana. Wir haben unsere ersten wilden Elefanten am Straßenrand gesehen. Wir haben uns soooo gefreut die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Ein tolles Erlebnis ( siehe auch Extrabericht ).

 

Reisetag von Anuradhapura nach Habarana

Reisetag von Anuradhapura nach Habarana

Wir verlassen unsere tolle Unterkunft und machen uns auf in das ca. 60 Kilometer entfernte Habarana. Wir haben uns den kleinen Ort für unsere weiteren Unternehmungen ausgesucht. Von dort aus gibt es einiges zu erkunden. Wie immer läuft das hier alles ganz entspannt ab, ausschlafen, packen, Wasser auffüllen, Ölstand prüfen und unser TukTuk beladen. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir Habarana und gleich die erste Unterkunft war ein Volltreffer. Angeblich per Buchungsportal für LKR 7500,00, wir haben die Luxusunterkunft für LKR 4000,00 die Nacht bekommen. Das Zimmer super ausgestattet ( Warmwasser, Kühlschrank, Klimaanlage etc….. ). Braucht man alles nicht, aber auch mal schön zu haben. Wir sind mal wieder die Einzigen in der Unterkunft. Super schöner großer Garten inkl. viel Vogelmaterial und zwei Hunden. Die beiden Jungs aus dem Hotel natürlich – wie gewohnt – sehr bemüht und super nett. Wir haben uns von der ersten Sekunde an sehr sehr wohl gefühlt. Den Rest des Tages haben wir den Ort erkundet und ließen mal die Seele baumeln. Lässt sich super an hier in Habarana.

 

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