Unser nächstes Ziel ist Kalpitiya. Unter Kite Sufern sehr bekannt und für Bootsausflüge inkl. Delphinbeobachtungen immer gern gesehen. Von Fernando haben wir außerdem einen Tipp erhalten auf eine kleine Insel nördlich von Kalpitiya überzusetzen. Alles Pustekuchen, denn es regnete wie aus Kübeln. An dem schicken Strandort – viel war geschlossen oder schrotti – standen die Straßen ( Sandpisten ) unter Wasser. Mit Mühe und Not kamen wir aus dem Schlamassel wieder raus. War ne schöne Übung, aber das TukTuk ist nicht gerade für’s Gelände geeignet 😉 Es regnete und stürmte an der Küste und deshalb entschlossen wir uns Kalpitiya links liegen zu lassen. Die Nacht verbrachten wir in der Taj Residence in Puttalam. Am Abend gingen wir noch schick Essen, danach legten wir uns ab. TukTuk fahren bei Sturm und Regen ist ganz schön anstrengend. Die Entspannung darf natürlich nie zu kurz kommen.
Kaum ein paar Stunden auf der Insel und schon fühlen wir uns sauwohl. Wir bekommen überall ein Lächeln, wir lächeln zurück und bekommen ein noch strahlenderes Gesicht zurück. Aus den dunklen Gesichtern – bei den Männern noch mit viel Bart versehen – strahlen die weißen Zähne ( sofern vorhanden ;-)). Es ist gar nicht so laut wie wir dachten und der Verkehr hält sich auch in Grenzen ( meist nur einspurig pro Richtung ). Man muss aber dazu sagen, dass wir noch nicht in Colombo waren. Essen phantastisch, Wasser aus dem Wasserhahn kann teilweise getrunken werden. Aus jeder Ecke hören wir freundliche Stimmen “ Hello Mister “ – auch für die Christl, die uns gern bewirten würden. Leider können wir nicht alle glücklich machen. Das TukTuk fahren macht riesigen Spaß. Der Linksverkehr bereitet uns keine Probleme, wir haben ja ausreichend üben können ( Thailand und Indonesien ). Den mächtigsten und gnadenlosesten der Straße – nämlich den Bussen – sollte aus dem Weg gehen. Die Christl macht es sich auf der Rückbank mit dem Gepäck und den beiden 10Liter extra Treibstoff gemütlich und reicht ab und zu ein wenig Gebäck in den Fahrerbereich. Ansonsten kommen klare und für mich einfach zu verstehende Kommandos aus den hinteren Rängen. Manchmal ein wenig zu spät aber dann geht es per 180° Wendung wieder zurück. Wir lassen den Asphalt weiter glühen und werden berichten.
Am letzten Abend auf Koh Lanta ließen wir es nochmals richtig krachen 😉 Von unseren italienischen Nachbarn verabschiedeten wir uns mit einem Spezialcocktail dem CaipiLanta. Am nächsten Tag ging es zunächst per Minibus von Koh Lanta zum Busterminal nach Krabi. Pünktlich um 17:00 Uhr ging es dann mit dem Nachtbus von Krabi nach Bangkok. Unser „geliebtes“ Bangkok erreichten wir um 06:00 Uhr des nächsten Tages ( THB 700 pro Person ). Mit der S-Bahn machten wir uns auf zu unserer Unterkunft, einchecken Tag und Nacht. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichten wir unsere Unterkunft. Wir machten uns ein wenig frisch und ruhten uns aus, dann ging es auch schon auf Shopping Tour. Am Ende hatten wir ein ganz netten Tag in Bangkok, eingekauft haben wir nur ein neues Täschchen für Winnie – Grüße an Mirko – und Blauzahn Kopfhörer. Am Abend gab es dann endlich mal 3 Auswärtspunkte für den ein einzig wahren Fussballverein dem FC St. Pauli ( Scheiss Spiel aber egal…. ). Wieder am nächsten Tag ging es für wahnsinnig teure THB 150 – für 3 Kilometer – zum Flughafen. Egal, das Geld muss weg ;-). Überpünktlich hob der Flieger ab und wir erreichten Colombo ( Sri Lanka ) – Peter kennt das Land nur als Ceylon 😉 – gegen 10:30 Uhr Ortszeit. Gepäck abholen, Geld abheben, SIM Karte abholen und nun kann das Abenteuer Sri Lanka beginnen. Bereits am Flughafen merken wir, Sri Lanka wird eine Geduldsprobe, denn auch ein 18faches Nein wird nicht akzeptiert. Wir verlassen das Flughafengelände zu Fuß und nehmen von dort ein TukTuk nach Negombo ( am Flughafen LKR 3200 und zweihundert Meter weiter dann LKR 1300,00 ). Am Ende möchte der TukTuk Fahrer dann LKR 1500,00 obwohl LKR 1300,00 vereinbart waren. Wir geben LKR 1400,00……. Herzlich willkommen in Sri Lanka.
Wir machten uns auf zum TukTuk Vermieter unseres Vertrauens. Es folgte eine kleine theoretische Einführung und dann ging’s gleich los mit dem Praxistext. Das ist ein Mix aus Auto und Mopedfahren ( Links am Lenker, Kupplungsschalter + Schalten der Gänge von 1-4 + Leerlauf, Rechts am Lenker, Gas und im Fussbereich die Bremse. Dazu dann noch Licht, Blinker etc Links und Rechts am Lenker ). Die Fahrstunde lief schon mal ganz gut. Da wir die Nacht in Bangkok ziemlich wenig geschlafen haben, entschieden wir uns dazu eine Nacht in Negombo zu verbringen. Mr. TukTuk / Fernando vermietet neben seinem Büro auch noch ein kleine Wohnung ( LKR 5000,00 ). Alles sauber und ruhig hier, super ! Dann ging’s erstmal zum Mittagessen bei Muddi. Die Kollegin spricht sogar deutsch, wie viele andere auch. Wir mussten sofort an das Traumschiff denken, da sprechen ja auch alle Deutsch ……;-). Kurzer Abstecher zum Strand und dann ab ins Bett. Wir waren sehr sehr müde… Erster Eindruck von Sri Lanka, geil ( siehe Extra Bericht ).
Familie & Reisebekanntschaften sorgten für eine grandiose Abwechslung auf Koh Lanta. Der Rest der Zeit lässt sich am besten durch das 1. Newtonsche Gesetzt ( Trägheitsgesetzt ) beschreiben.
“ Ein ruhender Körper bleibt in Ruhe, wenn keine äußeren Kräfte auf ihn einwirken.“
Nun hat es wirklich geklappt. Die beiden haben spontan Ihre Reiseroute geändert und sind auf Koh Lanta aufgeschlagen. Bei Caipilanta & Co verbrachten wir eine tolle Zeit zusammen. Schön, dass Ihr da wart ! Wir wünschen Euch eine tolle Zeit in Kambodscha sowie Euren weiteren Abenteuern. Bleibt gesund, man sieht sich irgendwo auf diesem Planeten bestimmt wieder ( wir würden uns sehr darüber freuen ! ).