Mit Spannung erwartet, unsere ersten Tauchgänge nach Raja Ampat bzw. Hemmoor in 2020. Wir waren natürlich etwas nervös, denn wir haben vorm Tauchen den allerhöchsten Respekt und etwas aufgeregt sein gehört dazu. Treffpunkt 09:00 Uhr am Warung Bamboo, wir wurden sofort zum Strand weitergeleitet. Dort angekommen kam Rahman mit seinem Kleinster-LKW um die Ecke. Rauf auf die Ladefläche und ab zum anderen Strandabschnitt. Wir sahen bereits unser Tauchboot inkl. Deni, unseren Tauchguide und der zweiköpfigen Boots-Crew. Ab auf’s Boot und kurze Einführung. Neopren anziehen, Gürtel mit Gewichten angelegt, Tarierjacket angelegt, Maske aufsetzen und Flossen anziehen.
Wir starteten erstmal einen entspannten ersten Tauchgang am Hausriff vom Bira Beach. Mit Deni haben wir einen guten Fang gemacht, denn von Hektik keine Spur. Das wir hier nur zu dritt sind ist natürlich eine 1+ mit Doppel **, nicht mal andere Tauchboote waren in Sicht. Die Luft reichte für satte 55 Minuten. Leider kein Bildmaterial, da wir die Kamera an Bord gelassen haben. Schöne Hart- und Weichkorallen einiges an Fischmaterial ( u.A. einen Rochen ) und viele viele fette Schildkröten. Das eine oder andere läßt sich noch verbessern, aber wir sind mega zufrieden mit unserem ersten Tauchgang. Unsere Pause verbrachten wir auf dem Boot kurz vor der Insel Liukang.
Zum zweiten Tauchgang ging es dann – bei ziemlich heftigem Wellengang – zum Sharkpoint. Die Luft reichte hier nur für 45 Minuten, denn die “ Superhero – Strömung lies unsere Atmung doch schneller gehen als gewollt, außerdem waren wir auch etwas tiefer. Das flutschte nur so unter Wasser, Superman-Drift, nannte es Deni. Hier bekamen wir so einiges zu sehen ( Riffhaie, eine 6 köpfige Schildkrötenfamilie, Barrakudas, Makrelen, noch mehr Schildkröten, noch größere Schildkröten und und und ). Ich hatte unsere Action Kamera zwar dabei, war aber ziemlich mit der fetten Strömung beschäftigt und als die Strömung aufhörte wurde die Sicht schlechter.
Das waren zwei tolle Tauchgänge, die Lust auf mehr machen !
Der Luhu Strand ist wunderschön, wäre da nicht der ganze Müll und die Verschmutzung durch Öl ( Das ist noch ekliger als Plastik ). Am Strand auch gelegen die Schiffswerft in denen gerade diverse Schiffe ( für Touri Taucher Ausflüge ) gebaut werden. Sulawesi ist weit über die Grenzen bekannt für den Schiffbau. In der Woche ist hier nichts los, ergo wird auch nicht sauber gemacht. Am Wochenende kommen dann die “ Massen “ und es wird hier und da mal gefegt. Die Logik der hier lebenden Menschen “ Wenn der Monsum nicht mehr bläst kommt auch weniger Müll “ Hmm. Immer wieder schwierig die Thematik, wir finden es trotzdem geil hier. Schwimmen sollte man aber lieber an den Stränden um Bara. Den einheimischen Touristen macht der ganze Dreck am Strand und im Wasser überhaupt nichts aus. Ist es evtl. gar nicht so schlimm und es liegt an uns…..
Das Zusammenleben mit der – keine Ahnung wie viele das hier sind 😉 – Familie ist wirklich toll. Alle mega mega nett und immer ein Lächeln im Gesicht. Hier mal ne Kokosnuss, zum Frühstück werden abwechselnde Leckereien inkl. Kaffee und Tee serviert, den Scooter können wir auch kostenlos nutzen und und und. Am Strand geht es dann weiter, von den Wochenendtouristen wurden wir Tag und Nacht mit Köstlichkeiten verwöhnt. Wir fühlen uns pudelwohl in unserer Anlage, in der wir in der Woche immer allein sind ( mal abgesehen von der Familie). Leider ist uns unserer Kamera kaputt gegangen. Wir haben über das Weltnetzkonto von Anto ( Boss ) einen neuen “ Body “ bestellt. Bis das Teil hier eintrifft, bleiben wir gern bei unserer “ Familie “ Am Montag werden wir unsere ersten beiden Tauchgänge absolvieren. Heute gab es eine kleine Vorbesprechung und morgen geht es dann los. Macht alles einen super Eindruck. Wir starten mit einem leichten Tauchgang am Hausriff und später geht es dann zum “ sharkpoint “ Wir sind ja noch blutige Anfänger und lassen es deshalb ruhig angehen. Es sieht so aus als wären wir nur zu zweit. Das wäre natürlich super !
Der vorherige tolle Tag hat Lust auf Mee(h)r gemacht. Wir sind zwar sehr sehr müde und wollten uns eigentlich auf Jeju ausruhen, aber so gänzlich ungenutzt wollten wir unsere Bergziege ( nicht Christina in diesem Fall ) auch nicht lassen. So ging es bei schönstem Wetter auf zum ca. 75 Kilometer entfernten Vulkan Seongsan. Mit einem rasanten Schnitt von ca. 40 erreichten wir Seongsan in sage und schreibe 2 Stunden. Ist ja egal, wir haben ja heute nichts weiter auf’m Zettel. Wir haben den Kollegen ja schon auf einigen Bildern gesehen, aber in Äääächt…WOW. Schon bei der Anfahrt zeigte sich der Vulkan von seiner schönsten Seite. Angekommen am Parkplatz gab es erstmal eine Stärkung in Form eines Kimchi “ Fried Rice “ und ein paar Dumplings. Mit vielen vielen weiter Touristen machten wir uns auf zu Besteigung des 180 Meter hohen Vulkans. Das Areal toll angelegt mit mal wieder super Wegen. Hier kann sich der sportliche Koreaner mal wieder so richtig austoben. Fette Kamera raus und die Wanderklamotten an. Ausstattung wie immer vom feinsten und man kleidet sich auch gern im Partnerlook. Erinnert uns ein wenig an Globetrotter in Barmbek, da kommen die Reisepärchen auch ganz gern in gleicher Klamotte zum einkaufen vorbei 😉 Die 180 Meter waren schwupp die wupp gemeistert, oben am Gipfel angekommen bot sich uns ein toller Blick in den grünen Krater sowie das Meer + Umland. Mal wieder ein toller Tag. So jetzt aber mal ausruhen, oder ?
Nun heisst es Abschied nehmen von unserem geliebten Koh Lanta. Den letzten Abend verbrachten wir unter Gleichgesinnten. Bei gutem Essen, tollen Reisegeschichten sowie ein paar Drinks verbachten wir die letzten Stunden auf der Terrasse von Babeth und Fred. Vielen lieben Dank an Euch, das war ein wirklich toller Abend. Die Insel liess es am Abend richtig krachen. Kurz neben dem Bungalow von Babeth und Fred blitzte und donnerte es gewaltig. Das war nichts für schwache Nerven. Die Insel muss unsere Abreise irgendwie gespürt haben. Das Ticket für die Weiterfahrt hatten wir bereits am Vortag gekauft ( THB 950,00 pro Person ). Wir wurden pünktlich um 09:45 Uhr abgeholt und ab ging es per Songthaeo zum Pier nach Saladan. Von allen wurden wir sehr herzlich verabschiedet, wir kommen gern wieder. Noch kurz einen Stop beim ATM – auf Koh Mook soll es keine Geldautomaten geben – und dann waren wir auch schon in Saladan. Gepäck abgeben, Einchecken und los geht’s. Nach einer 60 minütigen Fahrzeit erreichten wir – bei bestem Wetter – unser nächstes Ziel “ Koh Mook “ Per TukTuk ging es dann auf die andere Seite der Insel. Ziel war der Hat Yao (Frang Beach). Wie immer nichts vorgebucht, mal schauen was da so geht. Eines können wir schon verraten…… Das ist ein Traum.
Die ersten Tage sind rum und wir ziehen Bilanz. Koh Lanta ist – wie geplant / erhofft – als wäre man wieder nach Hause gekommen. Mittlerweile sind wir vom Long Beach ( Unterkunft: Sayang Beach Resort / THB 1200 die Nacht / Bungalow ) wieder in unsere alte Heimat am Klong Dao Beach umgezogen (Klong Dao Beach Resort / THB 300 die Nacht / Bungalow ). Da haben wir zwar keine Klimaanlage, aber bei 25-27° Grad Nachts benötigen wie auch keine. So haben wir THB 900 an Übernachtungskosten ( 1 EUR = 37 THB ) eingespart. Mal so zum Vergleich, ein Essen im Restaurant kostet THB 100,00 + Reis THB 20,00. Das geht aber auch noch günstiger…… Gestern haben wir an der Strasse eine Suppe + Papaya Salat gegessen und lediglich THB 90,00 bezahlt ( + Sattfaktor 100 ). Ich möchte auch nicht den Geburtstag meiner Christl unerwähnt lassen. Bei bestem Wetter haben wir es uns so richt gut gehen lassen. Ansonsten – Ihr kennt das ja, oder auch nicht – gehen wir die Tage wie immer entspannt an. Da wird maximal die nächste Stunde geplant. Mal schauen wann sich das Reisefieber bei uns meldet…..