Esteli ja….. Ja was wollten wir da noch ? Ausflüge in Umgebung machen ( Miraflor ), Tabakfabrik besuchen, Kaffeeplantage anschauen. Die Stadt entfachte kein Feuer bei uns und deshalb konnten wir uns zu keiner Aktivität aufraffen. Lediglich am zweiten Tag hatten wir einen schönen Abend zu viert….Christl, ne Flache Rum, ne Flasche Coke und ich. Die Unterkunft war auch nicht so dolle und deshalb entschlossen wir uns die Stadt in Richtung León zu verlassen. Es wäre jetzt übertrieben zu sagen, dass man es sich Esteli schenken kann, aber für uns war es nix. Z.B. sollen die Ausflüge in die Natur super ein. Man kann dort Wandern und auf den Farmen übernachten, oder auch zum Beispiel mit Hand anlegen. Das hatten wir ja gerade in Somoto und deshalb, nö muss nicht sein. Also auf nach León.
Bevor wir den Canyon stürmten gab es erstmal ein mega Frühstück bei der Muddi von Claudia ( unser Guide ). Ach ja, geschlafen haben wir beschissen… Zu viele ungewohnte Geräusche von Hunden und vor allem Hühnern und Gockeln. Naja egal, denn ein tolles Abenteuer steht vor der Tür. Jetzt eigentlich viel zu träge ging es los. Mit dabei “ Jacky “ der Hund von Claudia. Die Tour kann man auch ohne Guide machen, aber wie immer wird davor gewarnt denn es gab angeblich immer mal wieder Überfälle. Wir sind neu in diesem Land und gönnen den Menschen das Geld. Die haben es schon schwer genug. Schon seltsam wie sich unser Verhalten im Vergleich zu Asien grundlegend geändert hat….Die 3 stündige Tour war sehr geil. Da haben wir alles richtig gemacht. Wer Lust hat kann sich auch gern unser Video dazu anschauen.
Weiter ging es dann gleich nach der Tour, den der Ort hat nicht mehr zu bieten ( so finden wir ). Unser nächstes Ziel “ Esteli “ erreichten wir am späten Nachmittag. Nach ein wenig hin und her fanden wir eine Unterkunft. Mal schauen was wir hier so machen.
Der Canyon von Somoto war ein super Einstieg für Nicaragua. Und die richtigen Highlights sollen erst noch kommen….. goil !
Willkommen in Nicaragua. Aber nicht so schnell, denn erstmal müssen wir dorthin kommen. Zum Frühstück haben wir leider nichts gefunden und auf Pupusas hatten wir kein Bock. Über San Martin, San Miguel, Santa Rosa der Lima, Grenzübergang El Amatillo, Übernachtung in Choluteca ( Honduras ), San Marcos der Colón, El Estino ( Grenzübergang nach Nicaragua ) sind wir dann endlich am Eingang zum Canyon – bei Somoto – angekommen. Dort angekommen wurden wir von zwei netten Damen abgefangen. Das Highlight hier, der Canyon. Ausflüge werden hier von Einheimischen direkt angeboten, bei denen man dann auch wohnt ( so eine Art homestay ). Die beiden Mädels kamen nicht vom Hauptanbieter, was uns aber ganz Recht ist. Wir bezogen unser sehr einfaches Zimmer ( Klo draussen und duschen im Haus der Familie ). Wir sind hier mitten im nirgendwo, fühlen uns aber sauwohl. Hier so zwischen, Schweinen, Rindern, Hunden, Hühnern etc….. ist es ganz gemütlich. Zum Abendessen sind wir dann per Anhalter nach Somoto gefahren. Bei Anbruch der Dunkelheit mussten wir per Taxi zurück, denn den letzten Bus hatten wir verpasst. Um 20:00 Uhr gingen überall die Lichter aus. Wir schlossen uns dem 1 Stunde später an. Wir freuen uns schon auf die Tour durch den Canyon am nächsten Tag !
Also in Suchitoto ist es nett und unaufgeregt, aber das man diesen Ort unbedingt besuchen muss….. Ein Besuch wert ist aber ein zu dieser Jahreszeit trockener Wasserfall, der nicht weit von Ortskern liegt. Ansonsten genossen wir das tolle Essen ( z.B Frikadellen mit Gemüse, Reis und Kartoffeln ), die Einsamkeit / Abgeschiedenheit in unserem Hotel ( dort waren wir die einzigen Gäste ) und das angenehme Dorfleben. Ein guter Ort um abzuschalten und Mal wieder ein neues Buch anzufangen.
Wir folgten einer Empfehlung von anderen Reisenden und so begaben wir uns nach Suchitoto. Nach dem Frühstück ging die Reise los. Erstmal eine kurze Fahrt nach Sonsonate. Dort sind wir dann in den Bus nach San Salvador eingestiegen. In San Salvador mussten wir noch das Busterminal wechseln ehe wir am Nachmittag in Suchitoto angekommen sind. Wie von allen beschrieben handelt es sich um einen netten, kleinen und beschaulichen Ort. Nachdem wir einige – für uns völlig überteuerte – Übernachtungsmöglichkeiten überprüft haben nisteten wir uns in einem kleinen Hotel mit Blick auf einen See ein. Super Unterkunft mit toller Terrasse ! Wir haben dann noch ein wenig den Ort erkundet. Zum Abendessen gab es lecker gefüllte Pupusas. Willkommen in Suchitoto ( hört sich irgendwie Japanisch an… ).