Den Norden um Maskat entspannt angeschaut machen wir uns heute auf den Weg in den Süden des Landes. Heute steht auf dem Programm, Rückfahrt nach Maskat, Reinigung Mietfahrzeug, ab in den Flieger, Übernahme Mietwagen in Salalah und einschecken in der Unterkunft in Mirbat. In Kurzform, es hat alles reibungslos funktioniert und wir sind begeistert von unserer Unterkunft ( Roushan Resort ), die wir zunächst für 3 Tage gebucht haben.
In Salalah steht Entspannung ganz oben auf der Liste. Der eine oder andere Ausflug ist geplant. Erstmal kommen wir an und freuen uns auf eine tolle Zeit im Süden des Omans.
Unsere weitere Reise führt uns in die “ green mountains “ Wir übernachten mal wieder in einer brandneuen Villa mit kleinem Garten in Saiq. Von dort aus wollen wir einen Abstecher zu den “ green mountains “ machen, gelegen im Jebel Akhdar Gebirge. Auf den Weg nach Saig haben wir uns noch das wunderschön gelegene Misfat angeschaut. Ein kleines gemütliches Dorf mit tollen Gebäuden. Der Klassiker am Abend , der wunderschöne Sonnenuntergang. Am nächsten Tag ging es dann in die “ green mountains “ Wie so oft eine tolle Landschaft, die leider zum Ende der Trockenzeit nicht so schön grün leuchtet wie wir es gern hätten.
Kurz zum Balcony Trial aus Wikipedia “ Der Balcony Trail (W6) am Jebel Shams ist eine spektakuläre, etwa 4 km lange Wanderung im Oman, die spektakuläre Ausblicke auf das Wadi Nakhar („Grand Canyon des Oman“) bietet.
Auf unserem Weg nach Jebel Shams nehmen wir noch eine weiter “ highlight “ mit , das Bahla Fort. Aus Wikipedia dazu wie folgt “ Die Festung von Bahla ist eine historische Lehmfestun im Norden des Oman. Sie liegt am Rand der Oasenstadt Bahla, rund 40 Kilometer westlich von Nizwa,, und gehört zu den bedeutendsten Wehrbauten des Landes. Die Festung und die umgebende Oasenstadt, die von einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer umschlossen wird, wurden 1987 als erste Stätte des Oman in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen „
Nachdem wir jede Ecke des Forts erkundet hatten ging es noch kurz in den gegenüberliegenden Soukh von Bala. Wirklich schön gemacht, aber wegen Ramadan und falscher Uhrzeit nichts los. Danach ging dann ohne weitere Stopps nach Jebel Shams. Dort – direkt gelegen am Eingang zum Wanderweg – haben wir uns zunächst für eine Nacht im Panorama Guest House eingebucht. Eine mega schöne Unterkunft – mit Blick vom Bett auf den Canyon – die von Ibrahim ( toll ein Nepalese ) mehr als prächtig geführt und in Schuss gehalten wird. Den Sonnenuntergang konnten wir ebenfalls gleich um die Ecke genießen und dort reifte die Entscheidung eine zweite Nacht im Panorama Guesthouse zu verweilen. Das Guesthouse verfügt über ledglich 3 Zimmerm wir wurden vorzüglich von Ibrahim bekocht.
Am nächsten Tag – nach dem Frühstück – ging es los auf kleine Wandertour. Noch nicht viel los und die Hitze ließ sich auch noch ertragen. Ein toller Wanderweg am Rande der Schlucht mit tollen Aussichten. Wieder mal geht ein toller Tag zu Ende. Wir ziehen uns nochmals den Sonnenuntergang rein und lassen den Tag bei Tee und einem schicken Abendessen in unserer Unterkunft ausklingen. Schön war’s !
Unser nächstes Ziel ist Nizwa. Allgemeines zu Nizwa aus Wikipedia“ Nizwa, die historische „Perle des Islam“ und ehemalige Hauptstadt des Oman, ist ein kulturelles Zentrum am Rande des Hadschar-Gebirges. Bekannt für das imposante Rundturm-Fort (17. Jh.) und den traditionellen Souk (Silber, Datteln), bietet die Oasenstadt tiefe Einblicke in omanische Traditionen. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren zum Jebel Akhdar “
Bevor es aber nach Nizwa ging, haben wir noch einen Abstecher nach Birkart Al Mouz gemacht. Absolut lohnenswert sich mal die Lehmziegelruinen reinzuziehen. Wir wanderten für 1-2 Stunden durch die Ruinen. Mehr war einfach nicht zu schaffen, denn die Sonne brannte so, als hätte sie’s gewusst…. Der alte Maffay Klassiker kann hier gern angewendet werden, wenn auch in anderer Bedeutung.
Allgemeines zu Birkart Al Mouz aus Wikipedia „Birkat Al Mouz (übersetzt „Bananenpool“) ist ein malerisches, historisches Dorf am Fuße des Jebel Akhdar in Oman. Es ist bekannt für seine verlassenen Lehmziegelruinen (Harat Al Siybani), ausgedehnte Bananen- und Dattelpalmenhaine sowie das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Falaj-Bewässerungssystem. Besucher können die alten Ruinen erkunden, das Bait ar Ridaydah Fort besichtigen und durch die grünen Oasen spazieren
Weiter ging es nach Nizwa. Wir haben uns etwas außerhalb von Nizwa eine Unterkunft gebucht. Via Airbnb konnten wir uns ein beliebtes Zimmer bei einer Omani Familie für eine Nacht sichern. Bestens ausgestattet und meterlange Couches zur Entspannung. Am Nachmittag ging es dann auf nach Nizwa. In Nizwa wurden den alten Lehmhäusern wieder Leben eingehaucht. Aufwendige Renovierungen machen Nizwa zu einem schicken sowie besuchswerten Ort. Viele kleine Unterkünfte und Läden haben sich hier etabliert. Zum Abendessen ging es mal wieder lecker indisch essen ( mit einem Hauch Italien ).
Zum Sonnenuntergang hat es uns in die Sanddünen verschlagen. Unser Koch des Vertrauens “ Emanuelle “ hat uns den Weg zu einem schönen Platz beschrieben. Wir waren früh dran, wollten ja die besondere Wüsten-Atmosphäre genießen. Wir wir da so sitzen bekamen wir Besuch von ein paar Kamelen. Die Wüstenschiffe werden oft freilaufend gehalten. Wir hatten tolle Momente mit den scheuen, jedoch neugierigen Tieren. Ein tolles Erlebnis.
Am nächsten Tag….
Unsere erste Nacht in der Wüste war toll. Nicht viel Lichtverschmutzung, beim nächtlichen Pinkeln hatten wir einen tollen Blick in den Sternenhimmel ( jeder für sich natürlich ). Es ging früh aus den Federn, denn wir wollten uns auch den Sonnenaufgang reinziehen. Von einem schicken Platz haben wir uns das tolle Ereignis angeschaut. Wir sind noch ein wenig durch die Dünenlandschaft gewandert und zum Schluss haben wir unsere Hauskamele besucht. Ein junges Kamel wurde erst vor 8 Tagen geboren. Alle weitere Gäste – die meisten Gäste bleiben nur eine Nacht – verließen das Camp und ließen uns zurück. Eine herrliche Ruhe kehrte ein und wir entspannten uns im Gemeinschaftsraum bei Kaffee, Wasser und Tee. Gegen 13:00 Uhr servierte uns Emanuelle ein Mittagessen für 2, toll. Am Nachmittag trudelten dann die nächsten Gäste ein. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zum Sonnenuntergang in die Dünen. Diesmal ein bisschen weiter und höher, leider ohne Kamele. Eine tolle Lanschaft. Zurück zur Unterkunft und weiter ging es mit der Abendgestaltung. Ein sehr nettes Paar aus Schweden gesellte sich zu und uns wir verbrachten das Abendessen miteinander, tauschten Reisegeschichten und Oman – Erfahrungen + Tipps aus. Hat und sehr gefreut Ann + Magnuss, gern kommen wir Euch mal besuchen. Den nächsten Tag ließen wir locker angehen, ausschlafen und los zum Frühstück. Ann und Magnus waren ebenfalls wieder dabei. Gegen 10:00 Uhr hieß es dann Abreise in Richtung Nizwa. Eine tolle erste Wüstenerfahrung auch wenn’s nur ne kleine Wüste ist.
Wissenswertes von KI über die Wüste
Die Wahiba Sands (auch Rimal Al Wahiba oder A’Sharqiyah Sands) sind eine etwa 10.000 bis 15.000 km² große Sandwüste im Osten des Omans. Sie ist bekannt für ihre bis zu 100 Meter hohen, goldgelben bis rotbraunen Längsdünen und dient als Heimat für Beduinenstämme.