Auch wenn die Christl noch nicht ganz sicher ist – unsere SUN kümmert sich sehr liebevoll um die Kleine – ging’s heute zum Tauchgang 4 und 5. Zunächst machten wir uns auf zum „Chicken Reef“. Mit von der Partie, unser Tscheche, die Argentinien Bro’s sowie Rudith aus Honduras. Natürlich nicht zu vergessen unsere Divemaster Johanis und Sun sowie der Kapitän vom Dienst „Abraham“
Hier am Chicken Reef gab’s ne flotte Strömung. Für Christl ging’s deshalb auch gleich an die Hand von Sun. Auf ca. 30 Metern beruhigte sich die Strömung zusehends. An die Hand ist doof aber Sicherheit geht vor. Trotzdem gab es ne Menge zu sehen… Grey Reef Shark, Thunfisch, Barracuda, Scorpion Fish, Napoleon Fisch, Batfish sowie viele weiter tolle bunte Fische und Korallen. Nach dem Tauchgang ging’s auf zur Pause auf eine kleinen Sandbank, gelegen zwischen Mansuar und Kri. Die Bilder sprechen für sich.
Der zweite Tauchgang an diesem Tag führte uns zum Anleger / Steg / Jetty in Yenbuba ( Insel Mansuar). Dort hielten wir uns bei maximal 18m im Durchschnitt auf 10m auf. Hier gab es Schildkröten, Haie, Drückerfische, Unicorn Fish und wie immer tolle weitere bunte Fische und Korallen. Die Tarierung bei der Christl hat schon viel besser funktioniert. Man sieht, dass viel Übung und Geduld hilft. Das waren zwei super Tauchgänge mit einem tollen Team. Wenn wir das noch an die blöde Holländerin denken, kotz. Aber das alles ist Geschichte. Wie immer nach dem Tauchen, Essen, Hängematte, 18 Uhr Drink, Abendessen und dann ins Bett. Mal wieder ein toller Tag im Paradies.
Heute stand die Besichtigung von der Tempelanlage Foguangshan auf dem Plan, die größte Buddhistische Klosteranlage in Taiwan, mit einem riesigen sitzenden Buddha und einer Zahnreliquie, die von dem Begründer des Buddhismus, Sakyamundi Buddha, stammen soll. Die Anlage liegt ca. 50 Autominuten von Kaohsiung entfernt. Wir wollten den Bus nehmen, aber am Bahnhof angekommen fing uns ein Taxifahrer ab, der schon 4 Indonesier im Schlepptau hatte. Da wir 20 Minuten auf den Bus hätten warten müssen und das Taxi nur 1 Euro teurer war, zudem auch noch schneller, zögerten wir nicht lange. Wir verbrachten 3 1/2 tolle Stunden auf der Anlage, zu unserem Erstaunen war mal wieder nichts los hier. Wirklich gigantisch das ganze. Mit dem Taxi ging es auch zurück zur Bahnstation, wo wir erstmal eine ordentliche Mahlzeit zu uns nahmen, denn irgendwie kam das Essen heute zu kurz. Die Waffel mit Eicreme musste auch wieder abtrainiert werden, also gingen wir noch eine Runde um den Lotus-See, schön kitschig, wie der Asiate es mag, mit vielen bunten Tempeln, Türmen, Figuren etc. Ein Abstecher zum Nachtmarkt durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn wir noch immer satt waren… Aber Winnie hat mal wieder sein Talent beim Ringewerfen bewiesen: eine Flasche Taiwanesischer Asti-Spumante und irgendein Vodka-Gesöff… wir durften es in Bier umtauschen 😉
Unser nächstes Reiseziel liegt nur zwei Stunden von Kenting entfernt, also keine Hektik! Um neun waren wir an der Bushaltestelle und keine 5 Minuten später kam der Bus. Also das mit den „Öffis“ haben die Taiwaner wirklich drauf, da könnten wir uns mal eine Scheibe von abschneiden! Allerdings gibt es auch hier Staus, somit kamen wir erst nach drei Stunden in Kaohsiung an. Bei dem ersten Hotel, das wir anschauten, schlugen wir auch gleich zu. Und los ging die Stadtbesichtigung. Auf dem Plan stand der Love-River und der Hafen. Auf den ersten Blick ist Kaohsiung eine schäbige Hafenstadt, aber mit viel Charme. Und auf den zweiten Blick, oho…. Wahnsinn, was die hier aus den alten Speichern am Hafen gemacht haben, das kann sich sehen lassen. In den alten Gemäuern befinden sich viele kleine Cafés, Restaurants und tolle Shops mit Handwerkskunst. Wir fühlen uns wohl hier. Zum Abendessen haben wir uns einen Nachtmarkt ausgesucht, wie soll es auch anders sein. Das gefällt uns einfach super hier.