Der Lago Chicabal ( Kratersee )

Der Lago Chicabal ( Kratersee )

Das war mal ne Nacht… Nachts ist es zwar echt kühl hier – genügend Decken sind vorhanden – aber wir haben wunderbar geschlafen. Schön ruhig und entspannt hier im Hostel ( Black Cat ). In diesem Fall ist das Frühstück im Übernachtungspreis enthalten. Wie immer genehmigten wir uns das Frühstück a la “ Tipico “ Super lecker und reichhaltig.

Auf dem Programm stand heute der Kratersee “ Lago Chicabal “ Ausgangspunkt ist das in 2490 Metern gelegene San Martin. Nach dem Frühstück ging es also mit dem Minibus nach San Martin. Dort angekommen machten wir uns auf zum Kratersee. Falscher Ehrgeiz wäre gewesen NICHT mit dem Pick Up zum Eingang zu fahren. Also ging es die Rumpelstrasse bis zum Ticketoffice. Von dort aus ging es dann 222 Höhenmeter steil bergauf. Dort angekommen ging dann gleich wieder runter zum See ( ich habe nachgezählt, es sind 556 Stufen ). Runter ging es schnell zu dem heiligen See ( Schwimmen verboten ). Bei leider nur teilweise schönem Wetter verbrachten wir ein paar schöne Stunden am Kratersee und Umgebung.

Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf Richtung Heimat. Wir mussten ein paar Meter zu Fuss laufen bis uns der nächste Pick Up ( voll beladen mit einer Ausflugsfamilie ) mitgenommen hat. In San Martin angekommen ging es dann wieder bei Minibus zurück nach Xela.

Am Abend gönnten wir uns noch ein kleines Abendessen und ein paar Mischen Cola / Rum um den gelungenen Tag zu feiern. Dann wieder schön schlafen…. Ach ist das schön hier 😉

 

Reisetag von Lanquín via Quiché nach Quetzaltenango ( Maya = Xela )

Reisetag von Lanquín via Quiché nach Quetzaltenango ( Maya = Xela )

Wieder einmal schweren Herzens haben wir einen super tollen Ort verlassen. Nützt nix, denn die nächsten Highlights warten schon auf uns. Die nur 287 Kilometer lange Fahrt von Lanquín nach Xela dauert so ca. 12-13 Stunden. Da wir nicht gern bei Nacht fahren, legten wir einen Zwischenstop zur Übernachtung in Quiché ein. Ankunft in Xela am Vormittag des nächsten Tages. Eine Unterkunft war schnell gefunden. Den Rest des Tages haben wir dann etwas die Stadt erkundet und uns entspannt. Unser erster Eindruck, obwohl Großstadt werden wir hier eine tolle Zeit verbringen können. Hier gibt es mächtig was zu sehen ( aktive Vulkane, tolle bunte Märkte, heisse Quellen etc…. )

Wir sind kaputt uns so heisst es erstmal gute Nacht Xela. Ach ja, Hostel echt nett und entspannt. Hier treibt sich kein Partyvolk herum.

Semuc Champey ( „dort, wo das Wasser sich versteckt“ )

Semuc Champey ( „dort, wo das Wasser sich versteckt“ )

Mein Körper war noch etwas geschwächt aber nichtsdestotrotz machten wir uns auf zu einem Naturwunder ( so finden wir ). Zunächst einmal ging es ins Dorf um zu frühstücken. Mehrere Schlepper wollten uns bereits mitnehmen aber eine gute Grundlage muss sein. Ein besonders hartnäckiger ( der Kollege hat uns auch schon zur ersten Unterkunft gebracht ) wartete auf den Stufen des Restaurants auf uns. Wir gesellten uns zu zwei Touristen, die direkt in Semuc Champey übernachten wollten ( denen war das Hostel im Ort zu laut ). Und los ging es auf dem Pick Up die 9 Kilometer nach Semuc Champey. Unterwegs kamen natürlich noch weitere Locals dazu. Der Wagen muss ja auch voll werden.  Wir haben mal wieder ein kleines Video geschnitten ( natürlich hat Sra. Video das gemacht ) .

Viel Spaß beim schauen unter: https://youtu.be/C6gnmEvWH7A

Wir haben in den Pools den ganzen Tag verbracht. Den mega geilen Aussichtspunkt haben wir natürlich nicht ausgelassen. Letzter Pick up ( der Kollege wartete schon ) war Pflicht. Am Ausgang haben wir uns dann noch eine fette Portion Hühnchen mit Reis und Frijoles reingezogen. Echt lecker und super günstig.

Das was die Natur hier so angestellt hat ist wirklich eine Reise wert. Semuc Champey ist eines der Highlights in ganz Guatemala. Obwohl es schon ein wenig touristisch ist, muss man hier mal gewesen sein. Echt krass, denn der Fluss ist von einer 300 Meter langen “ Brücke “ aus Kalkstein “ überdacht „. Auf dieser Kalksteinbrücke befinden sich dann Wasserkaskaden – mit den dazugehörigen Pools – in denen man toll baden und sich entspannen kann. Die Farben und die Natur drumherum runden das ganze ab.

 

 

 

Die Heilung der Guatemala Grippe

Die Heilung der Guatemala Grippe

Die Nacht war ganz OK, aber trotzdem machten wir uns am frühen Morgen auf um in eine schönere Unterkunft umzuziehen. Die Erfahrung hat uns gelehrt, schöner Ort = wir brauchen was schickes. Mist Ort = egal ( bleiben wir eh nicht lange…. ) Lanquin liegt super schön gelegen eingeschlossenen von Bergen und toller Natur. Wir hatten uns schon zwei / drei Unterkünfte vermerkt und nun galt es diese zu inspizieren. Wir machten uns auf zum El Retiro wunderschön am Fluss gelegen. Leider ausgebucht aber man sagte uns, dass im “ Schwesterhotel “ – der Name ist Programm – “ El Mirador “ noch was frei ist. Also erklommen wir das El Mirador und befanden dieses als eine adäquate Unterkunft für die nächsten Tage 😀

Am Nachmittag dann plötzlich… Die ersten Vorboten einer Guatemala Grippe. Schnöfnase und hohes Fieber ( so 37,4° Grad ) erschwerten mir ( Winnie ) das Leben erheblich. An Unternehmungen war nicht zu denken. Zum Glück hatten wir die einzig wirksame Medizin direkt vor unser Zimmertür.  Die Christl vorordnete mir – bis auf weiteres – “ extrem Hängematting “ . Ich kann Euch heute sagen, dass ich extremst ausgeruht bin und voller Elan stecke. So eine Krankheit kann auch mal Wunder bewirken.

Luna Jaguar Hot Springs

Luna Jaguar Hot Springs

Heute haben wir uns mal einen Tag der Entspannung gegönnt. Nach einem kurzen Hin und Her haben wir dann doch das “ collectivo “ für den Ausflug zu den heissen Quellen gefunden. Erste Angebote lagen bei USD 20,00 pro Person ( für den Transport ), da die heissen Quellen angeblich schlecht zu erreichen sind. Dann kamen wir über USD 10,00 pro Person doch zu dem richtigen Bus, der dann USD 3,00 pro Person kostete.  Nach einem kurzen Frühstück in einer Bretterbude – Essen lecker – ging es dann mit dem Minibus zu den 25 Kilometer entfernten Quellen. Die Fahrt dorthin durch tolle Landschaft dauerte 1 Stunde. Die Strasse hat auch schon bessere Tage gesehen 😉

Wir sind dann so gegen 10:30 Uhr angekommen. Rein in die Badeklamotten und auf zur Einweisung ? Ja richtig gehört, aber bei der Anzahl von Pools eine gute Sache. Nicht, dass man noch in den Pool mit 90° springt…… Begonnen haben wir mit einem Schlammbad, Wassertemperatur so 30° Grad. Jetzt haben wir noch schönere Haut. Wir haben uns dann den Hang hinaufgekämpft, das Wasser wurde im heisser ( bis dann so 42° Grad ).  Zwischendurch mal eine Abkühlung im kalten Wasser, klasse. Zu Abschluss ab in die Natursauna. Das ist hier eine klasse Anlage, Ein echtes Highlight für uns. Natürlich sind hier in Copán die Ruinen das eigentliche TOP Highlight aber die Quellen – auch wenn man es nicht vergleichen kann – fanden wir irgendwie geiler. Wahrscheinlich haben wir jetzt genug von den Ruinen. Da der letzte Bus schon um 14:30 Uhr wieder in Richtung Copán geht, hatten wir nur 4 Stunden zum baden quatschen und relaxen ( An lesen war leider nicht zu denken. Hier müssen wir nochmal hin, dann nehmen wir einen früheren Bus… ;-))

In Copán zurück kauften wir ein wenig ein und informierten uns über Spanisch Kurse. Die Christl wollte ja gern einen Kurs in Guatemala belegen aber hier gefällt es uns gerade super. Hier kann man in der Familie leben und nebenbei zur Schule gehen. Das werden wir wohl mal 5-7 Tage ausprobieren. Während des Unterrichts werde ich mal ein paar Bücher Wegatmen.

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