Unser nächstes Ziel ist Nizwa. Allgemeines zu Nizwa aus Wikipedia“ Nizwa, die historische „Perle des Islam“ und ehemalige Hauptstadt des Oman, ist ein kulturelles Zentrum am Rande des Hadschar-Gebirges. Bekannt für das imposante Rundturm-Fort (17. Jh.) und den traditionellen Souk (Silber, Datteln), bietet die Oasenstadt tiefe Einblicke in omanische Traditionen. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren zum Jebel Akhdar “
Bevor es aber nach Nizwa ging, haben wir noch einen Abstecher nach Birkart Al Mouz gemacht. Absolut lohnenswert sich mal die Lehmziegelruinen reinzuziehen. Wir wanderten für 1-2 Stunden durch die Ruinen. Mehr war einfach nicht zu schaffen, denn die Sonne brannte so, als hätte sie’s gewusst…. Der alte Maffay Klassiker kann hier gern angewendet werden, wenn auch in anderer Bedeutung.
Allgemeines zu Birkart Al Mouz aus Wikipedia „Birkat Al Mouz (übersetzt „Bananenpool“) ist ein malerisches, historisches Dorf am Fuße des Jebel Akhdar in Oman. Es ist bekannt für seine verlassenen Lehmziegelruinen (Harat Al Siybani), ausgedehnte Bananen- und Dattelpalmenhaine sowie das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Falaj-Bewässerungssystem. Besucher können die alten Ruinen erkunden, das Bait ar Ridaydah Fort besichtigen und durch die grünen Oasen spazieren
Weiter ging es nach Nizwa. Wir haben uns etwas außerhalb von Nizwa eine Unterkunft gebucht. Via Airbnb konnten wir uns ein beliebtes Zimmer bei einer Omani Familie für eine Nacht sichern. Bestens ausgestattet und meterlange Couches zur Entspannung. Am Nachmittag ging es dann auf nach Nizwa. In Nizwa wurden den alten Lehmhäusern wieder Leben eingehaucht. Aufwendige Renovierungen machen Nizwa zu einem schicken sowie besuchswerten Ort. Viele kleine Unterkünfte und Läden haben sich hier etabliert. Zum Abendessen ging es mal wieder lecker indisch essen ( mit einem Hauch Italien ).
Danke KI / Das Wadi Shab ca. 1,5–2 Stunden von Maskat entfernt, ist eine spektakuläre Schlucht, die für ihre smaragdgrünen Pools, Wasserfälle und eine verborgene Höhle bekannt ist. Der Ausflug beinhaltet eine kurze Bootsfahrt, eine ca. 45-minütige Wanderung und Schwimmeinheiten. Es gilt als Top-Attraktion, besonders für Abenteurer.
Nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt geht es zum nächsten Wadi, einem echten Touri Hotspot. Doch bevor es losgeht heisst es Nahrungsaufnahme, den ab heute beginnt Ramadan. Ist nicht weiter schlimm, muss man sich als Tourist bloss drauf einstellen.
Kurz zum Ramadan / Danke KI Der Ramadan ist der neunte und heiligste Monat im islamischen Mondkalender, in dem Muslime weltweit von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fasten. Er ist eine Zeit der Besinnung, des Gebets, der Nächstenliebe und der Gemeinschaft, um Gott näherzukommen, Selbstdisziplin zu üben und Mitgefühl mit Bedürftigen zu zeigen.
Die wichtigsten Aspekte des Ramadan:
Fasten (Saum): Als eine der fünf Säulen des Islam ist das Fasten für gläubige Muslime (außer Kranke, Schwangere, Kinder, Reisende) Pflicht. Es wird auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichtet.
Spirituelle Bedeutung: Der Ramadan dient der inneren Einkehr, der Reinigung von Herz und Seele sowie der intensiven Koranlektüre. Nach islamischer Auffassung wurde in diesem Monat der Koran herabgesandt.
Gemeinschaft (Iftar): Das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang, „Iftar“ genannt, wird oft im Kreis von Familie und Freunden oder in der Gemeinschaft gefeiert.
Zeitraum: Da er sich nach dem Mondkalender richtet, verschiebt sich der Beginn des 30-tägigen Fastenmonats jährlich. Im Jahr 2026 beginnt der Ramadan voraussichtlich am 18. Februar.
Abschluss: Der Fastenmonat endet mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Zuckerfest/Id al-Fitr). Wikipedia +8
Neben dem physischen Verzicht geht es vor allem um die Stärkung des Glaubens und die Besinnung auf soziale Verantwortung.
Am Vorabend haben wir ein wenig eingekauft. In unserer Unterkunft verfügen wir über eine tolle Küche. Wir können uns entsprechend auf den Ramadan einstellen. Heute gibt es ausreichend Rührei mit Brotaufstrich und Toastbrot. Das wird dann bis zum späten Nachmittag reichen ( Restaurants, Cafes sind geschlossen aber die Supermärkte / Tante Emma Läden sind geöffnet ). Erst am Abend – so gegen 17:30 Uhr öffnen dann auch wieder die Restaurant etc. Die Verpflegung in den Hotels ist durchgehend gewärleistet, aber da wir bis jetzt noch nicht in Hotels übernachtet haben – und wir auch nicht unbedingt vorhaben – richten wir uns entsprechend ein. In den größeren Supermärkten gibt es zudem durchgehen warme / frische Gerichte zum mitnehmen. Ansonsten werden uns Datteln, Müsliriegel und Co. über die Runden helfen.
Nach dem reichhaltigen Frühstück ging’s also los. Nach ein paar wenigen Minuten erreichten wir den Parkplatz. Im Vergleich zum vorherigen Wadi ist hier schon ordentlich Betrieb. Zum WWW ( WadiWanderWeg ) müssen wir uns zunächst per Motorboot – die Fahrt dauert ca. 23 Sekunden – ans gegenüberliegende Ufer übesetzen lassen. Nach dem Ausstieg erreichen wir bereits nach wenigen Metern die ersten Pools. Diese ignorieren wir vorerst, denn es sind schon einige Besucher unterwegs. Nach ca. 30 Minuten erreichen wir dann den “ Hauptpool “ und was hier hier sehen erschreckt uns doch sehr…… Frauen in sehr knapper Bademode ( Bikini, String alles dabei ). Wie ignorant der Mensch sein kann……
Wir packen unsere Sachen in unsere DryBags und machen uns auf zur Endstation Höhle. Ein toller Badeweg, der in einer kleinen Höhle endet. Tolles Wasser und mega Natur. Leider nur etwas zu voll und zu laut hier, aber das lässt sich an so einer Sehenswürdigkeit nicht vermeiden. Es geht wieder zurück zum Hauptpool zum entspannen und sonnenbaden. Das Wasser ist nun nicht mehr so schön und es wird immer voller / lauter. Wir machen uns auf den Rückweg und legen hier und da noch eine weitere Schwimmpause ein. Was für eine tolle Natur nur leider etwas zu voll, aber wir sind ja auch ein Teil davon. Am Abend geht es dann noch zum handy repair shop, da mein Telefon Wasser geschluckt hat. Amateurfehler, denn der DryBag war nicht korrekt verschlossen. Handy kaputt lautete die Diagnose. Der Kollege vom Handy Laden hat noch angeboten ins ca. 60 Kilometer entfernte SUR zu fahren ( um das Handy zu retten ). Das fanden wir dann doch ein wenig übertrieben. Zum Abendessen ging’s dann in ein einfaches Restaurant um die Ecke. Ein toller Tag geht mal wieder zu Ende.
Wir sind erschöpft und genießen den letzten Abend bei Hans bei’ner schicken und leckeren Pizza. Danke nochmals an Hans ! Wir machen uns nun auf zurück nach Muggensturm. Der Zug geht so um die 08:30 Uhr ex Hamburg Hauptbahnhof. Kurz nach dem Aufstehen, blinkt ne Mail von der DB auf “ Zug fällt aus „. Wir machen uns etwas früher auf zum Hauptbahnhof und erkundigen uns nach einer Alternative. Alles kein Ding, denn es wird ein Ersatzzug gestellt, der ist sogar noch ne Stunde schneller ist als die vorherige Buchung. Kurz noch einen Sitzplatz gebucht, Danke an die Deutsche Bahn. Am frühen Nachmittag erreichen wir Karlsruhe, wir werden vom Muggensturm Express abgeholt. Wir verbringen lediglich eine Nacht in Muggi, danach geht es dann wieder per Muggi-Express in Richtung Konstanz. Kurz im Hotel eingecheckt danach drehen wir ne Runde am Bodensee. Es ist mal wieder so schön hier ! Ein weiterer Teil der Muggi Bande trifft am frühen Abend in Konstanz ein. Wir genehmigen uns ein mega tolles Abendessen im Hotel. Am späten Vormittag des nächsten Tages geht es dann auf “ Hochzeit „. Wir fahren zum Standesamt nach Reichenau, gleich um die Ecke von Konstanz. Ein perfektes Wetter zum heiraten, das wird ein toller Tag. Nach dem Standesamt geht’s noch ne kleine Runde zum See, es fällt der Startschuss für eine lange Nacht. Nach 03:00 Uhr geht es in die Falle, wir sind platt. Nach dem Frühstück geht es wieder in Richtung Muggi ( mit einem Multistop am Titisee, abgehakt ). Nach einer weiteren Nacht in Muggi geht es nun endlich in den wohlverdienten Urlaub. Von Karlsruhe / Baden Baden geht es mit dem Flieger nach Girona, von dort werden wir mit dem Barbara Shuttle nach Lloret Blau gebracht. Endlich zu Hause und Urlaub !
Nach unserem schönen Aufenthalt in Muggi geht es nun weiter nach Hamburg. Unser Zug ex Karlsruhe geht um 08:00 Uhr, es hieß frühes Aufstehen….. Mit dem Doris-Mama-Peter-Papa Express verließen wir Muggi gegen 07:00 Uhr. Vorher noch zum Becker Fritz um ein paar frische Brezeln zu kaufen. In Sachen Pünktlichkeit herrschen hier Indische Verhältnisse – und darüber freuen wir uns sehr – denn wir verlassen Karlsruhe pünktlich um 08:00 Uhr und erreichen Hamburg fahrplanmäßig um 13:36 Uhr. Eine kleine Termin-Unstimmigkeit mit der Muddi – die kurze Zeit bei mir für Aufregung sorgte – legte sich während der Bahnfahrt und nach Ankunft in Steilo führten wir ein kleines sowie klärendes Sondierungsgespräch. Nun ist wieder alles OK und wir genossen das Wiedersehen bei Sekt und Cremelikör. Der Hans gesellte sich noch dazu, schön Euch wieder zu sehen.
Mit Bus und Bahn ging es dann in Hansels Räuberhöhle. Unser Hans hat uns für die nächsten Tag Unterschlupf gewährt. Am Abend ging es dann mit Hans noch standesgemäß in ein Döner Restaurant. Früh läuteten wir dann den Matratzen-Horchdienst ein.
Wir freuen uns auf tolle Tage zusammen mit Freunden und Familie. Herzlich willkommen in Hamburg.
Unsere zweiten ersten Tagen in Deutschland haben wir in Muggensturm verbracht. Unsere Zelte haben wir mal wieder bei Doris und Peter ( bzw. Mama und Papa ) aufgeschlagen. Ob wir nun das tolle Wetter mitgebracht haben oder ob es immer so schön in Muggi ist, egal….. Es ist schön warm und sogar ein Sprung ins 23° „kalte“ Nass war möglich. Was ging ab in Muggi….. ? Besuch bei den Fischers gehört zum Standard-Weltreise-Programm. Wir verbrachten einen tollen Nachmittag bei den Fischer, zu Besuch kam auch der WeltreiseGerd aus Karlsruhe und Bruder Jan ( Ellen ) von nebenan. Vielen Dank für den tollen Tag an die Fischer-Familie und Gerd !
Am Sonnabend – südlich der Elbe auch gern mal Samstag genannt – ging die große Party zu Ehren des Geburtstages von Peter ab. Es wurde lecker gegessen, viel gelacht und natürlich ging auch das eine oder andere Kaltgetränk über den Tresen. Gegen Mitternacht ging’s zurück in unsere Residenz, ein paar Absacker durften nicht fehlen. Den nächsten Tag widmeten wir uns voll und ganz der Regeneration.
Viele Dank an Familie und Freunde in Muggi. Das war ne tolle Zeit, die wir sehr genossen haben. Bis die Tage nach Muggi !