Und weiter geht es auf unserer Reise durch Guatemala. Wieder einmal “ mussten “ wir einen tollen Ort verlassen. Auf geht es nach El Estor gelegen am grössten See von Guatemala. Morgens nach dem Ausschlafen ging es los. Vor der Abfahrt noch kurz frühstücken und dann wech. Da kam uns aber die Kathrin und zwei weitere Reisende in quere und wir verquatschten uns ein wenig. Naja egal, dafür kann man sich ja mal Zeit nehmen 😉 Gegen 11:00 Uhr dann auf zum Bus nach Santa Elena dort in den Bus nach Rio Dulce und von dort dann den Bus nach El Estor. Was für ein hin und her….. Angekommen am späten Nachmittag in El Estor ging es dann mal wieder auf die Suche nach einer Unterkunft. Diese war nach mühsamen 2 Stunden auch gefunden. Ganz am Ende von El Estor begeisterte uns das “ Hotel Ecologico “ Eine tolle Anlage im Wald und am See gelegen. Mit dabei Enten, Katzen, Hunde, viele Vögel und unsere Lieblinge die Brüllaffen. Das Zimmer monstergroß für 8 Personen ausgelegt. Wir freuen uns auf die nächsten Tage denn hier soll es Manatis geben ( deshalb sind wir übrigens hier…. ). Wir sind dann Abends noch ins Dorf. Etwas komisch hier, aber wahrscheinlich haben wir noch nicht das “ Guatemala Feeling “ Wir haben uns dann ein paar Hamburger gegönnt und sind dann wieder zur Lodge. Wieso ist denn hier schon das Tor zu, kacke….. Das Gelände zur Anlage – wie auch im ganzen Dorf – umzäunt. Kein Durchkommen für uns. Also haben wir gerufen bis uns endlich Sohnemann die Tür aufgeschlossen hat. Der Nachtwächter hat einfach ein paar Stunden früher Feierabend gemacht. Die Muddi hat vergessen uns einen Schlüssel mitzugeben. Naja, dass kann ja noch was werden….. Den Abend haben wir mit Blick auf en See zu Ende gehen lassen.
Unsere weiteren tollen Tage in El Remate haben wir mit Schwimmen, Lesen, Faulenzen etc verbracht. Einfach klasse mal so auf dem Bootssteg zu gammeln, lesen oder nur aufs Wasser zu schauen. Das kann man schon als eine Fortsetzung unserer Tagesabläufe auf Caye Caulker sehen. So eine Art Caye Caulker kopiert auf El Remate. So ganz unaktiv waren wir dann doch nicht. Einen halben Tag haben wir auf Flores – der Hauptstadt von Peten – verbracht. Einen weiteren halben Tag sind wir in dem bei El Remate liegenden Biotop gewandert. Wie immer haben wir schick gegessen und mehr als fünfe gerade sein lassen. Am besten Ihr schaut Euch die Bilder samt Kommentaren an. Viel Spaß und bis bald in El Estor…….
Produktbeschreibung: “ Zwei bis vier Archäologenteams schlagen sich durch den Urwald von Tikal. In einer vom Dschungel überwucherten Maya-Siedlung legt jede Crew Tempel frei und hebt Schätze. Doch ihre Wege zu den heiligen Stätten sind beschwerlich und kostspielig. Nur wer strategisch clever vorgeht, kann die meisten Tempel- und Schatzpunkte sammeln, bevor der dritte Vulkan explodiert …“
Was für eine spröde Beschreibung dieser atemberaubenden Anlage……..
Also wir waren nur zu zweit und auf ging es zu einem der Highlights in Guatemala. Mal wieder herrlich gelegen in den Regenwäldern des nördlichen Guatemalas. Erste Siedlungsspuren reichen zurück in das frühe 1 Jahrtausend v. Chr. Im 2 Jahrhundert n. Chr. begann die eigentliche Errichtung und wurde zu einer der bedeutendsten Maya Städte ( 3. bis 9. Jahrhundert ). Dann wurde die Stadt plötzlich im 10.Jahrhundert verlassen. Die Gründe dafür sind nicht ganz klar.
Früh morgens ging es mit dem ersten Bus in das ca. 30 Kilometer entfernte Tikal. Warum so früh ? Weil es morgens noch schön ruhig ist und man die Chance hat viele Tiere zu sehen. Also um 05:00 Uhr hoch und gleich zum Bus. In der Hauptplaza sind wir dann so gegen 06:30 Uhr aufgeschlagen. Durchgehalten haben wir bis 15:00 Uhr. Wir haben in Tikal einen klasse Tag gehabt. Es waren nur zwei Hände voll Touristen in der Anlage. Faszinierend die vielen verschiedenen Geräusche sowie die Größe der Anlage. Atemberaubend. Und dabei ist nur ein kleiner Teil “ bearbeitet “ Unter jedem Hügel schlummert eine weitere Pyramide.
Nach dem Besuch der Anlage haben wir uns ein spätes Mittagessen gegönnt und dann ging es wieder zurück in unseren Heimatort “ El Remate “ Wir hatten dort nichts anderes zu tun als uns im Wasser abzukühlen. Danach schwelgten wir zusammen mit Cola + Rum in unseren Erinnerungen an Tikal. Was könnte Tikal noch toppen ? Na da könnten wir noch eine ganze Menge berichten. Jetzt geniessen wir erstmal noch El Remate. Eigentlich nur ein Durchgangsort – die Strasse nach Tikal führt durch El Remate – aber uns gefällt der Platz am See inkl. Steg super gut. Naja zum Abendessen müssen wir 1 Kilometer hin und auch wieder zurück. Aber das werden wir verschmerzen… 😉
Wir beschlossen dann ebenfalls San Ignacio und somit Belize zu verlassen. Für uns gibt es hier nix mehr zu holen. Natürlich werden wir hier noch weitere Ausflüge angeboten, aber das machen wir in ähnlicher Form dann in Guatemala. Da die komplette Strecke in lediglich 2,5 Stunden zu bewältigen ist ( nur 81 Kilometer ) haben wir es sehr entspannt angehen lassen. Locker ausschlafen, Rucksäcke packen und auf zum Busterminal. Mit dem Chickenbus ging es dann erstmal in das Grenzdorf „ Benque / Belize „ Dort schaufelten wir uns erstmal ein paar Tacos rein. Zu Fuss ging es dann zur Grenze. Was sehen unsere Augen 1 Kilometer vor der Grenze ? Genau eine Autowaschanlage, die auch Ceviche verkauft. Also gleich rein da auf eine Ceviche ( Auf Empfehlung eines Kunden bestellte ich diesmal Ceviche mit Rindfleisch ) und ein Bierchen. Was für ein Zufall im Fernsehen lief dann auch noch Fussball ( Belize gegen Honduras ). Die 6. Herren von Germania Schnelsen hätte besser gegen Honduras ausgesehen 😉 Das war schon mal ein nette Annäherung an Guatelmala. Also weiter die letzten Meter zu Fuss. Vor der Grenze noch unsere letzten Belize Dollar und Mexiko Peso ( Mist Kurs ) umgetauscht und schwups waren wir in Guatemala. Die Immigration in Guatemala sieht aus wie eine Hotel Rezeption. Eine offene Halle mit Fernseher ( da lief auch Fussball ). Nach ein wenig hin und her mit den Schleppern entschieden wir uns für ein Bierchen am Fluss. Auch hier tolles Wetter und nette Menschen. Das Bier ist hier schon mal viel günstiger als in Belize…. Es war bereits früher Nachmittag als wir den Bus nach El Remate bestiegen. 1,5 Stunden später erreichten wir dann diesen entspannten Ort. Eine günstige Unterkunft am Petén-Itza See war schnell gefunden. Da hat die Reise Christl mal wieder einen tollen Ort ausgepackt. Am Abend gab es dann noch Nudeln. Echt lecker aber jetzt schnell ins Bett. Wir sind sehr sehr Müde.
Das war ein toller Tag. Auch wenn es locker von Belize nach Guatemala ging sind die Spaziergänge über die Grenze immer etwas besonderes für uns. Allein die Autowäsche mit Restaurant und Sports Bar war der Kracher. Wie wir schon des öfteren unseren Familien und Freunden sagten „ Das Leben meint es gut mit uns „ Das müssen wir einfach nochmal loswerden, den Reisen bringt uns noch immer super viel Spaß
Mit Schlafen war nicht viel, den die Kollegen aus dem Hostel haben Vollgas ( Hans ) gegeben. Unser Freund „ Nate „ aus Kanada ( haben wir auf Caye kennengelernt ) tat so als wenn er der einzige Mensch auf der Welt ist. Naja um 03:00 Uhr hatte auch Nate den Kanal voll und endlich war es ruhig.
Samstag ist Markttag in San Ingacio also nix wie hin da. Was bietet sich da förmlich an, na klar ein Frühstück. Wie immer sehr lecker. Viele tolle Händler und ein wildes treiben. Eine traurige Botschaft erreichte uns auf dem Markt, den Miriam und Uli beschlossen noch am gleichen Tag abzureisen. Ein / Zwei Kaltgetränke hätten wir gern noch mit Euch zu uns genommen. Euch beiden eine gute Reise mit hoffentlich vielen Erlebnissen. Auf bald in good old Germany 😉
Um diesen Schock zu verdauen genehmigten wir uns erstmal eine Riesen Portion Eis. Kann auch sein, dass das Wetter der Grund dafür war. Wie immer strahlte uns die Sonne den ganzen Tag – ohne diese lästigen Wolken – an. Am Nachmittag nahmen wir dann an einer „ Leguan Tour „ teil. Wir sehen die Teile ja nun mehr oder weniger jeden Tag, aber mal so einen Vogel anfassen ist schon toll. Natürlich gab es auch das ABC der Leguane mit auf den Weg. In der Anlage werden kranke Tiere wieder aufgepäppelt, für Nachwuchs wird auch gesorgt. Eine klasse Tour mit Dauer von 1 Stunde. Weil der Tag so anstrengend war mussten wir uns erstmal ne Runde ausruhen. Abends ging es noch auf ein paar Nudeln zum Chinesen und dann aber endlich ins Bett. Hoffentlich ist Nate die alte Natter samt Kumpanen abgereist 😉