Valladolid

Valladolid

Den zweiten Tag in Valladolid haben wir mit Faulenzen verbracht. Ansonsten nichts besonderes los hier. Der Stadtkern wird am Nachmittag von Tagestouristen aus Cancun oder so belagert. Erst am Abend kehrt dann wieder ein wenig Ruhe im Ort ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten sind die Immobilien im historischen Stadtkern nicht vollständig vermietet. Wahrscheinlich können sich das die Einheimischen nicht leisten. Auch zu beobachten ist, dass viele “ Langnasen “ Restaurants oder Hotels führen. Dadurch verliert das ganze an mexikanischer Herzlichkeit. Die Nähe zu Cancun oder anderen Kreuzfahrtterminals wirkt sich – für uns – negativ auf die Stadt aus. Klar, dass sich alle Chichin Izta anschauen wollen……  War ganz OK hier 😀 Hier ein paar Impressionen. Wir klingen gelangweilt ? Nein. Es ist nur so, dass uns dieser Ort nur Semi gefallen hat.

Die Kaskaden von Roberto Barios

Die Kaskaden von Roberto Barios

Mal wieder so ein Zufall wie wir ihn gern haben. Unser Laptop hat mal wieder den Geist aufgegeben. Was für ein Nervkram. Also sind wir ab in die Stadt ( Palenque ) und haben zwei Reparaturshops aufgesucht. Der erste sagte uns, Batterie austauschen ( EUR 150,00 ). Der zweite nahm das Teil auseinander und reinigte sorgfältig und siehe da, die Maschine lief wieder. Das ganze dann für EUR 10,00 zzgl. Trinkgeld von EUR 5,00. Der Tag war gerettet. Der Kollege sprach ein wenig Englisch und empfahl uns die Wasser Kaskaden von Roberto Barios zu besuchen.

Am heutigen Tag setzen wir die Idee in die Tat um, den laut Aussagen des Kollegen werden die Kaskaden nur spärlich besucht ( Im Gegensatz zu den Agua Azul’s ). Also auf per Colectivo zu den Kaskaden. Mit im Bus ein Traveller aus Argentinien, der schon am Vortag dort war und noch immer Pipi in den Augen hatte.  Dort angekommen kamen uns ebenfalls die Tränen. Was für eine tolle Landschaft. Das Wetter spielte – man muss schon sagen natürlich – mit. Bei tollen 30 Grad im Schatten verbrachten wir den ganzen Tag mehr oder weniger im Wasser. Wir sahen schon fast so aus wie Patrick Duffy in “ Der Mann aus Atlantis “ ( Die Freunde von Christl müssen jetzt wohl “ GOOGELN “ 😉  Am späten Nachmittag ging es dann per Colectivo zurück. Wir genehmigten uns in der Stadt noch ein Bierchen, tolles Eis und etwas Essen 😉

Die Nacht sollte sehr kurz und schlaflos werden, den ein paar feierwütige Mexikaner wurden unsere Nachbarn. Kurzer Anmerkung dazu. Nicht weiter schlimm das ganze, aber die Cabańas haben teilweise keine eingezogene Decke. Ein Dach ist natürlich vorhanden, aber die Decke als Abtrennung fehlt. Geht der Nachbar aufs Klo, darf man an jedem Geräusch teilhaben. So auch in dieser Nacht.. Ich bin dann mal so um 05:00 Uhr eingeschlafen. Die La Christl ist da nicht so empfindlich. Ich habe die ganze Nachte gelesen. Wollte Ihr eine Buch Empfehlung ? Ich habe die Nacht mit James Lee Burke verbracht….. Gute Nacht oder guten Morgen. der Wecker klingelt um 08:00 Uhr. Mal schauen wer es schwerer hat aufzustehen ? Die Kollegen neben uns oder wir 😉

 

Klasse Tage in Mexico City

Klasse Tage in Mexico City

An manchen Großstädten kommt man einfach nicht vorbei. Während man nicht unbedingt in Kuala Lumpur gewesen sind muss, Manila schon gar nicht, ist Mexico City immer eine Reise wert.  Wir haben satte 7 volle Tage in der aufregenden Stadt verbracht und noch immer nicht alles gesehen. Die Vielfalt an historischen Gebäuden, Museen, das sehenswerte Umland, Bars, Restaurants, Parks, Streetfood, Nightlife, Theater etc ist wohl fast unendlich. Transport und Kommunikation ist einfach ( wenn man eine sprachtalentierte Reiseleitung aus Muggensturm an seiner Seite hat ). Neben den bereits beschriebenen Aktivitäten haben wir folgendes in Mexico City gesehen bzw. unternommen. Erkundung der Stadtteile Roma, Zona Rosa, Stadtwald Chapultepec, Xochimilco, Besuch des Frieda Kahlo Museums.

Wir hatten das Glück bei super Wetter jede einzelne Minute genießen zu können. Unterkunft bei Virry und Adrian war WELTKLASSE. Das wir dann noch Alicia und Ahmed getroffen haben, einfach klasse.

Die Stadt ist einfach zu Fuss, per City – Miet – Fahrrad, Stadtbus oder einem TOP ausgebauten Metro System zu erkunden. Zum Thema Sicherheit….. In den von uns besuchten Stadtteilen haben wir uns immer – auch bei Dunkelheit – sicher gefühlt. Die Präsenz der Polizei ist ziemlich erdrückend, aber das ist ein innenpolitisches Thema… Essen Super, Leute klasse, Vermieter Mega Geil.. Fazit wir kommen gern wieder ( wenns doch nicht so weit weg wäre… )

Die Befestigungsanlage von Xian

Die Befestigungsanlage von Xian

Die Pausenintervalle nehmen zu. Wir möchten uns nicht beschweren, aber es fällt uns zunehmend schwerer aus den Federn zu kommen. Das wirklich überragende Wetter macht es uns auch nicht einfacher ( an diesem Tag 37° –> im Schatten ).  Klagen auf sehr hohem Niveau, denn natürlich sind wir noch immer von allem super Monster begeistert. Gegen 17:00 Uhr trauten wir uns dann doch vor die Tür. Unser heutiges Ziele, die alte Stadtmauer von Xian. Wie immer kurz zu den Fakten.

Baustart der fast 14 Kilometer langen Mauer war das 14. Jahrhundert. Die Befestigungsanlage von Xian gilt als eine der am besten erhaltenen in China. Natürlich wurde die Mauer und die darauf / daran befindlichen Gebäude in den folgenden Jahrhunderten weiter ausgebaut bzw. restauriert.

Wir haben es den vielen Touristen nicht gleich getan und KEIN Fahrrad gemietet. Heutzutage kann man Mountainbikes und Tandems mieten. Wieder typisch Chinesisch…….. Wir machten uns daran einen Teil der Mauer zu Fuss zu bewältigen und gingen dem Sonnenuntergang entgegen. Ein schöner entspannter Tagesabschluss bei nun milderen Temperaturen. Am Abend – und von der Mauer – sieht die 8 Millionen Metropole gar nicht so schrecklich aus 😉

Gute Nacht Xian !

 

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