In Khao Sok gibt es sogar einen Touranbieter der deutsch spricht. Er hat vor einigen Jahren gemerkt, dass so viele deutsche Touristen nach Thailand kommen und kaum Englisch sprechen. Die Marktlücke hat er gleich erkannt und Deutsch gelernt. Bei ihm haben wir den Minibus inklusive Abholservice in unserer Unterkunft gebucht. Unser Ziel ist erstmal Ranong an der nördlichen Andamanenküste. Abfahrt Minibus um 09:30 Uhr. Genug Zeit um auszuschlafen, Sachen packen und nochmals zu den Kochmädels zu gehen. Minibus bis Takua Pa THB 150 pro Person. In Takua Pa für ebenfalls THB 150 mit einem größeren Bus bis Ranong. Das lief mal wieder reibungslos, die Busanbindungen sind hier wirklich vorbildlich. Und in Ranong haben wir dann auch gleich noch ein Schnellboot nach Koh Phayam bekommen für THB 350 pro Person. Wir hätten die langsame Fähre vorgezogen, aber die fährt nur vormittags. Am Anleger ging es dann diesmal per Bangkok Tut Tuk zum südlichen Abschnitt der nördlichen Büffelbucht ( THB 60,00 per Person ). Dort angekommen starteten wir unsere Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Mr. Skeptik sagt schon mal, sehr geil hier. Bei Mr. Gao ging die Suche los und endete am Chomjan Resort in der Mitte des nördlichen Strandabschnittes. Tolle Anlage, Zimmer mit Ventilatoren, endlich mal mit einer Hängematte, super Terrasse mit Blick auf’s Meer. Nach zähen Preisverhandlungen – wir wollen gern in erster Strandreihe wohnen – buchten wir bei Mr. Nei zunächst 5 Nächte. Das erste Abendessen genehmigten wir uns im ressorteigenen Restaurant. Während unseres Aufenthaltes im Restaurant bekamen wir mehr Getier und Tiere zu sehen als auf unseres bisherigen Tour in Thailand. Christl ist schon mal Feuer und Flamme für diesen Ort und ich möchte mich gern anschliessen. Mal wieder ein Ort an dem man auch gern mal ein paar Monate verbringen könnte. Bis deine Antenne von Koh Phayam.
Der erste Eindruck hat sich bewahrheitet und wir sind von der Enttäuschung in Khao Lak mehr als entschädigt worden. Wir haben auch schon ein Restaurant ganz nach unserem Geschmack gefunden. Hier werden ab morgens sämtliche Gerichte in großen Töpfen bereitgestellt, von denen man sich aussuchen kann was man möchte, dazu wird Reis serviert – übrigens neben den Garküchen hier in Thailand ebenfalls ein gängiges Restaurant-Konzept. Suppe gibt es selbstverständlich auch und die Frucht-Shakes können sich sehen lassen. Die beiden Gastgeberinnen sind super herzlich und freuten sich, dass wir regelmäßig zum Essen kamen. Nach einem stärkenden Frühstück machten wir uns auf zum Nationalpark. Nach ein wenig hin und her, wir benötigten unsere Reisepässe sowie die Impfnachweise für den Eintritt in den Park ( das erste Mal, dass wir diese vorzeigen mussten ), konnte es endlich los gehen. Im Visitor-Center gab es noch eine Karte mit dem Abschnitt des Wanderweges, den man ohne Guide gehen darf. Es ging los auf einem breiten einfachen Weg durch wunderschönen Regenwald bis zur ersten Ranger-Station. Ab hier wurden die Wege deutlich enger und manchmal war es ohne unsere Maps.Me App nicht möglich den richtigen Pfad zu erkennen. Nach ca. 4,5 km, von insgesamt 7 km, entschlossen wir uns allerdings umzukehren. Der Park schließt um 16:30 Uhr und da wir etwas später als geplant los kamen wollten wir nicht durch den Dschungel hetzen nur um den ganzen Weg zu schaffen, sondern lieber die Natur genießen. Zurück an der Ranger-Station verbrachten wir noch ein paar gemütliche Stunden im und am Fluss. Herrlich mal wieder in so schöner Natur zu sein. Schnell war klar, dass wir in diesem Ort länger bleiben wollen. Die anderen Tage verbrachten wir im Ort am Fluss und in unserer Unterkunft, dem Bamboo House. Der Garten, den wir anfangs als etwas unordentlich bezeichnet hatten, entpuppte sich als kleine Bio-Farm. Der Besitzer gab uns eine kleine Führung und zeigte uns sämtliche Gemüse-Pflanzen und Obstbäume. Die „Dreckhaufen“ sind eigentlich Komposthaufen und seinen organischen Dünger sowie die Schädlingsbekämpfungsmittel stellt er ebenfalls selbst her. Am Ende pflückte er noch eine Ananas und eine Pomello für uns, alles Bio 🙂 Hier sind wir richtig.
Zu dem Nationalpark gehört noch ein riesiger Stausee, auf dem man in einfachen Bungalows übernachten kann. Hier werden fast nur Touren inklusive Wanderung und Kajak-Touren angeboten. Man kann die Übernachtung auch selbst organisieren, allerdings ist das auch nicht wirklich billiger als eine Tour. Aber darauf hatten wir keine Lust, das Preis-Leistungsverhältnis schien uns für unser Budget nicht ganz stimmig. Allerdings sind wir hier in einem Nationalpark und wenn die Besucherzahlen über den Preis und die erschwerte Zugänglichkeit eingeschränkt werden können, ist dies ein durchaus gutes Konzept. Wir entschieden uns aber dafür den Stausee auszulassen und die Tage in Khao Sok zu genießen. Wir kommen gerne wieder.
Bereits am Vortag informierten wir Kai, dass wir Khao Lak verlassen werden. Nett wie die Dame ist hat Sie uns auch gleich angeboten uns zur “ Bushaltestelle “ zu fahren ( ca. 135 Meter Fussweg ). Nehmen wir gern an, denn bei dieser Hitze und mit dem Gepäck….. Also machten wir uns um 11:20 Uhr auf den Weg zur Bushaltestelle. Wir warteten ca. 30 Minuten und dann kam auch schon unser Bus. Nach 1,5 Stunden erreichten wir dann die Kreuzung zu Khao Sok. Wir wurden direkt von einer TravelAgencyDame abgefangen. Alles ganz ohne Hektik und Druck, nur einfach nett. Wir haben uns ein paar Info’s reingezogen und sind dann zu Fuß ins Dorf. Hier und da haben wir dann schon mal die Lage in Sachen Unterkunft geprüft. Eines ist jetzt schon klar, Khao Sok ist wunderschön wird uns für Khao Lak um ein vielfaches entschädigen. In einem Hostel hätten wir ein 8er Gemeinschaftsraum für uns allein haben können, aber die Lage hat uns nicht so sehr gefallen. Wir konnten unsere Rucksäcke im Hostel “ lagern “ und haben uns dann mit leichtem Gepäck auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Es gibt hier einiges an Unterkünften, alle super schön mit toll angelegten Gärten. Die eine oder andere Garküche haben wir auch schon gesehen. Wir haben uns dann im Bamboo House in einer Art Baumhaus einquartiert. THB 500,00 inkl. Klima haben uns die Entscheidung leicht gemacht. Hier ist es etwas schrotti auf den ersten Blick, der Garten auch nicht so schön aber die Terrasse und der Ausblick auf die Berge ist unschlagbar. Wir haben sogar einen “ direkten “ Schwimmzugang zum Fluß. Der Eingang zum Khao Sok Nationalpark ist auch nicht weit entfernt. Ich würde mal sagen, hier geht alles. Wir fühlen uns schon jetzt super wohl in Khao Sok.
Von der Hauptstrasse führen in der Regel kleinere Nebenstrassen zum Strand. Nicht unbedingt direkt, denn in den meisten Fällen befindet sich am Ende einer Strasse – und in erster und bester Strandlage – ein fettes Resort. Parallel zum Strand gibt es ebenfalls Strassen, aber auch hier zur Strandseite immer diese fetten Resorts. Es handelt sich hier um überwiegend tolle Anlagen mit super schönen Gärten. Um einen besseren Überblick zu bekommen mieteten wir uns bei Kai einen Motorroller ( zu THB 100,00 aber wie sich im Nachhinein herausstellen sollte zum Nulltarif ). Wir fuhren zunächst zum Coconut Beach. Hier befinden sich im Vergleich viel weniger Hotels / Resorts und der Strand ist traumhaft schön. Ein Paradies auf Erden, aber für uns leider nicht bezahlbar. Leider kam die Sonne an diesem Tag nicht so richtig aus dem Knick. Wir gingen schwimmen, lungerten am Strand herum und badeten auch ein wenig ( inkl. Angriff einer Feuerqualle auf meinen Fuss ). Zum Abschluss unserer kleinen Strandtour ging es zum Hauptstrand “ Nang Thong “ Hier hat es uns überhaupt nicht gefallen. Wieder Resort an Resort und kaum Strand. Bei aller “ Kritik “ unserseits, darf man aber auch nicht vergessen, dass Khao Lak im Jahr 2004 sehr sehr heftig vom Tsunami getroffen wurde. Eventuell ist dies der Grund für die Bauweise der Resorts. In den Strassen dann überall das gleich Bild. Restaurant an Restaurant, Bar and Bar etc….. Bei aller Schönheit des Coconut Beaches, uns gefällt es hier überhaupt nicht, denn die Nähe zu Phuket lässt viele Pauschaltouristen nach Khao Lak kommen. Wer auf Pizza und deutsches Essen oder Annehmlichkeiten nicht verzichten kann ist hier genau richtig. Thailand kann man hier nur begrenzt erleben. Letztendlich waren wir froh, dass wir nur 2 Nächte buchen konnten ( auch wenn Kai und zwischenzeitlich mitteilte, dass wir 2 weitere Nächte bleiben können ) denn wir wollen hier so schnell wie möglich wieder weg. Schade für Khao Lak und uns……..
Wie immer entspannt ausschlafen, Rucksäcke packen und auf zur Strasse. Auf dem Weg zur Strasse Richtung Khao Lak hielt plötzlich eine Mopedfahrerin mit Familie an und schenkte uns eine Tüte mit gefüllten Reisbrötchen, nur so zum Frühstück. Wir waren mal wieder begeistert. An der Strasse Richtung Khao Lak angekommen – viele Möglichkeiten gibt es hier nicht – hielt ein Mopedfahrer an. Dieser erkundigte wohin es gehen soll und nach einem kurzem Telefonat – mit irgendjemanden – bestätigte uns der nette Kollege, dass wir hier genau richtig stehen und der Bus um 09:16 Uhr 😉 kommen soll. Alle guten Dinge sind 3 und wir wurden von einer weiteren Mopedfahrerin angesprochen. Auch diese Beiden erkundigten sich nach unserem Ziel. Wir sollten doch lieber vom Busterminal sagte man uns. Und da zufällig ein Polizeifahrzeug vorbei fuhr, hielten die Damen das Fahrzeug an. Die beiden netten Kollegen fuhren uns dann direkt zum Busterminal. Bei den Temperaturen hätten wir auch keine Lust auf laufen gehabt. Einer der beiden Kollegen sprach sogar etwas englisch und erkundigte sich nach dem Krieg in der Ukraine und der Gasversorgungssituation in Deutschland. Freundlich wurden wir am Terminal empfangen. Kurz Ticket gekauft ein wenig warten und schon kam der Minibus. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir dann Khao Lak ( Am Strandabschnitt Bang Niang ). Mal schauen was uns hier erwartet. Der Reiseführer sagt “ noch ganz ursprünglich “ und ein, zwei Reisende bestätigen uns, dass es hier schön sein soll. Die große Strasse, hohe Taxipreise und die Nähe zu Phuket lassen das Gegenteil vermuten. Eine Unterkunft – Im Casa Cool bei der lieben Kai – wurde schnell gefunden. Tolles Zimmer inkl. “ Laundry “ und wie immer mega nett. Unser erster Eindruck, geht so……. Aufgrund der anstehenden Feiertage zum Neujahr konnten wir zunächst nur 2 Nächte bei Kai buchen.