Die Nacht war etwas kurz, denn die sing und feierwütigen „ Belizer „ machten bis 02:00 Uhr ordentlich Lärm. Warum wir ausgerechnet über einer Bar wohnen mussten, bleibt wohl ein Geheimnis ( klar es war billig….. ).
Wir wurden gegen 09:00 Uhr von Eric abgeholt. Es ging dann ca. 20 Minuten mit dem Auto zum Bootsanleger, denn Lamanai erreicht man am besten mit dem Boot. Über Land geht auch, aber die Busverbindungen sind sehr schlecht. Touren mögen wir ja nicht so gern, da immer ein wenig hektisch. Leider sollte es auch bei dieser Tour nicht anders sein. Um 11:00 Uhr erreichten wir die Tempelanlage von Lamanai. Los ging es erstmal mit eine frühen Mittagessen ( Karibisches Hühnchen mit Salat und Reis ). Eric war nicht nur unser Fahrer, sondern auch Käptn und Reiseführer. Er hat seine Sache super gemacht, aber die nur 2 – teilweise hektischen – Stunden waren nichts für uns. Die Tempelanlage endlich mal wieder super schön im Wald gelegen. Kurz noch zu der Anlage…. Die Erbauung der Anlage reicht in das Jahr 15. Jahrhundert v.Chr. zurück. Die Mayas nutzen die Stadt bis ins Jahr 1600 n.Chr. Was für eine Zeitspanne. Eine super tolle Anlage in einer klasse Umgebung. Am Abend haben wir uns mal in ein chinesisches Restaurant gewagt. Hier in Orange Walk gibt es viele chinesische Restaurants sowie Läden. Nach dem lecker Essen, ging es dann wieder auf unsere Terrasse. Zwei drei Cola / Rum und ein bisschen mit Nicole und Peter sabbeln und dann ab ins Bett. Mal schauen wie lange heute unsere Karaoke Jungs und Mädels durchhalten. Geiler Tag in Lamanai. Ach so, die Anlage war leider sehr gut besucht. Der Grund dafür sind die Kreuzfahrtschiffe welche Belize Stadt anfahren. Wir wollen ja die Anlagen nicht für uns allein, aber ein paar weniger Touristen wären schon ganz geil.
Liebe Familien, Freunde sowie an alle “ outofsteilshooper „,
wir schalten mal einen Gang runter und melden uns für 2016 ab. Wir müssen erstmal – natürlich bei einem Cuba Libre – sämtliche Eindrücke verarbeiten. Allen fleissigen Leserinnen und Lesern wünschen für einen flotten Rutsch ins neue Jahr 2017. Wir können Euch schon jetzt sagen, dass das neue Jahr ne glatte 1 wird. Bleibt alle schön gesund, dann kommen wir auch wieder.
Wir vermissen Euch und senden allen unsere liebsten Grüße.
Den zweiten Tag in Valladolid haben wir mit Faulenzen verbracht. Ansonsten nichts besonderes los hier. Der Stadtkern wird am Nachmittag von Tagestouristen aus Cancun oder so belagert. Erst am Abend kehrt dann wieder ein wenig Ruhe im Ort ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten sind die Immobilien im historischen Stadtkern nicht vollständig vermietet. Wahrscheinlich können sich das die Einheimischen nicht leisten. Auch zu beobachten ist, dass viele “ Langnasen “ Restaurants oder Hotels führen. Dadurch verliert das ganze an mexikanischer Herzlichkeit. Die Nähe zu Cancun oder anderen Kreuzfahrtterminals wirkt sich – für uns – negativ auf die Stadt aus. Klar, dass sich alle Chichin Izta anschauen wollen…… War ganz OK hier 😀 Hier ein paar Impressionen. Wir klingen gelangweilt ? Nein. Es ist nur so, dass uns dieser Ort nur Semi gefallen hat.
An manchen Großstädten kommt man einfach nicht vorbei. Während man nicht unbedingt in Kuala Lumpur gewesen sind muss, Manila schon gar nicht, ist Mexico City immer eine Reise wert. Wir haben satte 7 volle Tage in der aufregenden Stadt verbracht und noch immer nicht alles gesehen. Die Vielfalt an historischen Gebäuden, Museen, das sehenswerte Umland, Bars, Restaurants, Parks, Streetfood, Nightlife, Theater etc ist wohl fast unendlich. Transport und Kommunikation ist einfach ( wenn man eine sprachtalentierte Reiseleitung aus Muggensturm an seiner Seite hat ). Neben den bereits beschriebenen Aktivitäten haben wir folgendes in Mexico City gesehen bzw. unternommen. Erkundung der Stadtteile Roma, Zona Rosa, Stadtwald Chapultepec, Xochimilco, Besuch des Frieda Kahlo Museums.
Wir hatten das Glück bei super Wetter jede einzelne Minute genießen zu können. Unterkunft bei Virry und Adrian war WELTKLASSE. Das wir dann noch Alicia und Ahmed getroffen haben, einfach klasse.
Die Stadt ist einfach zu Fuss, per City – Miet – Fahrrad, Stadtbus oder einem TOP ausgebauten Metro System zu erkunden. Zum Thema Sicherheit….. In den von uns besuchten Stadtteilen haben wir uns immer – auch bei Dunkelheit – sicher gefühlt. Die Präsenz der Polizei ist ziemlich erdrückend, aber das ist ein innenpolitisches Thema… Essen Super, Leute klasse, Vermieter Mega Geil.. Fazit wir kommen gern wieder ( wenns doch nicht so weit weg wäre… )
Die Pausenintervalle nehmen zu. Wir möchten uns nicht beschweren, aber es fällt uns zunehmend schwerer aus den Federn zu kommen. Das wirklich überragende Wetter macht es uns auch nicht einfacher ( an diesem Tag 37° –> im Schatten ). Klagen auf sehr hohem Niveau, denn natürlich sind wir noch immer von allem super Monster begeistert. Gegen 17:00 Uhr trauten wir uns dann doch vor die Tür. Unser heutiges Ziele, die alte Stadtmauer von Xian. Wie immer kurz zu den Fakten.
Baustart der fast 14 Kilometer langen Mauer war das 14. Jahrhundert. Die Befestigungsanlage von Xian gilt als eine der am besten erhaltenen in China. Natürlich wurde die Mauer und die darauf / daran befindlichen Gebäude in den folgenden Jahrhunderten weiter ausgebaut bzw. restauriert.
Wir haben es den vielen Touristen nicht gleich getan und KEIN Fahrrad gemietet. Heutzutage kann man Mountainbikes und Tandems mieten. Wieder typisch Chinesisch…….. Wir machten uns daran einen Teil der Mauer zu Fuss zu bewältigen und gingen dem Sonnenuntergang entgegen. Ein schöner entspannter Tagesabschluss bei nun milderen Temperaturen. Am Abend – und von der Mauer – sieht die 8 Millionen Metropole gar nicht so schrecklich aus 😉