San Ignacio / Marktag und das „ Erholungszentrum „ für Leguane

San Ignacio / Marktag und das „ Erholungszentrum „ für Leguane

Mit Schlafen war nicht viel, den die Kollegen aus dem Hostel haben Vollgas ( Hans ) gegeben. Unser Freund „ Nate „ aus Kanada ( haben wir auf Caye kennengelernt ) tat so als wenn er der einzige Mensch auf der Welt ist. Naja um 03:00 Uhr hatte auch Nate den Kanal voll und endlich war es ruhig.

Samstag ist Markttag in San Ingacio also nix wie hin da. Was bietet sich da förmlich an, na klar ein Frühstück. Wie immer sehr lecker. Viele tolle Händler und ein wildes treiben. Eine traurige Botschaft erreichte uns auf dem Markt, den Miriam und Uli beschlossen noch am gleichen Tag abzureisen. Ein / Zwei Kaltgetränke hätten wir gern noch mit Euch zu uns genommen. Euch beiden eine gute Reise mit hoffentlich vielen Erlebnissen. Auf bald in good old Germany 😉

Um diesen Schock zu verdauen genehmigten wir uns erstmal eine Riesen Portion Eis. Kann auch sein, dass das Wetter der Grund dafür war. Wie immer strahlte uns die Sonne den ganzen Tag – ohne diese lästigen Wolken – an.  Am Nachmittag nahmen wir dann an einer „ Leguan Tour „ teil.  Wir sehen die Teile ja nun mehr oder weniger jeden Tag, aber mal so einen Vogel anfassen ist schon toll. Natürlich gab es auch das ABC der Leguane mit auf den Weg. In der Anlage werden kranke Tiere wieder aufgepäppelt, für Nachwuchs wird auch gesorgt. Eine klasse Tour mit Dauer von 1 Stunde.  Weil der Tag so anstrengend war mussten wir uns erstmal ne Runde ausruhen. Abends ging es noch auf ein paar Nudeln zum Chinesen und dann aber endlich ins Bett. Hoffentlich ist Nate die alte Natter samt Kumpanen abgereist 😉

Reisetag von Bacalar via Chetumal nach Orange Walk

Reisetag von Bacalar via Chetumal nach Orange Walk

Natürlich hat uns keiner gedrängt diesen tollen Ort zu verlassen aber wir wollen ja auch etwas voran kommen. Früh morgens ging es los um auch zeitig in Orange Walk anzukommen. Wir sind schon ein wenig aufgeregt was Belize so zu bieten hat. Ein weiteres Highlight könnte die Grenzüberquerung sein, denn es heisst das die mexikanischen Grenzbeamten mal gern abzocken.

Von der Hauptstrasse ging es dann erstmal in das nur 30 Minuten entfernte Chetumal. Nix besonders hier, diente uns nur als Umsteigeort um nach Orange Walk zu gelangen. in Chetumal angekommen ging es zum Busterminal am Markt gelegen. Was erblickten unsere hungrigen Augen dort ? Genau, eine „ Imbissbude „ mit Ceviche. Wir gehen mal davon aus unsere letzte Ceviche in Mexiko. Was für eine mega Portion und Weltklasse lecker. Ein toller Abschied aus Mexiko. Danach dann auf zum Busterminal. Wie jetzt MEX$ 500,00 pro Person als Ausreisegebühr zu zahlen ? Im Internet steht was von MEX$ 200,00 und das ist schon Abzocke ( es sei denn man kann beweisen, dass man die Gebühr schon bei Einreise mit dem Flieger bezahlt hat ).  Naja, da hatten wir keinen Bock drauf, also ging es erstmal per Taxi zur Grenze. Dort kam uns sofort ein freundlicher Schlepper entgegen. Wir winkten schon ab bevor er etwas sagen konnte. Dann wurde es spannend. Wir gaben unsere Pässe dem mexikanischen Grenzbeamten. Dieser sagte, dass wir MEX$ 390,00 pro Person zahlen müssen. Wir sagten, dass wir die Gebühr schon bei Einreise per Flieger bezahlt hatten. Einen Nachweis dafür gibt es nicht, denn wir hatten ja einen Flugpreis inkl. aller Steuern bezahlt. Nach ein wenig hin und her – der Beamte erinnerte uns daran, dass wir Ihm nicht vorschreiben müssten, wie dieser sein Job zu erledigen hat – liessen wir uns die Pässe zurückgeben, um weiter zu beraten. Was tun ? Wieder zurück nach Bacalar oder erstmal ein Beruhigungsbier ?  Nach fünf Minuten rief uns der Kollege aus dem Grenzhäuschen zu sich, stempelte die Pässe ab und ließ uns ohne Zahlung irgendwelcher Gebühren passieren.  Hä was jetzt los, egal wir sind durch !?

Wir sind dann entspannt zur Immigration von Belize und waren dann nach kurzer Zeit auch damit durch. Zufällig kam gerade ein Bus, den wir dann in Richtung Orange Walk bestiegen. Angekommen um 13:00 Uhr haben wir uns dann auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Mit Ricky’s Unterkunft war diese schnell gefunden. Wir haben uns schnell eingerichtet und haben dann die Umgebung erkundet. Für den nächsten Tag steht die Besichtigung DER „ Orange Walk „ Attraktion auf dem Zettel ( Die Ruinen von Lamanai ). Gebucht haben wir die Tour dann bei Ricky. das war USD 20,00 per Person günstiger als beim Wettbewerb. Zum Abendessen gab es „ Salbutes „ mit Hähnchen. Bei einem Bierchen plauschten wir noch ein wenig mit unseren Nachbarn ( Nicole und Peter aus Kanada ) ehe es dann spät Abends in Bett ging.

Was für ein Mix aus Mexikanern, Chinesen, Kreolen, Mennoniten, Rasta Männer, Frauen und Kinder etc hier in Orange Walk. Da müssen wir uns erstmal dran gewöhnen. Aber das wird schon, denn hier gefällt es uns ebenfalls. Schön bunt und überall Musik.

 

Wundervolle Tage an der Lagune der sieben Farben

Wundervolle Tage an der Lagune der sieben Farben

Man war das geil hier……. Wir haben dann mal locker bis zum 05.01.2017 gebucht.  Unser erster Eindruck hat sich mehr als bestätigt. Tolle Lage des Hotels, ein mega geiler See mit tollen Farben, tolles entspanntes Zentrum, super Essen und der Cola / Rum hat das ganze abgerundet.  Wir haben hier nicht soviel gemacht, warum auch, denn es war mal wieder Urlaub angesagt. Jetzt kommt was für die Romantiker….. Das neue Jahr haben wir auf unserem Steg begrüsst ( mit ein wenig vorschlafen ).  Nur die Christl, Weingummis, Nüsse, Cola-Rum, Ich, viele tausend Sterne und Glühwürmchen um uns herum. Geböllert wurde hier nicht viel, das Feuerwerk im 21KM entfernen Chetumal schimmerte über dem See. Um 01:00 Uhr sind wir dann ins Bett, frohes Neues !

Was nur 7 Farben,  das sind doch mindestens 18.000 gewesen. Das es hier keinen Strand gibt stört überhaupt nicht ( finden wir eh doof, denn davon geht die Kamera nur kaputt ). Schön auf dem Steg liegen oder direkt ins Wasser, mehr geht nicht. Das ist zwar keine Lagune aber ein mega geiler See von ungefähr 34KM Länge. Zum Glück sind wir aus Tulum geflüchtet und haben uns hier niedergelassen. Hier ein kleines Guesthouse mit einem kleinen Restaurant, ein Traum ! Was haben wir hier noch so gemacht…..? Faulenzen, Lesen, Lesen, Super gut Essen, Lecker Rum genossen, Schlafen, in der Sonne liegen, ein wenig internetzen, Lesen, Essen und so weiter……

Wollen wir nochmals verlängern ? Nee jetzt wollen wir weiter…. Ist hier kein Geheimtipp mehr aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Ort passt in die Galerie der SUPER Orte von Mexiko.

 

Die Kaskaden von Roberto Barios

Die Kaskaden von Roberto Barios

Mal wieder so ein Zufall wie wir ihn gern haben. Unser Laptop hat mal wieder den Geist aufgegeben. Was für ein Nervkram. Also sind wir ab in die Stadt ( Palenque ) und haben zwei Reparaturshops aufgesucht. Der erste sagte uns, Batterie austauschen ( EUR 150,00 ). Der zweite nahm das Teil auseinander und reinigte sorgfältig und siehe da, die Maschine lief wieder. Das ganze dann für EUR 10,00 zzgl. Trinkgeld von EUR 5,00. Der Tag war gerettet. Der Kollege sprach ein wenig Englisch und empfahl uns die Wasser Kaskaden von Roberto Barios zu besuchen.

Am heutigen Tag setzen wir die Idee in die Tat um, den laut Aussagen des Kollegen werden die Kaskaden nur spärlich besucht ( Im Gegensatz zu den Agua Azul’s ). Also auf per Colectivo zu den Kaskaden. Mit im Bus ein Traveller aus Argentinien, der schon am Vortag dort war und noch immer Pipi in den Augen hatte.  Dort angekommen kamen uns ebenfalls die Tränen. Was für eine tolle Landschaft. Das Wetter spielte – man muss schon sagen natürlich – mit. Bei tollen 30 Grad im Schatten verbrachten wir den ganzen Tag mehr oder weniger im Wasser. Wir sahen schon fast so aus wie Patrick Duffy in “ Der Mann aus Atlantis “ ( Die Freunde von Christl müssen jetzt wohl “ GOOGELN “ 😉  Am späten Nachmittag ging es dann per Colectivo zurück. Wir genehmigten uns in der Stadt noch ein Bierchen, tolles Eis und etwas Essen 😉

Die Nacht sollte sehr kurz und schlaflos werden, den ein paar feierwütige Mexikaner wurden unsere Nachbarn. Kurzer Anmerkung dazu. Nicht weiter schlimm das ganze, aber die Cabańas haben teilweise keine eingezogene Decke. Ein Dach ist natürlich vorhanden, aber die Decke als Abtrennung fehlt. Geht der Nachbar aufs Klo, darf man an jedem Geräusch teilhaben. So auch in dieser Nacht.. Ich bin dann mal so um 05:00 Uhr eingeschlafen. Die La Christl ist da nicht so empfindlich. Ich habe die ganze Nachte gelesen. Wollte Ihr eine Buch Empfehlung ? Ich habe die Nacht mit James Lee Burke verbracht….. Gute Nacht oder guten Morgen. der Wecker klingelt um 08:00 Uhr. Mal schauen wer es schwerer hat aufzustehen ? Die Kollegen neben uns oder wir 😉

 

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