Bangkok, haben fertig.
Die Tage in Bangkok verbrachten wir mit Faulenzen, Besuch Chinatown, Besuch Khao San ( wir berichteten von der Enttäuschung ), Besuch von KleinIndien, Einkaufen ( JJ Market ), Essen und trinken. Tschüß Bangkok
Die Tage in Bangkok verbrachten wir mit Faulenzen, Besuch Chinatown, Besuch Khao San ( wir berichteten von der Enttäuschung ), Besuch von KleinIndien, Einkaufen ( JJ Market ), Essen und trinken. Tschüß Bangkok
Ein riesiges Dankeschön an unseren Freund und Kupferstecher Hans B. aus W. Ohne die Hilfe von Hans, hätten wir ab Mitte Juli nicht mehr reisen können. Naja, ist etwas übertrieben, aber unser Hans hat uns unsere neuen Kreditkarten an eine Geheimadresse nach Bangkok geschickt. In einer Nacht und Nebelaktion – und unter Einsatz unseres Lebens – haben wir die Karte – gleich um die Ecke von unserer Unterkunft – abgeholt. Ich freue mich persönlich sehr, dass Hans doch nicht alles vergessen hat, was wir Ihm beigebracht haben. Unser Hans, nochmals vielen Dank ! Wir werden Dich als Oberversand-Direktor für Dokumente 2022 “ i.A “ vorschlagen.
Um 05:30 Uhr klingelte der Wecker, den Tuk Tuk Mann hatten wir bereits am Vortag zu 06:00 Uhr zur Unterkunft bestellt. Ein paar letzte Sachen gepackt und ab ging es zum ca. 12 Kilometer entfernten Flughafen. Am Schalter noch ein wenig Übergepäck umgepackt und schon waren wir eingecheckt. Pünktlich um 08:25 ging der Flieger in die Luft, wir erreichten ebenso pünktlich Bangkok um 09:25 Uhr. Mit der Bangkok S-Bahn ging es dann in die Innenstadt. Dort angekommen ging es dann gleich auf die Suche nach einer Unterkunft. Schon jetzt mal wieder fest, Bangkok ist einfach nicht unser Ding. Alles voller Autos, Hochhäuser, Menschenmassen, Gestank, wir machen unser Ding und fertig Bangkok. Es gilt noch einiges in Bangkok zu erledigen, langweilig wird es uns also nicht. Für unsere Unterkunft haben wir uns das Rotlichtviertel ausgesucht und sind nach einer 2 stündigen Suche auch fündig geworden. Unser neues Domizil für 2 Nächte ist das „Guesthouse23″ Nett und ruhig gelegen, wobei ruhig wohl in Bangkok nicht funktioniert. Auf jeden Fall schönes Zimmer, diesmal mit separatem Bad, Gemeinschaftsküche und sehr sehr netten “ Vermietern „. Nach einer tollen Nudelsuppe sind wir dann zu einem Speditionskollegen von Hans B. aus W gegangen. Es galt eine Express Lieferung dort abzuholen. Dazu mehr in einem separaten Bericht. Am Nachmittag ging es dann per BTS Skytrain bzw. Fähre zur legendären “ Khao San Road “ Wir hatten bereits gelesen, dass die Khao San in 2020 umgestaltet wurde. Mal schauen was uns dort nun erwartet. Das Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Die Khao San soll eine Hauptattraktion von Bangkok werden ( Also ne Meile für Touristen ) und das kann nichts gutes bedeuten. Die fliegenden Händler benötigen nun eine Lizenz und somit sind kaum noch welche vorhanden. Direkt an der Khao San herrscht reges treiben erinnert uns aber leider an den Hamburger Kiez. Überall moderne Läden aus denen der Bass hämmert. In den ehemals belebten Gassen die von und zur Khao San führen, alles geschlossen. Es ist ein trauriger Anblick. Zurück zur Khao San selbst. Der alte Straßenbelag wurde komplett entfernt und neu gepflastert. Sieht jetzt so ähnlich aus wie am Jungfernstieg bloß nicht so viel Kaugummi auf dem neuen Gehweg. Die Stände sind nun nach “ Produktart “ angeordnet. Am Anfang und am Ende gibt’s wenigstens noch Essen vom Straßenstand, in der Mitte Klamotten und Bar and Bar. Die Koberer an der Khao San zeigen jetzt Schilder mit Angeboten der Bar’s weil das gesprochene Wort durch die dröhnende Musik nicht mehr zu hören ist. Alles was die alte Khao San ausgemacht hat ( Flair, Atmosphäre, Geruch nach Reisen und Abenteuer ) ist nun weitgehend nicht mehr vorhanden. Im Zeitalter des Internets musste sich die Khao San vielleicht neu erfinden, denn Rucksackreisende sind hier kaum noch anzutreffen. Die neue Generation “ Khao San “ bucht die Unterkunft im Internet und legt keinen Wert auf persönlichen Austausch von Informationen. Es scheint ein neues Reisezeitalter angebrochen, wir fühlen uns wie zwei alte Reisedinosaurier. So mancher Hippie würde sich wohl um Grabe umdrehen ( wahrscheinlich auch so wie wir reisen… ). Man macht sich neuerdings schick für die Khao San so scheint es. Nicht unser Ding, also Tschüß Khao San auf nimmerwiedersehen, es war schön mit Dir.
Wir wollten mal wieder in die Natur. Ist ja nicht schwer in Chiang, die Wege sind kurz. Unser heutiges Ziel, der Mae Fah Luang Art & Culture Park. Wenn der König nicht gerade in Bayern ist, kommt er auch ganz gern mal hierher. Dementsprechend super schön und gepflegt. Wir verbrachten ein paar Stunden in dem Park bevor es hieß sich von unserer Bergziege ( Scooter ) zu trennen. Danach ging es auf einen Schokokuchen ins Muschi-Cafe, den Abend ließen wir locker ausklingen.
Ganz oben auf dem Plan stand heute der weiße Tempel ( Wat Rong Khun ) – wohl das TOPP Ereignis in Chiang Rai – auf dem Zettel. Nach dem Ausschlafen ging es mit dem Moped zu der ca. 15 Kilometer entfernten Tempelanlage. Kurz zum Wat Rong Khun….. “ Die vorangegangene Struktur des Wat’s lag Ende des 20. Jahrhunderts in Ruinen und konnte aufgrund von fehlenden Finanzmitteln nicht wieder aufgebaut werden. So machte sich der Künstler “ Chalermchai “ mit seinen freiwilligen Helfern und teilweise eigenen Finanzmitteln daran den Tempel in abgewandelter Form wieder aufzubauen. Der Tempel soll in der aktuellen Struktur lediglich zu 20% fertig sein. Plan zur Fertigstellung ist das Jahr 2070. Der Bau wird nur aus Spenden finanziert. Fazit für uns…… Man kann hier tolle Bilder machen, aber – man möge es uns verzeihen – der Spirit im Vergleich zu anderen religiösen Bauwerken springt hier nicht rüber. Das dies eine der Hauptattraktionen von Chiang Rai sein soll erschließt sich uns überhaupt nicht. Die Langnasen / Touristendichte an diesem Ort sprengt alles vorher angeschaute bei weitem ( ist aber wirklich nichts los hier ). Vielleicht verstehen wir das Bauwerk aber auch nicht….. Nach einer Nudelsuppe wollten wir dann in den Singha Park ( eingefleischte kennen das gleichnamige Bier ), aber den Parkt darf man nur mit dem E-Fahrad, E-Bus oder Golf-Cart besuchen. Wir wählen gern selbst wie wir etwas besuchen oder anschauen und deshalb entschieden wir uns gegen einen Besuch ( Die E-Möglichkeiten waren zudem auch viel zu teuer ). So machten wir uns daran die Umgebung zu erkunden und das hat uns sehr gut gefallen. Am Abend sind wir dann wieder zu unserer Shake und Pad Thai Frau unseres Vertrauen, einfach lecker. Gute Nacht Chiang Rai