Kaohsiung – Foguangshan und Lotus-See

Kaohsiung – Foguangshan und Lotus-See

Heute stand die Besichtigung von der Tempelanlage Foguangshan auf dem Plan, die größte Buddhistische Klosteranlage in Taiwan, mit einem riesigen sitzenden Buddha und einer Zahnreliquie, die von dem Begründer des Buddhismus, Sakyamundi Buddha, stammen soll. Die Anlage liegt ca. 50 Autominuten von Kaohsiung entfernt. Wir wollten den Bus nehmen, aber am Bahnhof angekommen fing uns ein Taxifahrer ab, der schon 4 Indonesier im Schlepptau hatte. Da wir 20 Minuten auf den Bus hätten warten müssen und das Taxi nur 1 Euro teurer war, zudem auch noch schneller, zögerten wir nicht lange. Wir verbrachten 3 1/2 tolle Stunden auf der Anlage, zu unserem Erstaunen war mal wieder nichts los hier. Wirklich gigantisch das ganze. Mit dem Taxi ging es auch zurück zur Bahnstation, wo wir erstmal eine ordentliche Mahlzeit zu uns nahmen, denn irgendwie kam das Essen heute zu kurz. Die Waffel mit Eicreme musste auch wieder abtrainiert werden, also gingen wir noch eine Runde um den Lotus-See, schön kitschig, wie der Asiate es mag, mit vielen bunten Tempeln, Türmen, Figuren etc. Ein Abstecher zum Nachtmarkt durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn wir noch immer satt waren… Aber Winnie hat mal wieder sein Talent beim Ringewerfen bewiesen: eine Flasche Taiwanesischer Asti-Spumante und irgendein Vodka-Gesöff… wir durften es in Bier umtauschen 😉

 

Kaohsiung

Kaohsiung

Unser nächstes Reiseziel liegt nur zwei Stunden von Kenting entfernt, also keine Hektik! Um neun waren wir an der Bushaltestelle und keine 5 Minuten später kam der Bus. Also das mit den „Öffis“ haben die Taiwaner wirklich drauf, da könnten wir uns mal eine Scheibe von abschneiden! Allerdings gibt es auch hier Staus, somit kamen wir erst nach drei Stunden in Kaohsiung an. Bei dem ersten Hotel, das wir anschauten, schlugen wir auch gleich zu. Und los ging die Stadtbesichtigung. Auf dem Plan stand der Love-River und der Hafen. Auf den ersten Blick ist Kaohsiung eine schäbige Hafenstadt, aber mit viel Charme. Und auf den zweiten Blick, oho…. Wahnsinn, was die hier aus den alten Speichern am Hafen gemacht haben, das kann sich sehen lassen. In den alten Gemäuern befinden sich viele kleine Cafés, Restaurants und tolle Shops mit Handwerkskunst. Wir fühlen uns wohl hier. Zum Abendessen haben wir uns einen Nachtmarkt ausgesucht, wie soll es auch anders sein. Das gefällt uns einfach super hier.

 

Entspannung in Kenting

Entspannung in Kenting

Bereits am Vorabend hatten wir uns die Bahntickets am Bahnhof gekauft. Schwerer Schock, denn Abfahrt bereits um 07:39 Uhr ab Yuli Bahnhof. Zunächst ging es per Bahn von Yuli auf die andere Seite der Insel nach Faoling. Angekommen in Faoling erkundigten wir uns nach der Busverbindung nach Kenting. Die Tickets waren schnell gekauft und der Bus kam dann auch schon 4 Minuten später um die Ecke. Nach 45 Minuten Busfahrt erreichen wir Kenting. Das Wetter hatte Potential. Von der Hauptstrasse machten wir uns auf zur Strandseite um uns eine tolle Unterkunft zu suchen. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Sofort war uns klar, hier wird nichts weiter gemacht als Essen, Bierchen und ein wenig beachen. Und genau so verbrachten wir die nächsten Tage. Es war klasse !

Unsere Begegnung mit der Portugiesischen Galeere / Floating Terror – oder einfach Qualle – in TOPS und FLOPS.

 

Yuli – Walami Trail und Taglilien von Liushidan

Yuli – Walami Trail und Taglilien von Liushidan

Wir haben so Gut wie lange nicht mehr geschlafen. Heute sollte es früh los gehen, denn wir haben einiges auf dem Zettel. Hunger hatten wir nicht, also packten wir uns nur ein paar Bananen und reichlich Wasser ein und machten uns auf den Weg zum Ausgangspunkt des Walami-Trail, den wir heute wandern wollen. Zumindest die ersten 4 Kilometer, denn danach braucht man eine Genehmigung. Ein toller und recht einfacher Weg, aber trotzdem lief uns bei der Hitze der Schweiß. Wir lassen hier die Bilder sprechen, denn die Natur hier ist unbeschreiblich schön. 

Zurück am Ausgangspunkt fuhren wir weiter zum nächsten Highlight. Eigentlich ja nicht unser Ding, mehrere Unternehmungen an einem Tag zu machen, aber was soll’s, bei drei Wochen und so vielen Highlights muss das eben mal sein. Es ging auf 1000 Meter Höhe zu einem Taglilien-Anbaugebiet. Im August und September ist Blüte- und Erntezeit. Die Felder erstrecken sich über die Berge und leuchten in einem schönen Orange. Und Außenrum die tolle Berglandschaft von Hualien County. Die Blütenknospen werden als Nahrungsmittel verwendet. Wir haben frittierte Lilienknospen probiert. Wir schmeckten mehr lediglich “ frittiert “ die Pflanze kam da ein wenig zu kurz. Natürlich war die Landschaft und die Blümchen grandios, das Verhalten der Asiaten stand dem aber in nichts nach.  Verteilt auf den ganzen Hügeln, Naturfotografen, verliebte im Lilienfeld und unendlich viele Poser. Ein Traum hier zuzuschauen. Auch hier mal wieder nix von Langnasen zu sehen. Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Wir wollten eigentlich nochmals in die Thermalquellen, entschieden uns dann aber für die klimatisierte Unterkunft. Mal wieder ein toller Tag im schönen Taiwan.

 

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