Nach der kleinen Pleite in Esteli konnten wir wieder etwas aufatmen. Die Stadt mal wieder von der hübscheren / angenehmen Sorte. Auch hier, das ist eine kurze Bestandsaufnahme von Nicaragua – kann / wird sich hoffentlich noch ändern, die Menschen sehr kühl ( unfreundliche wäre jetzt das falsche Wort ). Die Menschen in Mexiko, Guatemala, Belize und El Salvador sind wesentlich herzlicher. Schade, denn Nicaragua wurde von vielen in höchsten Tönen gelobt. Naja, wir erzählen weiter von León. Hier kann man einiges unternehmen. Wir haben an einem Tag lediglich einen Strandtag eingelegt, denn auf Vulkane oder Vulkan Boarding hatten wir keine Lust ( Ausflüge sind auch mega teuer und touristisch hier ) und die weiteren Angebote machten uns nicht so richtig an. Sind wir etwa des Reisens müde….. nee auf keinen Fall, aber man vergleicht natürlich die aktuellen Angebote ( Ausflügen etc ) mit dem bereits Erlebten. Ansonsten kann man 2-3 Nächte hier locker verbringen und sich dann auf den nächsten Ort freuen 😉
Kurze Entfernung und somit ein entspannter Reisetag. Nach dem Ausschlafen ging es locker zum Terminal. 3 Stunden später sind wir dann in León angekommen. Eine schöne Stadt, die sich die Authentizität bewahrt hat. Viele tolle Gebäude an denen teilweise noch fleissig renoviert wird. Zwar gibt es hier eine bekannter Fastfood und Pizzakette, aber die blöden Kaffeeläden haben es noch nicht bis hier her geschafft….. Die Hotelsuche gestaltete sich etwas schwierig, denn León scheint ziemlich beliebt und dadurch teuer. Generell scheint sich Nicaragua anlehnend an Costa Rica entwickeln zu wollen. Einerseits super aber andererseits wird es dadurch mächtig teuer. Das Essen und der Transport ist auch hier günstig. Unterkunft und Ausflüge….. alter Schwede. Mal schauen was hier so geht 😉 Willkommen in León.
Esteli ja….. Ja was wollten wir da noch ? Ausflüge in Umgebung machen ( Miraflor ), Tabakfabrik besuchen, Kaffeeplantage anschauen. Die Stadt entfachte kein Feuer bei uns und deshalb konnten wir uns zu keiner Aktivität aufraffen. Lediglich am zweiten Tag hatten wir einen schönen Abend zu viert….Christl, ne Flache Rum, ne Flasche Coke und ich. Die Unterkunft war auch nicht so dolle und deshalb entschlossen wir uns die Stadt in Richtung León zu verlassen. Es wäre jetzt übertrieben zu sagen, dass man es sich Esteli schenken kann, aber für uns war es nix. Z.B. sollen die Ausflüge in die Natur super ein. Man kann dort Wandern und auf den Farmen übernachten, oder auch zum Beispiel mit Hand anlegen. Das hatten wir ja gerade in Somoto und deshalb, nö muss nicht sein. Also auf nach León.
Bevor wir den Canyon stürmten gab es erstmal ein mega Frühstück bei der Muddi von Claudia ( unser Guide ). Ach ja, geschlafen haben wir beschissen… Zu viele ungewohnte Geräusche von Hunden und vor allem Hühnern und Gockeln. Naja egal, denn ein tolles Abenteuer steht vor der Tür. Jetzt eigentlich viel zu träge ging es los. Mit dabei “ Jacky “ der Hund von Claudia. Die Tour kann man auch ohne Guide machen, aber wie immer wird davor gewarnt denn es gab angeblich immer mal wieder Überfälle. Wir sind neu in diesem Land und gönnen den Menschen das Geld. Die haben es schon schwer genug. Schon seltsam wie sich unser Verhalten im Vergleich zu Asien grundlegend geändert hat….Die 3 stündige Tour war sehr geil. Da haben wir alles richtig gemacht. Wer Lust hat kann sich auch gern unser Video dazu anschauen.
Weiter ging es dann gleich nach der Tour, den der Ort hat nicht mehr zu bieten ( so finden wir ). Unser nächstes Ziel “ Esteli “ erreichten wir am späten Nachmittag. Nach ein wenig hin und her fanden wir eine Unterkunft. Mal schauen was wir hier so machen.
Der Canyon von Somoto war ein super Einstieg für Nicaragua. Und die richtigen Highlights sollen erst noch kommen….. goil !
Willkommen in Nicaragua. Aber nicht so schnell, denn erstmal müssen wir dorthin kommen. Zum Frühstück haben wir leider nichts gefunden und auf Pupusas hatten wir kein Bock. Über San Martin, San Miguel, Santa Rosa der Lima, Grenzübergang El Amatillo, Übernachtung in Choluteca ( Honduras ), San Marcos der Colón, El Estino ( Grenzübergang nach Nicaragua ) sind wir dann endlich am Eingang zum Canyon – bei Somoto – angekommen. Dort angekommen wurden wir von zwei netten Damen abgefangen. Das Highlight hier, der Canyon. Ausflüge werden hier von Einheimischen direkt angeboten, bei denen man dann auch wohnt ( so eine Art homestay ). Die beiden Mädels kamen nicht vom Hauptanbieter, was uns aber ganz Recht ist. Wir bezogen unser sehr einfaches Zimmer ( Klo draussen und duschen im Haus der Familie ). Wir sind hier mitten im nirgendwo, fühlen uns aber sauwohl. Hier so zwischen, Schweinen, Rindern, Hunden, Hühnern etc….. ist es ganz gemütlich. Zum Abendessen sind wir dann per Anhalter nach Somoto gefahren. Bei Anbruch der Dunkelheit mussten wir per Taxi zurück, denn den letzten Bus hatten wir verpasst. Um 20:00 Uhr gingen überall die Lichter aus. Wir schlossen uns dem 1 Stunde später an. Wir freuen uns schon auf die Tour durch den Canyon am nächsten Tag !