Am Vorabend hat uns Naseer noch eine 20 Liter Flasche Wasser geschenkt. An Wasser wird es uns also nicht mangeln. Heute steht der Besuch des Wadi Tiwi auf dem Programm. Dazu kurz folgendes von Freund KI:
Das Wadi Tiwi ist ein atemberaubendes Canyon-Tal ca. 40 km nördlich von Sur, bekannt für seine steilen Felswände, smaragdgrünen Pools und üppigen Dattelpalmenhaine, oft als „Tal der Palmen“ bezeichnet. Es ist ganzjährig wasserführend, bietet Wasserfälle sowie malerische Dörfer und ist über eine schmale Straße gut erreichbar
Angekommen am Eingang zum Wadi erwartet uns bereits ein “ guide „. Im Angebot heute – chauffeur service – zum Wadi. Trotz unseres 4×4 empfiehlt er uns nicht selbst zu fahren, da die Verkehrslage “ Steil, Eng und Gefährlich sein soll. Wir halten ein entgegenkommendes Fahrzeug an und erkundigen uns ob die Tour auch ohne “ guide “ möglich ist. Die beiden deutschen Herren lassen keinen Zweifel daran, dass es locker auch ohne Fahrservice zu schaffen ist. Das ist die Kurzform, denn der “ guide “ hat uns schon zweifeln lassen ( ist ja immer der gleiche Trick auf der ganzen Welt, gleichwohl wir gelesen hatten, dass es sehr eng zugehen kann). Wir beschliessen das Ding selbst zu rocken und werden mit einer abenteurlichen Fahrt belohnt. Die Steigungen sind absolut OK, aber die engen Gassen in den 2-3 kleinen Ortschaften haben es wirklich in sich. Wir fahren die 7 Kilometer ohne Gegenverkehr und sind froh so locker durchgekommen zu sein.
Angekommen am Parkplatz geht es dann treppabwärts zu den Pools. Nicht viel los hier aber schon sehr klein. Das Wasser super super schön und die Landschaft mal wieder atemberaubend. Wir könnten noch weiter durch den Canyon wandern und schwimmen, leider sagt die Vernunft “ lieber wieder zurück, denn wenns später voller wird bekommen wir echte Probleme in den engen Gassen. Am Ende der Tour – trotz Gegenverkehr – kommen wir heil wieder zun Eingang. Wir sagen, allein machen kein Ding und die “ Vernunft “ abschalten und einfach laufen lassen. Auch wenn’s mal brenzlig werden sollte, die Omanis sind mega hilfsbereit.
Unser nächster Halt ist Ras Al Hadd. Dort werden wir 2 Tage bleiben ( und uns von dort auch Sur anschauen ) . Unsere Unterkungt liegt ca. 200 Meter vom Meer entfernt. Auch hier wohnen wir wieder in einer Villa, die von einem Omani vermietet wird. Auch hier finden wir nicht gleich unser Zimmer, wir gehen aber einfach mal ins Haus und schauen uns um. Nach mehrmaligen Versuchen den Vermieter telefonisch zu erreichen, kommt dann ein verschlafener Kollege, steckt das Geld ein und zeigt uns das NigelNagelNeue Zimmer. Er gibt uns noch ein paar Tipps mit auf den Weg und zieht dann wieder ab. Alles ganz locker und unkompliziert, so wie wir es mögen. Am Abend besuchen wir dann den Restaurant Tipp des Vermieters und genie0en dort ein schönes und entspanntes Abendessen. Willkommen in Ras Al Hadd.





















0 Kommentare