Ausflug zu den Ruinen von Yaxchilán

Ausflug zu den Ruinen von Yaxchilán

Was macht man um 04:00 Uhr morgens ? Auf keinen Fall schlafen. Wie auch wenn hier an unserer Cabaña ne Horde Brüllaffen vorbeizieht. Nicht das die Kollegen brüllen, das hört sich eher an wie aus einem sehr gut gemachten Horrorfilm.  Das ganze war dann zum Glück nach einer Stunde vorbei. Echt gruseln das ganze. Frisch NICHT ausgeschlafen ging es dann so gegen 09:00 Uhr zum Frühstück. Die Ruinen von Yaxchilán erreicht man auf dem Grenzfluss zu Guatemala lediglich per Boot. 22 Kilometer geht es zunächst mit der Strömung auf dem Rio Usumacinta ( Der Grenzfluss zwischen Mexiko und Guatemala ).

Seine Blütezeit erlebte Yaxchilán in der Zeit von 681 bis 800 n.Chr. Aufgegeben wurde die Stadt so um 810 n.Chr,  Die Ruinen liegen traumhaft im Urwald an den Grenzfluss zu Guatemala. Viele Besucher nutzen die Nähe zu Guatemala um auch Tikal zu besuchen. Wir machen das dann mal etwas später. Jetzt ist erstmal Mexiko an der Reihe.

Um etwas Geld zu sparen warteten wir auf weitere Besucher, denn die Bootsfahrt ist verhältnismäßig teuer. So fragten wir ein Pärchen ( Victor und Anna ) ob wir uns ein Boot teilen wollen. Da ging ja schon mal entspannt und erfolgreich los. Also auf ins Boot und ab zu den Ruinen. Auf dem Weg dorthin sahen wir auf beiden Seiten tolles Grün, sowie viele Vögel und ein paar Krokodile. Bei einem leichten Nieselregen kamen wir in den Urwald Ruinen an. Eine tolle Atmosphäre bei sehr schwül warmen Temperaturen. Viel war dort nicht los und das war gut so. Die Ruinen wirklich traumhaft im Urwald gelegen. Das erinnerte irgendwie an den Film King Kong. Jetzt haben wir ja schon einige Ruinen oder Tempelanlagen gesehen, aber es git doch immer wieder was neues zu sehen. Leider hatten wir nur zwei Stunden Zeit zur Besichtigung, aber die haben wir bis zur letzten Sekunde genutzt. Am Nachmittag zurück gönnten wir uns erstmal ein Bierchen und dann kam der große Regen….. Wir entspannten uns auf unserer Terrasse und gönnten uns 1-2 gute Essen in unserem Restaurant. Dann ging es auch schon wieder ins Bett. Mal schauen wann die Brüllaffen wieder loslegen…. Gute Nacht Frontera Corozal. Das ist ein sympathisches Dorf mit einem Ruinen Highlight. Klasse !

Reisetag von Tziscao nach Frontera Corozal

Reisetag von Tziscao nach Frontera Corozal

Zunächst einmal … Wir haben uns entschieden die Carretera Fronteriza ( Highway ) nach Frontera Corozal zu nehmen. Ein wenig gruselig ist es schon wenn man im Internet oder im Reiseführer über die „ Carretera Fronteriza „ liest. So wird über den Highway geschrieben, dass man auf keinen Fall diesen bei Nacht befahren sollte. Auch Drogen und Menschenschmuggel sind hier harte Realität. Und zudem führt die Carretera Fronteriza fast genau um das Hauptgebiet der zapatistischen Rebellen herum. Naja, wir sind weiterhin vorsichtig und ausserdem wird das Gebiet vom mexikanischen Militär „ bewacht „

Nachdem Frühstück machten wir uns per Tuk Tuk auf zum Highway. Dort warteten wir ca. 20 Minuten und schon kam unser „ Combi „ ( Kleinbus ). Der Manager unserer Unterkunft hatte den Fahrer vorher per CB Funk angemorst.  Hier an der Grenze gibt es nur Funk, Satellitentelefon oder das Funknetz von Guatemala. Nach ca. 5 Stunden Fahrt inmitten einer traumhaften Landschaft haben wir dann die Highway Kreuzung zu Frontera Corozal erreicht.  Nach einer kurzen Diskussion über den Fahrpreis ( Der Fahrer wollte MEXD 50,00 mehr pro Person als vereinbart ) sind wir per Taxi – Colectivo  in Frontera Corozal angekommen. Der Fahrer setzte uns direkt an einem Hotel ab und dort fanden wir auch eine schicke Cabaña. Preis und Leistung stimmen, hier war nix los. Genau das richtige für uns. Wir sind dann noch kurz zum Fluss und haben uns dort die Glühwürmchen angeschaut. Danach ging es zum Abendessen in unsere Unterkunft und dann ab ins Bett.

 

Lagos de Montebello

Lagos de Montebello

Das erste Mal sind wir so um 07:00 wach geworden. Draussen herrschte Hamburger Wetter. Also erstmal liegen bleiben und abwarten. Um 10:00 Uhr haben wir uns dann entschieden erstmal zu frühstücken. Die Wetterlage;  kalt, ungemütlich und bäh. Beim Frühstück kam er dann doch ein wenig, der blaue Himmel. Wir entschieden sofort loszulegen. Los ging es dann mit dem Tuk Tuk zu den  „ Cinco Lagos „ Auf dem Weg dorthin wurde das Wetter immer besser ( zum Glück ). Angekommen bei den 5 Lagos hatten wir fast allerschönstes Wetter. So wanderten wir an den Seen entlang und genossen die tolle Landschaft sowie die klasse Ausblicke. Ein Kollege welcher Cabañas am See vermietet empfahl uns einen Wanderweg von den 5 Lagos zum Pojoj. Die Idee haben wir dankend angekommen. Freddy hat uns dann – gegen ein kleines Entgelt – zu dem Wanderweg gefahren. So wanderten wir weiter zum Pojoj. Ein toller Weg mit vielen Aussichtspunkten. Das Wetter wurde leider zunehmend schlechter, aber wir hatten es fast geschafft. Für eine Flossfahrt auf dem Pojoj war das Wetter leider zu schlecht also ging es per Tuk Tuk zurück zu unserem Traum am See. Den Abend verbrachten wir bei uns im Restaurant / Aufenthaltsraum mit Internet Gedaddel und weiterer Reiseplanung. Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden unseren Aufenthalt in Tziscao abzubrechen. Die Wettervorhersage war viel zu schlecht – der nächste Morgen sollte das nochmals unterstreichen – und damit war die Entscheidung gefallen. Wir machen uns am nächsten Tag auf nach Frontera Corozal. Das Gebiet um die Lagos de Montebello hätten wir gern noch weiter erkundet. Bei uns am See konnte man schwimmen, das Ruderboot benutzen, da hätten wir gern ein paar mehr Tage verbracht. Es sollte nicht sein. Wofür das wohl wieder gut ist … ?

Reisetag von San Cristobal via Comitán nach Tziscao ( Lagos de Montebello )

Reisetag von San Cristobal via Comitán nach Tziscao ( Lagos de Montebello )

Zum Frühstück gab es die Reste vom Vortag ( Europäisches Baguette mit Käse und / oder Schinken ). Los ging es mit dem ADO Bus um 10:45 Uhr in Richtung Comitán. Nach schnellen 2 Stunden sind wir in Comitán dann in einen Colectivo umgestiegen. Den Ortseingang von Tziscao haben wir nach einer weiteren Stunde erreicht. Am Highway wartete bereits ein Taxifahrer sowie mehrere Tuk Tuk Kollegen. Wir haben uns von dem Taxi Kollegen mitschnacken lassen, dieser hat uns dann direkt an den See ( unser Ziel die Lagos de Montebello ) gebracht. Dort haben wir uns schnell für eine einfache aber schicke Cabaña am Urwald entschieden. Das ist schon spannend hier, denn die Grenze zu Guatemala liegt nur 800 Meter hinter uns. Was ist daran spannend kann man sich fragen…… Naja, Entführungen, Überfalle und der Drogenkrieg sind noch immer Programm ( Wir fühlen uns sicher, die Touristengebiete sind meist nicht betroffen weil diese eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für Mexiko darstellen ). Den Rest des Tages haben wir die Gegend am See ein wenig erkundet. Das Abendessen gab es dann auch unter freiem Himmel an einem Restaurant am See ( Frischer Fisch aus dem See für Christl und einen Pollo Milanese für Winnie ). Das Wetter wurde zunehmend schlechter, wir verkrochen uns in unserer Cabaña ( Tziscao liegt so auf 1600m und uns ist kalt ). Also noch kurz ne warme Dusche und ab ins Bett. Noch ne Runde lesen und Licht aus. Es ist schön ruhig hier aber irgendwas krabbelt da am Haus lang. Naja, solange die Ratten oder ähnliche Viecher nicht ins Innere kommen, solls uns egal sein.

Gute Nacht Tziscao. Wir glauben bei gutem Wetter kannst Du echt ne Perle sein. Mal schauen was am nächsten Tag so geht.

 

Unsere Tage in San Cristobal

Unsere Tage in San Cristobal

Eines vorab, San Cristobal ist eine super tolle Stadt. Schon mal auf La Gomera bei den Hippies gewesen ?  Hier in San Cristobal hat sich eine ähnlich entspannte Szene entwickelt. Wie wir schon von vielen gehört haben und nun auch selbst feststellen können, ein Ort zum versacken und abhängen.  Im Stadtkern alles paletti aber geht man ein paar Schritte weiter so kommt man schnell zum “ Gürtel des Elends “ Es ist schon krass wie nah Wohlstand und Armut beieinander leben. Wie auch schon in den Orten vorher, wird in San Cristobal kräftig der Feiertag um die heilige Jungfrau von Guadeloupe gefeiert. Es wird kräftig gebetet, viel gegessen, musiziert und vor allem geböllert. Wir hatten kurz mit Hans telefoniert und er meinte nur “ wasn da fürn Krach “ Los geht es immer um 05:00 Uhr morgens. Erstmal läuteten irgendwelche Glocken, dann ging die Böllerei los ( Minimim Vogelschreck Level ). Mit schlafen war Nachts nicht viel. Also was ging so in San Cristobal ? Zunächst einmal, die Kamera funktioniert wieder 1a. Dafür gab es ein kleines Trinkgeld und einen Drücker für die Reparatur Dame. Ich habe mir eine tolle Massage gegönnt und wir haben viel bei den Feierlichkeiten zugeschaut. Eigentlich wollten wir hier noch länger bleiben, da ab San Cristobal einiges geht. Wir haben uns dann aber entschieden – es war uns Nachts auch zu kalt – die umliegenden Sehenswürdigkeiten direkt anzuschauen. Eben genau nach unserem entspannten Tempo. Tagesausflug kann eben jeder. Leider konnte ich nicht weiter zur Massage. Das hat wirklich gut getan ( Danke an Elena von MAE Masajes 😃 ) .  Also auf zu den Lagos de Montebello.

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