Als einen möglichen Anreiz für Besuche und natürlich auch um unsere Erinnerungen wach zu halten, erstellen wir zu jedem bereisten Land einen “ Schlussbericht “
Die Entscheidung die Philippinen als erstes zu bereisen kam von Christina. Die Gründe dafür waren; Erholung, tolle Landschaften, super schöne Strände, touristisch noch nicht so erschlossen sowie ein “ neues “ Land für uns beide. Die Reisezeit passte ebenfalls perfekt zu unserem Welt-Reise-Plan. Ich selbst war eher etwas skeptisch, da sich im Süden von den Philippinen Übergriffe auf Touristen ereignet hatten ( Teilweise Mindanao, Süden von Palawan und Bohol ). Naja, auch bei uns passiert immer mal wieder was, also auf zu den Philippinen.
Eigentlich möchten wir die Philippinen gar nicht weiter empfehlen. Es ist alles noch so unverbraucht und einfach toll. Das wird sich natürlich mit den ansteigenden Touristenströmen irgendwann ändern ( wir hoffen natürlich nicht / siehe aber z.B. viele Touri Regionen in Thailand ). Auch auf den Philippinen gibt es natürlich schon solche Ansätze ( El Nido, Boracay ). Da ist es schon sehr touristisch, aber immer noch mehr oder weniger “ Sparflamme “
Die Philippinen als Euer nächstes Reiseziel. Wir sagen ja. Warum ? Super nette und hilfsbereite Menschen. Die Menschen versprühen eine ansteckende Lebensfreude. Überall wird sich sportlich betätigt, gesungen oder gelacht. Im ganzen wird super Englisch gesprochen. Also Kommunikation mega einfach. Landschaft super mit tollen und auch einsamen Stränden, da teilweise nicht erschlossen. Apropos Erschlossen, es fordert von dem Urlauber schon ein wenig Geduld das Land zu bereisen. Es gibt eben nicht immer eine Fähre, die sofort ablegt bzw. Busverbindungen sind zeitlich nur begrenz vorhanden. Aber auch das haben wir eher als Abenteuer mitgenommen ( weil wir ja keinen Zeitdruck hatten ). In größeren Städten ist der Transport etwas wuselig aber man kommt immer zum Ziel. Selbst die etwas größeren Städte ( ausgenommen F…… Manila ) sind sehr angenehm zu bereisen. Von dort aus kann man dann die Attraktionen des Umlandes erkunden. Wir haben vornehmlich in Homestays, Guesthouses, Hostels oder einfachen Hotels übernachtet. Das waren einfache aber immer saubere Unterkünfte zu moderaten Preisen. Preislich liegen die Philippinen im Vergleich zu z.B. Vietnam, Kambodscha etwas höher ( z.B. Übernachtung Philippinen EUR 16,00, Vietnam / Kambodscha EUR 10,00 – Immer bezogen auf ein Doppelzimmer mit grossem Bett inkl. Aircon ). Zimmer mit “ Fan “ sind erheblich günstiger zu bekommen. In Gemeinschaftsräumen haben wir nicht übernachtet, da Preise im Vergleich zum Doppelzimmer fast identisch. Thema Essen….. Wir hatten hier etwas anderes erwartet, obwohl wir natürlich vorbereitet waren. Das Essen hat uns nicht gut gefallen. Dazu muss aber auch gesagt werden, da die Philippinen unser erstes Reiseland war, haben wir uns an vielen Sachen nicht versucht. Das haben wir in Kambodscha und Vietnam anders gemacht ( obwohl die Verständigung viel schwieriger war / ist ). Das Essen auf den Philippinen ist seht fleischlästig ( überall Schwein und Huhn, eben nichts für Vegetarier ). Meeresfrüchte können aber an vielen Orten genossen werden ( die waren dann wieder etwas teurer ). Da die Philippinen durch die Amis und Spanier beeinflusst sind, gibt es überall z.B. Fast Food.
Endfazit. Wir hatten unsere Reise von 4-5 auf 7 Wochen verlängert und werden auf jeden Fall wieder zurückkehren. Das Land hat unsere Erwartungen gozillamäßig übertroffen. Jedes weitere Reiseland wird natürlich – gewollt oder ungewollt – mit den Philippinen verglichen. Da hat es jedes Land schwer 😉 Wir können Euch aber sagen, dass Kambodscha und auch Vietnam monstergeil sind. Thailand, wir haben ja nur Koh Lanta besucht ,war nett hinkt aber hinter allen Ländern hinterher ( Ist eben touristisch schon sehr weit entwickelt ).
Wenn Ihr mal einen Tip braucht, meldet Euch gern. Anhand der Reiseroute könnt Ihr ja sehen wo wir überall waren.
Das wollten wir so nicht stehenlassen. Diesmal sind wir aber zum lediglich 25km entfernten “ Elephant “ Wasserfall gefahren. Dorthin führt eine super neue und toll ausgebaute Straße. Davon können wir in Hamburg nur träumen. Schöner Wasserfall und zum Glück nicht so touristisch. Wir lassen hier die Bilder sprechen. Am Nachmittag wieder zurück im homestay. Haben uns ne Flasche Rum gegönnt, mit Sunny und weiteren Gästen geschnackt und zwischendurch immer mal wieder das Pauli Ergebnis im Liveticker angeschaut ( 1 Minute vor Spielbeginn gab es einen Stromausfall… ). Naja, wenigstens die zweite Halbzeit konnten wir verfolgen ( Endstand 2:0 ). Unser Sunny hat uns dann noch ein paar Lieder vorgeträllert. Danach – und dem Rum – konnten wir super schlafen.
Zwei Wasserfälle standen an diesem Tag in Mittelpunkt. Zunächst ging es zu dem 5km entfernten Datanla Wasserfall. Das Besondere daran, man kann mit einer Art Achterbahn ( https://youtu.be/UX-DWyCfiR4 ) hinunter zum Wasserfall fahren. Warum also immer laufen… Diesmal also per Bob zum Wasserfall. Insgesamt sehr nett die Anlage aber touristisch bis zum äußersten ausgereizt ( kleine Seilbahn, Achterbahn, Fahrstuhl, Restaurants, auf einem Pferd sitzen und sonstige unnützen Dinge ). Der Vietnamese scheint es schön zu finden. Danach auf zum ca. 45km entfernten “ Pongour “ Wasserfall. Nach ca. 30km haben wir aufgegeben, denn die Straße war dermaßen schlecht, da wollten wir kein Risiko eingehen. Die Fahrweise der Vietnamesen – Bus und LKW Fahrer – war ein weiterer Grund. Es besteht kein Grund überhaupt irgendein Risiko einzugehen. Also 180° Grad Wende und wieder zurück nach Dalat. Nach ca. 20 Minuten kam es ganz digge von oben. Klatsch nass sind wir am späten Nachmittag in Dalat angekommen. Vorher haben wir noch schick im BIG „C “ eingekauft um Abends zu kochen. Endlich hatten wir die Möglichkeit Bratkartoffeln mit Spiegelei zu brutzeln. Dazu gab es dann noch ein paar Garnelen. Die fremden Gerüche lockten Sunny sowie ein Pärchen aus Kambodscha magisch an, so dass wir uns das Essen haben gemeinsam schmecken lassen. Ich sag nur German Bratkartoffeln mit “ mirroreggs “ bei Sunny-Dalat. Das war ein Gaumenschmaus für alle. Mit fetter Plautze dann direkt ins Bett. Man war das lecker. Wir haben schon wieder Hunger….
Und wieder verlassen wir einen tollen Ort. Unser nächstes Ziel ist das 1500m hoch gelegene Dalat. Wir freuen uns auf Tagestemperaturen Ende der 20° Grad Marke und nochmehr auf Kühle Nächte ohne den Einsatz von Klimaanlagen ( die es hier in der Regel nicht gibt ). Abend / Nachttemperaturen ca. 18-20 Grad. Die Fahrt nach Dalat hat lediglich geschmeidige 3,5 Stunden gedauert. Bei der Ankunft in Dalat haben wir uns von Sunny “ mitschnacken “ lassen. Der hat vor einem Monat seinen “ homestay “ eröffnet. Wir haben es uns wie immer erstmal gemütlich gemacht. Danach haben wir den kostenlosen Sunny Express Shuttle Service in Anspruch genommen der uns ins Zentrum gebracht hat. Dort sind wir ein wenig hin und her bis uns ein Fahrradverleih ins Auge stach. Ab aufs Tandem und ne Runde um den See. Dann noch weiter zum Nachtmarkt und zuletzt auf unsere Dachterrasse. Dalat ist ne geile Stadt bei tollem Klima und super Landschaft. Wieder einmal gute Nacht John Boy.
Den Tag haben wir wie so oft entspannt angehen lassen. Einiges galt es heute “ abzuarbeiten “ Es sollte ein super mega Gozilla Tag werden.
–> Mui Ne Hafen – Was für ein Anblick .Diese Menge an Booten. Wow echt super.
–> Weisse Sanddünen. Schon mal in der Wüste gewesen. Nicht nötig, geht auch hier. Man war das heiss…
–> Rote Sanddünen. Im Vergleich zu den weissen Sanddünen sehr klein, aber diese verschiedenen Rottöne, mega toll.
–> Fairy Spring. Ein toller Spaziergang nur 300 Meter von unserem Hotel. Die Felsen sind aus Sandstein. Wahnsinn was die Natur hier zustande gebracht hat.
Alles mit dem Moped abgerissen. Das war landschaftlich ne glatte 1 ! Wir lassen heute mal die Bilder sprechen. Abends dann ein Bierchen am Pool, schön essen und ab ins Land der Träume. Ach ja, ein super geiler Tag. Danke an die Reiseleitung. Der Finanzminister hat heute mal ein wenig mehr Kohle locker gemacht… 😉