Reisetag von Saigon ( Ho Chi Minh Stadt ) nach Denpasar ( Bali / Indonesien )

Reisetag von Saigon ( Ho Chi Minh Stadt ) nach Denpasar ( Bali / Indonesien )

Auf 07:00 Uhr den Wecker gestellt, die Sachen waren waren schnell gepackt. Das eine oder andere Kleidungsstück darf weiterhin in Saigon bleiben. Auch meine schwere Jeans bin ich endlich los. Das Taxi war für 08:00 Uhr bestellt. In der Zwischenzeit kam eine Nachricht rein, das sich unser Flug um 45 Minuten verspätet. Naja egal, dann haben wir Null/Null Hektik am Flughafen. Rumlungern können wir ja ganz gut. Mit einer weiteren Verspätung ging es dann endlich los. Man ist das eng hier im Flieger. Da geben wir beim nächsten Mal lieber etwas mehr Geld aus. Zum Glück fliegen wir ja nur 3:20 Std. Wir sind dann gegen 17:00 Uhr auf Bali angekommen. Für die Stationen “ Visum, Corona und Immigration “ haben wir dann nochmals 2 Stunden gebraucht. Viel zu wenig Personal für die beiden gerade angekommenen Flieger. Naja, wir haben ja keine Hektik.  Wie fast immer haben wir nichts vorgebucht. Hier auf Bali auch kein Problem, denn günstige Unterkünfte gibt es in unmittelbarer Umgebung zum Flughafen ( 500 Meter Fußweg ) in Massen. Nachdem wir das Flughafengebäude verlassen haben, stürmten die ersten 18.000 Taxifahrer auf uns ein. Wir blockten mit einem herzlichen “ Jalan Jalan = spazieren gehen “ galant ab. Die ersten Unterkünfte waren schnell erreicht aber auch ausgebucht. Wow was geht den hier ab…… Wir waren positiv davon überrascht wie herzlich es hier auf Bali zugeht. Da hatten wir was anderes erwartet. Überall freundliche Menschen, die NICHT nur unser Geld wollten sondern sehr hilfsbereit waren. Wir fanden unseren Unterschlupf im Surya Homestay für sehr angenehme 200.000 IDR = EUR 13,00. Kurz eingerichtet und ab auf die Straße zum Essen. Ein gutes sowie günstiges Restaurant war schnell gefunden. Im Restaurant wurden wir von einem jungen Mädel aus Deutschland angesprochen. Die hatte satte EUR 30,00 für ein Taxi vom Flughafen zur max 1 Kilometer entfernten Unterkunft bezahlt. So etwas passiert uns auch mal zwischendurch, ist aber immer wieder gern gesehen hier auf Bali. Ich erinnere mich an meine Ankunft auf Bali im Jahre 1995. Da wollten mich der Taxifahrer für USD 20,00 zur um die Ecke liegenden Unterkunft bringen. Der Jackson verfrachtete mich damals in ein Sammeltaxi für 20 Pfennig ( Deutsche Mark ). Wo sich viele Touristen tummeln, regiert natürlich auch der Abzug. Wir haben dann noch einen kleinen Spaziergang zum Strand gemacht. Nix los hier…… Corona läßt grüßen.

Auf jeden Fall fühlen wir uns schon sehr wohl. Wir werden aber schnellstmöglich von Bali verschwinden. Wir wollen es weniger Touristisch…….

Unsere Shopping Tage in Saigon ( Ho Chi Minh Stadt )

Unsere Shopping Tage in Saigon ( Ho Chi Minh Stadt )

Saigon ist mal wieder so richtig Asien wie wir es lieben. Es wimmelt von Menschen, Restaurants, Märkten, alles zwischen Schrotti, Alt und Neu. Auch wird hier an jeder Ecke gebaut, das alte Saigon wird wohl mehr und mehr verschwinden. Im Vergleich zu Bangkok finden wir es hier wesentlich angenehmer, weil’s eben noch nicht so viele Hochhäuser gibt. In Bezug auf “ shopping “ hatten wir uns so einiges vorgenommen, mussten aber feststellen, dass entweder mega Touri – was wir nicht brauchen – oder eben einheimisch, was für nicht wollen…. Die Märkte haben wir alle abgeklappert und waren am Ende auch etwas erfolgreich. Der Rest muss eben an unserem nächsten Ziel eingekauft werden. Die restliche Zeit verbrachten wir mit Essen und Faulenzen, denn in Saigon ist es gerade sehr sehr schwül. Die Stadt gefallt uns ganz gut, wollen jedoch jetzt raus aus dem Großstadtdschungel. Die Planungen sind ja bereits abgeschlossen und wir freuen uns auf unseren wohlverdienten Urlaub. Ahoi aus Saigon !

Südkorea Abschlussbericht

Südkorea Abschlussbericht

Südkorea stand schon länger auf unserer Reiseliste, aber irgendwie haben wir uns bisher doch immer für ein anderes Land entschieden. Jetzt wurde es endlich wahr, kaum Corona-Beschränkungen, Visumfreie Einreise für bis zu 90 Tagen und ganz gute Verbindungen ab Bangkok, also hin da. Wir waren gespannt auf das Essen – „Kimchi satt“ so war die Vorstellung – auf die Menschen und die alles was das Land so für uns bereit hält. 

Wir wurden nicht enttäuscht! Ganz im Gegenteil, wir sind begeistert von diesem tollen Reiseland. Durch die überschaubare Größe und die hervorragende Infrastruktur lässt sich das Land ganz einfach und sehr komfortabel bereisen. Mal von den gelegentlichen Kommunikationsschwierigkeiten abgesehen, denn wir konnten uns noch so viel Mühe mit der Aussprache der Orte geben, das überforderte uns selbst noch nach 7 Wochen und dann hören sich die Orte für uns auch noch alle ähnlich an, na ja und lesen können wir natürlich auch vergessen 🙂  

Aber, erstens sind es genau diese Herausforderungen die das Reisen so spannend machen und zweitens kam uns immer irgendjemand zur Hilfe. Und das ist auch eines der Highlights in Korea: die wahnsinnig herzliche Gastfreundschaft. Vom ersten Moment fühlten wir uns willkommen, immer entstanden nette Gespräche woraus sich auch mal die ein oder andere Einladung ergab oder eine kleine kulinarische Köstlichkeit als Geschenk. Und davon gibt es reichlich. Unser absolutes Lieblingsgericht: Bibimbap – eine Schüssel Reis mit allerlei fermentiertem Gemüse und Algen, manchmal heiß, manchmal kalt, manchmal mit Ei, Fleisch oder auch mal mit Sashimi. Dazu gibt es Kimchi in sämtlichen Variationen und aus allen Gemüsearten die man sich so vorstellen kann. Eine Suppe darf auch nicht fehlen, meist auf Sardellen-Basis mit viel Sojabohnen und Tofu. Egal was man isst, der Tisch steht immer voll mit vielen kleinen Tellern – das gefällt uns. Und gesund ist das auch noch…. Wäre da nicht der Alkohol… Ein äußerst wichtiges Thema in Korea, denn gesoffen wird hier gern und viel, und bitte immer in Kombination mit viel Essen. Eine schöne Kultur, wie wir finden 🙂 Die Südkoreaner genießen und feiern gerne, ein Ausgleich zu dem harten und fordernden Arbeitsleben. Von den Menschen, besonders von den Kindern und Jugendlichen wird hier viel abverlangt, denn der schnelle Wachstum des Landes kommt natürlich nicht von ungefähr. Man kann diese Dynamik irgendwie auch spüren, vor allem natürlich in den Megametropolen Seoul und Busan aber trotzdem findet man auch immer wieder alte Traditionen. Und natürlich bleibt bei der rasanten Entwicklung in die Moderne auch das ein oder andere auf der Strecke. Auf jeden Fall merkt man eine beachtliche Disziplin und mit dem Thema Bezahlen ist nicht zu spaßen 😉 Das Geld muss sofort auf den Tisch, oft gilt sogar im Restaurant Vorkasse. 

Deutschland steht bei den meisten Koreanern hoch im Kurs, zum einen wird unsere Geschichte hier immer als Beispiel in Bezug auf Nordkorea genannt, aber auch deutsche Technologie ist hier sehr angesagt, „Made in Germany“ ist hier ein Wort, deutsche Autos sind allgegenwärtig (aber nur die ganz dicken) und auch Haushaltsgeräte sind sehr beliebt. Dabei hatten wir allerdings den Eindruck, dass Südkorea uns in Sachen Technologie schon um Meilen überholt hat 😉 Wir haben hier zum Beispiel das erste mal einen alleinfahrenden Servierwagen im Restaurant gesehen, na ja und das Thema WLAN, 5G und so weiter müssen wir ja gar nicht erst erwähnen. 

Was aber eine Erwähnung wert ist, auch wenn es vielleicht banal klingen mag, überall findet man öffentliche Toiletten, kostenlos und sehr gepflegt. Uns wurde erst so richtig bewusst wie schnell man sich daran gewöhnt hat, als wir das Land verlassen haben, denn hier in Indonesien ist genau das Gegenteil der Fall. Also das könnte sich Deutschland nochmal abschauen. 

Und zu guter Letzt geht natürlich nochmal ein dickes Dankeschön an Sun und Ho, die uns herzlich bei sich aufgenommen haben und uns einen ganz besonderen Einblick in ihr Land gewährt haben. Ohne Euch wäre unsere Reise durch Südkorea nur halb so schön gewesen 🙂 

Südkorea, wir kommen gerne wieder! 

Unsere Reiseroute : 

Seoul

Jeju 

Daegu

Gyeongju 

Busan 

Jeonju 

Boryeong

Seoul

Reisetag von Boryeong via Incheon ( Seoul ) nach Ho Chi Minh Stadt

Reisetag von Boryeong via Incheon ( Seoul ) nach Ho Chi Minh Stadt

Auf zur nächsten Station und die heißt “ Saigon „. Die meisten Flüge zu unserem übernächsten Ziel gehen via Saigon. Wir hätten auch 20 Stunden am Flughafen auf den Weiterflug warten können, haben uns dann aber für schmale 3 Tage in Saigon oder auch Ho Chi Minh Stadt entschieden. Wir müssen ein paar Sachen ( Neue Klamotten etc… ) einkaufen und dazu sind wir in Saigon genau richtig.

Aber nun von Anfang an…. Von Boryeong ging es per Shuttlebus zum Busterminal, dort Tickets nach Seoul gekauft und 2,5 Stunden später waren wir dann auch schon am Busterminal von Seoul. Vom Busbahnhof ging es dann nochmals 1,5 Stunden mit der Bahn zu unserer Unterkunft in der Nähe von Incheon. Kurz eingerichtet und auf zur Nudelsuppe + Dumplings. Am nächsten Morgen sind wir um 08:00 Uhr hoch, Abflug um 12:00 Uhr mit Ankunft in Saigon um 14:40 Uhr. Flugzeit ca. 4,5 Stunden. Beim Anflug auf Saigon ging es dann wild auf und ab, die Passagiere kreischten wild durcheinander. Wir fanden das gar nicht so schlimm, viel schlimmer war das Geschrei. Als würde der Flieger gleich abstürzen…… In Saigon angekommen ging es erstmal zum Geldwechseln, denn ein paar KRW waren noch übrig. Noch kurz über unseren Weiterflug informiert und ab zum Taxi zur Travellerszene. Dort haben wir dann auch schnell eine Unterkunft gefunden. Wir kennen die Gegend ja noch ganz gut. Am Abend dann noch in die Tourimeile zum Essen – man ist das hier laut geworden – und dann noch einen Absacker in einer ruhigeren Nebenstraße. Morgen geht’s los mit dem “ shoppen “

Unsere Tage am Daecheon Beach ( Boryeong )

Unsere Tage am Daecheon Beach ( Boryeong )

Der Daecheon Beach ist der Timmendorf Strand für die Seouler. Das wollten wir uns mal anschauen und auch so richtig schön am Strand entspannen. Jedoch Pustekuchen, denn das Wetter spielte mal wieder nicht mit. Immer wenn wir ein paar Tage “ beachen “ wollen will das Wetter nicht so richtig. Das war auf Jeju auch schon so. Dort war das Wetter gut, aber viel zu kühl und hier ist es schön warm, aber wo ist die Sonne……? Wir wagten uns trotzdem mal an den Strand, die Sonne ließ sich leider nicht blicken. Dafür konnte ich mal ein Experiment durchziehen. Dies geschah natürlich nur in Absprache mit der Regierung. Ab ins Wasser und ne kurze 30 Meter Bahn geschwommen und schon trat die koreanische Version von David Hasselhoff auf den Plan. Mit Flüstertüte und hektischen Armbewegungen versuchte mir der junge Mann klar zu machen, etwas näher wieder in Richtung Strand zu schwimmen. Ich winkte freundlich zurück, das Ergebnis ließ sich sehen, denn über mir schwebte eine Drohne und faselte irgendwas. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein, denn es kam weitere Unterstützung per JetSki. Der junge Mann forderte mich freundlich auf weiter in Richtung Strand zu schwimmen, Experiment gelungen. Die weiteren Tage verbrachten wir im Café oder in unserem Bibimbap Lieblingsrestaurant am Eingang vom Markt. Da mussten wir immer mit dem Bus ca. 17 Kilometer fahren. Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ansonsten wird hier schon alles für das Schlammfestival hübsch gemacht. Das wird ne Riesen Sause hier. Wir wollen aber weiter…..

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