Das waren entspannte Tage in Gunsan und wie ich schon sagte, die Reisebatterien sind nicht mal halb voll. Wir verabschiedeten uns von dem – mal wieder – sehr nettem Hotelpersonal und machten und per Taxi auf den Weg zum Busterminal. Von dort ging es dann per Express Bus zum Terminal nach Boryeong. Von Boryeong Stadt ging es dann mit dem 100er Strandbus an den Strand. Hier geht am 15.07 das Matschfestival los. Das kommen die Massen, die Vorbereitungen laufen hier. Überall wird geputzt, repariert und gebaut. Nach einer kurzen Suche hatten wir auch schon den nächsten Übernachtungsbunker gefunden. Die Preise noch recht moderat, das wird sich ab Freitag ändern. Schöner langer Strand und nicht so zugebaut, das Wetter leider nicht so dolle. Zwar warme 30° und schwül aber es sieht nach Regen aus. Wir fühlen uns mal wieder sofort sehr wohl hier.
Ja was macht man bei so heiß/schwülen Temperaturen ? Man bewegt sich langsam, hält sich vornehmlich im Schatten auf und geht ans Wasser. Das haben wir dann auch gleich umgesetzt. Das war auch der Grund weshalb wir nach Gunsan sind. Also ab in den Bus bzw. Taxi und erstmal zur Doppelmutzi Insel nach Sunyudo. Dort verbrachten wir den ganzen Tag an diversen Stränden und testeten zum ersten Mal das Wasser. Den nächsten Tag verbachten wir dann im Marine Biodiversity Museum. Eine tolles Gebäude mit einer klasse Ausstellung. Hier kann man schon als kleines Kind lernen mit der Marinen Umwelt umzugehen. Nach dem Museum ging es nochmals an den Strand zu einer kleinen Wattwanderung inkl. einem weiteren Skywalk. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von Sun, die sich wieder auf nach Daegu machte. Toll, dass wir uns nochmals sehen konnten Sun !!!! Wir sehen uns dann demnächst irgendwo auf diesem Planeten 😉
Im Hotel sind wir noch immer die einzigen Gäste, echt krass. Zum Frühstück ging es erstmal daran unsere Reste zu vertilgen ( Yoghurt, Melone, Pfirsich und “ Kelloggs “ ). Fertig mit Frühstück, Sachen gepackt und los. Unsere Vermieterin hatte es gar nicht auf dem Zettel, dass wir schon aufbrechen. Genauso wie wir, schön planlos 😉
Heute steht die Stadt Gunsan auf dem Zettel. Dort werden wir uns nochmals mit unserer Freundin Sun treffen. Mal schauen was das für ein Ort ist, den sich Sun für uns ausgesucht hat. Erstmal ging es mit dem Metrobus 79 zum Busterminal. Auf dem Weg dorthin funkte uns Sun an, dass ihr Bus zufälligerweise über Jeonju fährt. Nach ein wenig hin und her – wir wechselten noch das Busterminal ( nur 200 Meter vom Express Terminal entfernt ) – haben wir Sun tatsächlich noch am Terminal erwischt. Der Busfahrer wartete bereits ungeduldig, sofort trat der Busfahrer aufs Gaspedal. Die Fahrt dauerte lediglich ca. 1 Stunde, die Suche nach einer Unterkunft ebenfalls. Es ist mal wieder sehr heiß und unerträglich schwül. Nach harten Verhandlungen mit dem konfusen Hotelpersonal konnten wir uns auf einen guten Preis einigen. Wie immer gab es mal wieder einen Bonus. Die Menschen hier mal wieder super super nett. Am Nachmittag erkundeten wir noch etwas die Gegend uns schauten uns die Railway-Market an. Nach einem leckeren Abendessen gönnten wir uns noch ein paar tolle Cocktails in einer Mini Cocktailbar. Wieder mal ein tolles Erlebnis. Das hätten wir ohne Sun bestimmt nicht gemacht. Danke an Sun und Gunsan. Wir hatten hier einen tollen Start. in dieser Stadt in der mal wieder fast nix los ist…..
Immer gern gesehen und auch genutzt, die Foto-Boxen ( richtige Läden mit viel Krimskrams zum verkleiden ). Das mussten wir natürlich auch mal ausprobieren. Habe ich auch schon 1-2 male in Hamburg mit Peter B. aus K. gemacht. Da waren wir aber stark angetrunken. Geht hier auch besoffen, aber viel öfter stocknüchtern ( so wie wir auf den Bildern ). Ein mega Spaß für die Koreaner…. und auch für uns.
@ Peter B. Ich habe Dir extra ein paar Geburtstagsbilder geschossen. Hier dann nachträglich ( Küsschen ).
Das Hanok Village von Jeonju ( ca. 800 Gebäude / Häuser ) ist das größte zusammenhängende traditionelle Wohngebiet in Südkorea. Auch wurde hier das Bibimbap “ erfunden „, ergo sind wir hier kulinarisch bestens aufgehoben. Unser Hotel befindet sich direkt am Rand des Dorfes. Wir können nicht mehr viel reißen – und wollen wir auch gar nicht – den es ist einfach zu heiß und schwül um so richtig in die Gänge zu kommen. Also ist das beschauliche Hanok Dorf genau das richtige für uns. Wir haben das Dorf die Tage genau unter die Lupe genommen. Echt schön hier, wir genossen die Stimmung und fühlten uns mal wieder so richtig wohl im Koreanischen Alltag. Auch statteten wir dem Jaman Mural Village einen Besuch ab. Dies ist die kleine Ausgabe von Gamcheon ( Busan ). Ein Ausflug in die Natur durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein absolutes MUSS ist ein Besuch der Pferde-Ohren-Berge. Die beiden Hügel liegen ein wenig ausserhalb von Jeonju, sind aber jeder Mühe wert. Für das letzte Stück zum “ Eingang “ gönnten wir uns mal ein Taxi. Dort angekommen warteten gleich diverse Hände voll von Restaurant auf unseren Besuch. Wir fackelten nicht lange. Vor dem Aufstieg sollte es ein fulminantes Bibimbap geben. Das war super lecker und auf ging es erst zum Tempel und dann auf die weibliche Seite der sagenumworbenen Ohren. Mal wieder super viele Treppen, aber ein toller Ausblick entschädigte von den Strapazen. Leider zog es sich ein wenig zu als die am Gipfel angekommen sind. Ein paar gute Bilder konnten wir dennoch machen. Es hat uns hier mal wieder sehr gut gefallen, aber unser Reisebatterien neigen sich dem Ende zu. Erste Urlaubssehnsüchte machen sich breit, aber wir haben ja bereits vorgesorgt…..;-)