Nun heisst es Abschied nehmen von unserem geliebten Koh Lanta. Den letzten Abend verbrachten wir unter Gleichgesinnten. Bei gutem Essen, tollen Reisegeschichten sowie ein paar Drinks verbachten wir die letzten Stunden auf der Terrasse von Babeth und Fred. Vielen lieben Dank an Euch, das war ein wirklich toller Abend. Die Insel liess es am Abend richtig krachen. Kurz neben dem Bungalow von Babeth und Fred blitzte und donnerte es gewaltig. Das war nichts für schwache Nerven. Die Insel muss unsere Abreise irgendwie gespürt haben. Das Ticket für die Weiterfahrt hatten wir bereits am Vortag gekauft ( THB 950,00 pro Person ). Wir wurden pünktlich um 09:45 Uhr abgeholt und ab ging es per Songthaeo zum Pier nach Saladan. Von allen wurden wir sehr herzlich verabschiedet, wir kommen gern wieder. Noch kurz einen Stop beim ATM – auf Koh Mook soll es keine Geldautomaten geben – und dann waren wir auch schon in Saladan. Gepäck abgeben, Einchecken und los geht’s. Nach einer 60 minütigen Fahrzeit erreichten wir – bei bestem Wetter – unser nächstes Ziel “ Koh Mook “ Per TukTuk ging es dann auf die andere Seite der Insel. Ziel war der Hat Yao (Frang Beach). Wie immer nichts vorgebucht, mal schauen was da so geht. Eines können wir schon verraten…… Das ist ein Traum.
Die ersten Tage sind rum und wir ziehen Bilanz. Koh Lanta ist – wie geplant / erhofft – als wäre man wieder nach Hause gekommen. Mittlerweile sind wir vom Long Beach ( Unterkunft: Sayang Beach Resort / THB 1200 die Nacht / Bungalow ) wieder in unsere alte Heimat am Klong Dao Beach umgezogen (Klong Dao Beach Resort / THB 300 die Nacht / Bungalow ). Da haben wir zwar keine Klimaanlage, aber bei 25-27° Grad Nachts benötigen wie auch keine. So haben wir THB 900 an Übernachtungskosten ( 1 EUR = 37 THB ) eingespart. Mal so zum Vergleich, ein Essen im Restaurant kostet THB 100,00 + Reis THB 20,00. Das geht aber auch noch günstiger…… Gestern haben wir an der Strasse eine Suppe + Papaya Salat gegessen und lediglich THB 90,00 bezahlt ( + Sattfaktor 100 ). Ich möchte auch nicht den Geburtstag meiner Christl unerwähnt lassen. Bei bestem Wetter haben wir es uns so richt gut gehen lassen. Ansonsten – Ihr kennt das ja, oder auch nicht – gehen wir die Tage wie immer entspannt an. Da wird maximal die nächste Stunde geplant. Mal schauen wann sich das Reisefieber bei uns meldet…..
Endlich ist es soweit….. Nachdem wir uns dazu entschieden haben ein zweites Mal die Welt – oder zumindest Teile davon – zu bereisen, haben wir heute unser geliebtes Steilshoop wieder verlassen. Die letzten Wochen haben uns / habt Ihr uns 😉 nochmals alles abverlangt. Das waren viele viele Essen, super tolle gemeinsame Abende bzw Vormittage von denen wir noch lange zehren werden. Vielen Dank dafür an alle unsere Lieben. Das angesammelte Hüftgold werden wir in Ehren tragen, eine tolle Erinnerung 😉 Nun haben wir uns von der Steilo Muddi verabschiedet, Hans hat die letzten Kartons mitgenommen und mit den Schulzens haben wir noch einen Abschiedssekt getrunken. Um 22:00 Uhr ging es ins Bett, der Wecker hat uns um 03:30 Uhr wieder abgeholt. Die letzten Reste eingepackt und ab mit dem Zeug ins Auto. Gegen 11:30 Uhr haben wir dann unsere erste Station “ Muggensturm “ erreicht. Auto entladen, Auto zurückgegeben, eingerichtet und dann gab es erstmal ein tolles Mittagessen. Nun freuen wir uns auf ein paar tolle Tage zusammen mit den Hartmännern, Gaebels und Fischers. Bis demnächst in diesem Kino und liebe Grüße aus Muggi.
Leider müssen wir unser Paradies nun verlassen. Die letzten beiden Tage haben wir mit „Extrem-Hängematting“ verbracht, die letzten Sonnenstrahlen eingefangen und unsere Rucksäcke gepackt. In Fahrtrichtung “ Waisai “ haben sich schon Gewitterwolken am Horizont gebildet. Der Himmel wird weinen….. Nach dem Mittagessen und einer freudigen Verabschiedung ging es dann mit dem Boot von Gam nach Waisai. Der Regen ließ nicht lange auf sich warten aber zum Glück hatte der Kapitän auch eine Personenplane mitgebracht. Nach einer halben Stunde haben wir den Hafen von Waigeo erreicht. Nachdem der Regen sich ein wenig beruhigt hatte, ging es zum Ticketoffice für die Fähre von Waigeo nach Sorong. Fast pünktlich um 14:30 Uhr ging es dann los nach Sorong. Wetter und Wellengang waren OK und kotzgeräusche nur vereinzelt zu hören. Angekommen in Sorong machten wir uns auf ins das nahegelegene Hotel “ Swiss Bellhotel “ Voll der Touribunker aber wir wollten gern ein bisschen Luxus vor der anstrengenden Rückreise. Wir mussten schon einen Tag früher in Sorong anreisen, da die Flüge nach Jakarta immer gegen 08:00 Uhr losgehen….. Kurz ne schöne warme Dusch und auf die Straße zum Essen. Auf dem Weg ins Restaurant kamen wir an einen Frisör vorbei. Da musste ich sofort rein, denn ich sah ja schon aus wie Catweazle. Für den Frisör musste die Christl die ganze Aktion auf Video aufnehmen 😉 Danach ging es dann per MotoTaxi in ein ca. 2 Kilometer entferntes Restaurant. Da haben wir es uns für sage und schreibe 30 Euro sehr gut gehen lassen. Das wäre schon wieder ein Tauchgang gewesen. Am nächsten Morgen ging es dann per Sammeltaxi zum Flughafen nach Sorong. Flug pünktlich und entspannt mit Ankunft in Jakarta um 10:30 Uhr. Dann Gepäck aufnehmen und wieder zum Checkin für den Flug von Jakarta nach Bali, Abflug 14:30 Uhr oder so… ( Der Fug von Jakarta nach Istanbul am 14.03.2020 wurde storniert und deshalb mussten wir den Weg via Bali nehmen. Türkisch Airlines hat hier echt einen super Job gemacht ). Angekommen auf Bali haben wir dann nochmals unser Gepäck abgeholt und nochmals eingecheckt. Das sollte dann jetzt aber wirklich der letzte Checking gewesen sein. Äh nee doch nicht, denn wir haben im Flughafen noch für ein paar Bierchen in einer Bar eingecheckt. Am Abend – so ca. um 21:10 Uhr – ging es dann auf zu unserem Mammutflug von Bali nach Instanbul ( 12 Stunden und 50 Minuten ). Nach einem kurzen Aufenthalt in Istanbul ging es dann weiter nach Hamburg. Ankunft in Hamburg am 15.03.2020 um 10:40 Uhr. Das war echt mal ne krasse Rückreise. Aber wir kannten das ja schon von der Hinreise. Am HH Flughafen ging es dann ab zur S-Bahn und somit zurück ins gelobte Land “ Steilshoop “ Komisch wieder so mit Jeans, Schuhen und Strassen etc…….Zurück in Deutschland beschäftigen wir uns nun mit Begriffen wie: HomeOffice, Abstand halten, Bleibt zu Hause etc………
Bis zur nächsten Reise ! Eure Team @ outofsteilshoop.com
Wir stehen jetzt leider kurz vor dem Ende unserer Reise. Ein Versuch unsere Reise um einen Monat zu verlängern ist leider gescheitert. Im Nachhinein war das aber auch gut so, denn wo kann man die aktuelle Situation besser überstehen als in unserem geliebten Steilshoop. Es hieß jetzt also auf zu unseren letzten Tauchgängen. Glücklicherweise ist die Christl für ne Schnorchelei mitgekommen. Mit dem Alleintauchen ist nun vorbei, mit dabei Lars aus Dresden uns Billy aus Kuala Lumpur. Erster Tauchgang Yenbuba war nicht so toll. Da war das anschließende Schnorcheln ( direkt unter der Betty ) die schöner ( Die Christl war so begeistert vom Schnorcheln, dass ich gleich nach dem Tauchgang nochmal in Wasser bin ). Nach einer Pause auf dem Jetty – natürlich bei schönstem Wetter – ging es dann zum nachten Tauchspot “ Mike’s Point “ Erstmal ging es für Anis ins Wasser um die Strömung zu testen, Resultat “ starke Strömung “ Nicht gerade, das was ich hören wollte. Beim Tauchgang dabei, Billy, Anis und ich. Schnorchelgruppe Christl und Lars. Der Spot befindet sich direkt an einer Miniinsel. Rein ins Vergnügen und in die Strömung. Beim Abtauchen ging es schon mal heftig ab. Wir gingen schnell auf 20 Meter Tiefe und bewegten uns in Richtung der Insel. Wir tauchten quasi unter der Insel, Strömung hier kaum zu spüren. Ein krasses Gefühl umgeben von der Strömung und dann diese Ruhe. Hier gäbe es nicht viel zu sehen, aber die Erfahrung in der Strömung zu Tauchen war megageil. Was gab es so zu sehen ? Ein gelber Mini-Kofferfisch mit schwarzen Punkten ( Weltklasse ), eine Moräne und Seepferdchen auf einer Fächerkoralle.