Nun hieß es mal wieder Abschied nehmen. Wir packten unser Zeug am Vormittag zusammen und machten uns auf zur Hauptstraße. Per Songthaew ging es vom Zentrum erstmal zum Busbahnhof. Dort angekommen – wie es so immer der Zufall wollte – kam uns gerade ein Bus in Richtung Phang-Nga entgegen. Kosten für die Fahrt, THB 100,00 pro Person. Nach ca. einer Stunde erreichten wir das Busterminal von Phang-Nga. Am Terminal erwartete uns Mr. Kean und erklärte uns wo wir übernachten können, es was zu futtern gibt und natürlich machte uns Mr. Kean ein Angebot für eine Bootstour in die Phang-Nga Bucht ( der Grund unseres Besuches hier in Phang-Nga ). Die meisten Touristen machen die Tour von Krabi oder Phuket, aber wir wollen unser Geld lieber in die lokalen Anbieter investieren. Ausserdem haben wir ja ausreichend Zeit. Bei gefühlten 18.000° Grad machten wir uns auch die Suche nach einer Unterkunft. Die ersten beiden Hotels waren nichts nichts ( zu teuer oder zu schrottig ). An der Straße sprach uns ein Junger Mann ( Chilene aus London, der mit seiner Frau hier wohnt ) und bot uns seine Hilfe an. Diese nahmen wir dankbar an und kehrten dann in das erste von Ihm genannte Hotel ein ( auch wenn er sagte „ist dreckig….. „). Wir richteten uns ein und erkundeten die Stadt. Auch hier keine weiteren Touristen…. Nach einer Nudelsuppe + Bratreis machten wir uns wieder in Richtung Hotel und buchten den Ausflug für den nächsten Tag. Am Abend besuchten wir dann noch das Phang-Nga Festival. So eine Art Dom inklusive Fresserei auf Thai. Das war ein schöner Abschluss eines heißen Tages.
In Krabi angekommen machten wir uns wieder einmal auf die Suche nach einer Bleibe. Nach ein, zwei Versuchen mieteten wir uns für 4 Nächte im “ Grandmoms-Place “ ein. Super netter Vermieter und wie immer nichts los hier. Tolles großes Zimmer mit Klima, natürlich eigenem Bad sowie einen schönem Balkon (leider ohne Verwendung, da zu warm draußen ). Wir machten uns auf Krabi ein wenig zu erkunden. Das Wetter leider etwas regnerisch die Tage. Lokalitäten zur Nahrungsaufnahme waren ebenfalls schnell aufgetan ( viele schöne Märkte ). Verhungern werden wir in Krabi auf keinen Fall 😉
Trotz böser Wolken machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg zum Strand von Ao Nang sowie nach Railay Beach. Normalerweise verkehren die Longtailboote regelmäßig von Krabi nach Railay aber mangels Touristen – Minimum 8 Personen per Boot und wir waren nur zu zweit – ging es via Ao Nang nach Railay per Songthaew. Leider mussten wir dem Bootskoberer eine Absage erteilen. Die Fahrt nach Ao Nang dauerte ca. 45 Minuten. In Ao Nang staunten wir wir nicht schlecht, den hier sah es so ähnlich wie auf der Khao San Road in Bangkok aus. Laden an Laden ob nun Restaurant, Bar, Hotel oder MCD etc. Der Strand ganz nett aber auf einer Skala von 1-6 würde ich dem Strand ein 4 geben. Das hat uns überhaupt nicht zugesagt, aber es scheint für solch einen Ort ja Massen an “ Liebhabern “ zu geben. Wir bestiegen also sofort das Boot nach Railay….. Was wird uns wohl in Railay erwarten ? Aus der Ferne konnte man schon sehen, dass es sich hier um eine ganz andere Liga handelt. Der Strand oder die Lagune “ Railay “ ist super schön gelegen. Allerdings in Hochsaison und ohne Corona wird man sich hier vor Übernachtungsgästen sowie Tagestouristen – so wie wir in diesem Fall – nicht retten können. Dann wird das kleine Paradies zur Touri-Hölle. Den Strand sowie den Ort schauten wir uns entspannt an, echt nett hier. Wir kehrten auf dem gleichen Weg zurück nach Krabi.
Der nächste Tag begrüßte und mit tollem Wetter. Nach einem Suppenfrühstück gönnten wir uns ein privates Songthaew und fuhren zum Tiger Cave Tempel ( Wat Thum Sua ). Unser Ziel dort, Aufstieg der ca. 1270 Stufen – höchst unterschiedlicher Höhe – zum TOPP Ausblick. Nach sehr schweisstreibenden 60 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht und wurden mit einer überragenden Aussicht belohnt. Ein toller Ort um ein paar Stunden zu verweilen. Wir sammelten Energie, versorgten uns mit Trinkwasser – Refill – und machten uns wieder auf in Richtung treppab. Unten wieder angekommen schlotterten uns ganz schön die Knie…….. Per Anhalter ging es dann wieder in Richtung Krabi.
Am letzten Tag brannte die Sonne so unerbittlich, dass wir es lediglich zur Immigration = Verlängerung unserer Visa schafften. Unser erster Versuch scheiterte kläglich weil der Finanzminister zu wenig Geld hatte ( Verlängerung unverschämte THB 1900,00 pro Person für 30 Tage ). Aber nun haben wir den Stempel in unseren Pässen!
Die Abende verbrachten wir auch gern mal in der “ Ole “ Bar, schräg gegenüber unserer Unterkunft. Die Bierchen und ColaRum-Eimer schmeckten vorzüglich. Krabi ist eine wirklich entspannte Stadt, das hat uns gut gefallen und ist immer mal ein Stopp wert. Hier kann man toll schlemmen oder einfach mal ein paar Tage abhängen. Aber auch hier war erschreckend wenig los, viele Unterkünfte, Shops, Restaurants und Bars waren geschlossen.
Tolle Tage sind wieder einmal viel zu schnell ins Land gezogen. Es hieß Abschied nehmen vom “ Vanille Ville “ in Khlong Thom. Für die Website des Hausherren wurden noch ein paar Bilder gemacht und dann ging es auch schon zur Hauptstrasse. Kaum dort angekommen hielt auch schon ein Songthaew an. Die Fahrt in das Zentrum von Krabi dauerte lediglich eine Stunde. Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Sieht schon mal ganz net aus hier. Bis bald & Tschüß
Auch der zweite Tag in Khlong Thom sollte von viel Wellness geprägt sein. An diesem Tag auf dem Programm, die heißen Quellen inkl. Hot Spring Wasserfall + dem Emerald Pool. Beides in der Umgebung von Khlong Thom. 99,9% der Besucher machen die Ausflüge von Krabi, aber wir haben ja Zeit und schlagen unsere Zelte immer direkt an einer Sehenswürdigkeit auf. In unseren 3 Nächten in Khlong Thom haben wir nicht eine andere Langnase gesehen. Finden wir schon ganz geil….. Auch an diesem Tag entschieden wir uns für das günstigste Verkehrsmittel…. Per Anhalter meisterten wir den gesamten Tag mit ca. 40KM. Zunächst ging es zum Hot Spring Wasserfall inkl. Poollandschaft. Das Areal ausgelegt für hunderte von Menschen, angetroffen haben wir lediglich -immerhin – 25-30 Personen inkl. Langnasen. Die Pools sowie der kaskadenmäßige Wasserfall einfach geil. Viele Besucher springen mal kurz ins Wasser und fahren dann weiter zum Emerald Pool. Wir verweilten sehr viel länger und begaben uns dann ebenfalls zum Emerald Pool. Der Emerald Pool super schön im Grün angelegt, hier kann man sich hier den ganzen Tag aufhalten. Das ist schon eine andere Hausnummer hier und dementsprechend auch voller. Die Massen – welche wiedermal nicht vorhanden waren – verteilen sich auf dem riesigen Gelände ganz gut. Wir sind ein wenig gewandert, haben gebadet und einen tollen Nachmittag verbracht. Zurück ging es dann wieder auf der Ladefläche eines Pick Up’s. Den Abend ließen wir bei gutem Essen ausklingen. Für viele ist / wird Khlong Thom lediglich ein Durchgangsort sein. Wir haben uns in Khlong Thom – bei wieder sehr freundlichen Menschen – super wohl gefühlt und können den Ort für 2-3 Übernachtungen wärmstens empfehlen. Bis bald und Tschüß aus Khlong Thom
Am ersten Abend gleich um die Ecke und immer Freitags, ein Foodmarket auf der Straße. Kurzerhand wird die Straße abgesperrt und im Nu wird das Areal in ein Schlemmerparadies umgewandelt. Wir ließen uns treiben und wie immer war es ein Fest für unsere Gaumen. Da die letzten Tage ja so stressig waren, stand Wellness nun im Vordergrund. Mit den heißen Quellen ist es so wie mit dem Essen, da müssen wir hin. Khlong Thom hat da einiges zu bieten. Unser erstes Ziel die Saline Hot Springs Khlong Thom. Mopeds gibt es keine zu mieten und mit Öffis kommen wir auch nicht dahin. Sind ja nur 9 Kilometer und warum nicht mal wieder unsere Anhalter Erfahrungen auspacken. Auf dem Weg zur Hauptstraße hat sich ein netter Mann nach unserem Ziel erkundigt….“ Mensch da könnt Ihr doch nicht zu Fuß hingehen “ Nachdem wir erklärt haben, dass wir per Anhalter fahren wollen, sprach der Kollege sofort ein vorbeifahrenden Pick up an. Dieser hielt auch gleich an und brachte uns – obwohl nicht sein Ziel – direkt zu den heißen Quellen. Eintritt THB 200,00 pro Peronund wie immer nichts los. Mit einem weiteren Pärchen teilten wir uns die Anlage. Bei schönstem Wetter verbrachten wir einige Stunden in der Anlage und kehrten völlig entspannt – wieder per Anhalter / Pick Up – am Nachmittag nach Khlong Thom zurück.