Unsere tollen und heissen Tage in Ayutthaya

Unsere tollen und heissen Tage in Ayutthaya

Die Tage verbrachten wir sehr entspannt in Ayutthaya. Den Roller hatten wir 2,5 Tage, sodass wir auch die kleinsten Entfernungen – hätten wir wohl sonst alles zu Fuß gemacht – mit dem Scooter erledigen konnten. Mal eben zum 7Eleven oder zur Wäscherei. Wir haben unseren Aufenthalt auf 3 Übernachtungen verlängert. Uns gefällt es sehr gut hier und die Hitze macht es einem unmöglich sich schnell zu bewegen ( was wir ja eh nicht machen ). Am Vor und späten Nachmittag erkundeten wir die Gegend und um die Mittagszeit verzogen wir uns für ein paar Stunden auf unser klimatisiertes Zimmer oder auf unsere Terrasse. Das Leben ist toll ! Am letzten Abend erblickten wir an der Straße einen Burger Food Truck. Wir genossen unsere Burger mit Pommes an der Straße und sahen den Menschen beim Boccia zu. Auf der Rückfahrt zum Hostel kamen wir an einer großen Wiese vorbei auf der sich ein paar Menschen versammelt haben. Mal schauen was da los ist. So etwas haben wir auch noch nicht gesehen, die Leute treffen sich hier um Ihre – meist Papageien – fliegen zu lassen. Wir gesellten uns dazu und genossen den Abend. Das eine oder andere Mal bekamen wir Besuch vom Vogelvolk.

Reisetag von Kanchanaburi via Suphan Buri nach Ayutthaya

Reisetag von Kanchanaburi via Suphan Buri nach Ayutthaya

Schlussendlich müssen wir sagen, dass es uns in Kanchanaburi sehr gut gefallen. Hier kann man sich entspannen und auch ordentlich was unternehmen. Können wir nur empfehlen. Unser Hostelmanager hat uns freundlicherweise zum Busterminal gebracht. Wir wurden sofort in den Minibus verfrachtet und nach einer kurzen Wartezeit ging ed dann los. Der Minibus – so wie wir es kennen und eigentlich immer erwarten – total “ überfrachtet. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann Ayutthaya. Das Minibusterminal befindet sich direkt in der Stadt. Die erste Option zur Übernachtung erwartete uns eine wenige Schritte vom Terminal. Hier hieß es zu unserer Verwunderung “ ausgebucht „. Wir möchten es doch bitte direkt gegenüber probieren. Gesagt, getan und eingezogen. Schönes Zimmer ( THB 600,00 ) mit Klima, Kühlschrank, Terrasse etc. Personal wie immer super freundlich und sehr gesprächig. Da es noch früh am Vormittag war, mieteten wir uns einen Scooter um die Umgebung zu erkunden. Alles hier in kurzer Schlagdistanz. Erster Eindruck, sehr geil.

 

Kanchanaburi – Die Wasserfälle von Erawan

Kanchanaburi – Die Wasserfälle von Erawan

Dem vorherigen Beitrag sei noch hinzugefügt, dass es sich beim dem Leihscooter um ein 125er Hochleistungsgerät handelte. Bisher waren wir ja nur auf 50 Kubik unterwegs, aber da sich die Wasserfälle ca. 65 Kilometer von Kanchanaburi entfernt befinden, buchten wir diese Jungfernfahrtmaschine. Auf den Rennstrecken dieser Erde benötigen wir in diesem Fall mehr Pferdestärken. Da wir die Maschine bis 15:00 Uhr zurückgeben musste, ging’s früh hoch. Der Wettergott war uns gnädig, es war mega schön. Nach etwas Eingewöhnung erreichten wir unser Ziel um ca. 10:00 Uhr. Unterwegs ist mir dann noch eingefallen, dass ich meine Badehose vergessen habe…. In Asien kein Problem, denn die Händler haben sich auf sämtliche Situationen eingestellt. Eine neue Badehose ( THB 100,00 ) war schnell gefunden und gekauft. Tickets gelöst ( THB 300,00 pro Person ) uns los geht’s. Mal wieder nichts los hier, aber das passt uns ja ganz gut. Der Wasserfall besteht aus 7 Stufen, die wir im Nu erklommen haben. Bis zur 5 Stufe gut ausgebaute Wege, ab dann wird’s ein bisschen naturbelassener. Die meisten Besucher machen wegen der Kinder, aus Alters oder Konditionsgründen eh nur die ersten 1-3 Stufen. Somit hatten wir das Terrain fast für uns allein. An der letzten Stufe ging es dann ab ins Wasser. Was für eine tolle Erfrischung, aber……. die Fische kitzelten an unseren Füssen. Nein die Fische – ob klein oder groß – sahen uns als Beute und knabberten an uns rum. Ganz beliebt waren irgendwelche offenen Stellen an den Füssen oder Beinen. Auf einem Fischfreien Felsen fanden wir unsere Erfrischung und genossen die Natur. Pünktlich um 15:00 Uhr waren wir dann zurück bei Scooter Muddi. So 1-2 Stunden mehr wären auch ganz geil gewesen. Ein super Tag bei bestem Wetter. Schaut Euch die Bilder an.

Kanchanaburi – Die Brücke am Kwai und der Wat Tham Suea

Kanchanaburi – Die Brücke am Kwai und der Wat Tham Suea

Am nächsten Tag hatten sich die Gemüter wieder etwas beruhigt. Wir konzentrieren uns lieber auf das was Kanchanaburi und Umgebung zu bieten haben.  Zunächst spazierten wir die ca. 2 Kilometer zur “ Brücke am Kwai “ Gleichnamiger Roman + Film sind den älteren Semestern unter uns bestens bekannt ( Unser Freund Peter erkannte die Brücke sofort ). Hier war nur wenig los. Auf den riesigen – extra für die chinesischen Tourgruppen – gebauten Restaurantschiffe, herrschte angenehm gähnende Leere. Einmal auf die Brücke und wieder zurück und das Gelände ein wenig erkundet. Das ist schon toll wenn man an einem so geschichtsträchtigen Ort ist. Damit meinen wir nicht das Buch oder den Film, sondern der wahre Hintergrund ( zum Nachlesen für Interessierte “ Bau der Eisenbahn durch die Japaner mit ca. 250.000 Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen “ ). An der Brücke wurden wir von Francesca – einer italienischen Urlauberin – angesprochen. Wir tauschten uns ein wenig aus und die nette Dame fragte ob Sie uns den Rest des Tages begleiten kann. Klar kein Ding, allerdings überraschten uns immer wieder heftige Regenschauer. Nach einem Mittagessen, in einer trockenen Phase entschieden wir uns für den Besuch einer Tempelanlage. Spontan mieteten wir uns zwei Scooter, gerade aufgetankt fing es wieder heftig an zu regnen, nach einer halbstündigen Zwangspause ging es dann zum ca. 15 Kilometer entfernten Wat Tham Suea. Toller Weg dorthin, auch wenn es teilweise immer wieder regnete. Das war eine tolle Anlage inmitten einer tollen Landschaft. Zurück im Ort gab es noch ein Abschiedsbier. Für Francesca ging es wieder zurück nach Bangkok.

Unsere Tage in Amphawa

Unsere Tage in Amphawa

Eines in Kürze vorab. Unsere Unterkunft ist ein Glücksgriff…..Thai Frühstück von 08:00 bis 10:30 Uhr. Ein Buffet das einem das Herz höher schlagen lässt ( zumindest unsere, denn ein paar Langnasen rümpften die Nase, „Bäh das ist ja nix für mich und nicht mal O-Saft“ hörten wir ). Dann geht doch nach Phuket oder so 😉 Bevor wir zugreifen durften bekamen wir noch eine kleine Einweisung in das Thai-Frühstücks-1×1. z.B. wie belege mich ein Betelblatt und verschlinge es genüßlich. Was ist in dem gelben Curry ? Was mache ich mit den Nudeln und den ganzen Zutaten ? Was sind das alles für kleine Leckereien ? Ein Teil des Buffets stand dann noch bis zum Nachmittag zur Verfügung. Am zweiten Tag wurde am Nachmittag eine Selbstgemacht Papaya Salat Station aufgebaut. Ich durfte gleich mal den Mörser schwingen, die Christl reichte die Zutaten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Amphawa wird in den Medien als schwimmender Markt verkauft. Gesehen haben wir aber nur ein paar Boote, die tourimäßig Essen verkauft haben. Das ist aber gar nicht schlimm, denn dieses ganze Labyrinth aus Wasser und Brücken ist super schön. Die Holzhäuschen sind teilweise sehr schön restauriert worden. Darin beheimatet nun Restaurant, Souvenirshops etc. Durch die Kanäle kann man dann auch mal ne Grachtentour machen. In der Hochsaison ohne Covid würden wir uns einen Besuch allerdings überlegen…… Dann kann es hier schnell eng und voll werden und das ist ja bekanntlich nichts für uns. In Tha Ka sollte es noch einen etwas ursprünglicheren schwimmenden Markt geben. Unsere Vermietern war so freundlich und hat und dort hingebracht. Toller Service wie immer.  Und tatsächlich, hier war noch einiges an schwimmendem und vor allem unmotorisiertem Material am Start. Der Markt war sehr klein, aber sehr sehr schön. Von Tha Ka versuchten wir unser Glück wieder per Anhalter. Nach ein paar Versuchen konnten wir zwei sonnige Plätze auf der Ladefläche eines Pick Up’s ergattern. Unser neues Ziel, der “ Railwaymarket von Samut Songkhram ( MaeKlong auch genannt ). Da soll nämlich am heutigen Tag der Zug um 11:30 Uhr durch den Markt rollen. Dieses Spektakel wollen wir uns nicht entgehen lassen. Der Zug rollte dann um 11:10 Uhr ein. Auch wenn’s sehr touristisch ist, so etwas haben wir noch nicht gesehen. Mit dem ersten Hupen des Zuges räumten alle Händler schnell ihre Waren von den Gleisen zurück und klappten die Markisen ein, dann rollte der Zug durch und genauso schnell bauten die Händler alles wieder auf, als wäre nie was gewesen. Das hat uns super gut gefallen. Jetzt aber weg aus den Massen ( immer noch viel viel weniger als zu normalen Zeiten ). Per Sammeltaxi ging es dann wieder zurück nach Amphawa. Dort genossen wir dann wieder den Abend auf unseren bequemen Sitzkissen. Christina so zu mir “ kennen wir Dir den Typen ( einen Thai ) da drüben nicht “ ? Ich…. ja klar ……;-). Am nächsten Morgen Sachen gepackt und auf zum Frühstück. Da fragt mich doch glatt ein Thai ob ich englisch spreche und schon mal in Khlong Thom war. Und Ihr werdet es nicht glauben Mrs. “ Ich kann mich nicht an Gesichter erinnern “ hatte Recht. Das ist der freundliches Manager – mit vielen deutschen Freunden – aus dem Vanilla Ville Hotel in Khlong Thom. Der war mit einem Kumpel und zwei Freunden aus Deutschland auf Tour. Was für ein Zufall und ein freudiges Wiedersehen. Ein wenig später haben wir dann Amphawa verlassen.

Und hier noch ein Video vom Railway Market : https://youtu.be/lTFaWFK3OvM

 

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