Nach ein paar Scheiben Toast und einer Schale Müsli – auch mal wieder ganz OK – machten wir uns auf den Weg zum Terminal. Per Tuk Tuk ging es zum “ Busterminal “ und von dort nahmen wir den Bus nach Samut Songkhram ( Maeklong ). Wir checkten mal die Lage nach Unterkünften und wann die Bahn durch den Markt fährt. Unsere Rucksäcke hatten wir bei einer netten Dame in einem Hotel zwischengelagert. Die Reiseleitung sollte Recht behalten “ Lass es uns lieber in Amphawa versuchen, da soll es schöner sein “ Die kurze Reise von ca. 7km bewältigten wir wieder per Sammeltaxi ( THB 10,00 ). Angekommen in Amphawa schlängelten wir uns auf der Suche nach einer Unterkunft durch das Labyrinth von Wasserstraßen, Gehwegen und Brücken. Letztendlich buchten wir im Baanrak, Amphawa für THB 1000,00 die Nacht ( mehr oder weniger inkl. Vollverpflegung ) ein. Abgesehen von unserer Pflichtunterkunft auf Koh Lanta, die teuerste Unterkunft für uns. Egal, das sieht hier super aus, alle Menschen hier sehr entspannt und super super nett. Am Nachmittag erkundeten wir noch etwas die Gegend bevor wir uns auf der wunderschönen Terrasse – mit Blick auf den Fluß – in die Kissen fallen ließen.
Dieser Ort ist nicht spektakulär aber strahlt eine tolle Ruhe und Atmosphäre aus. Eine schöne Strandpromenade, eine riesige Bucht mit tollen Karstbergen und immer allgegenwärtig der Spiegelberg ( Thammikaram Worawihan Tempel ). Am Abend eröffneten dann die kleinen Speiselokale an der Promenade und der kleine Nachtmarkt war dann das I-Tüpfelchen. Einziger Makel…… Das Wetter war die Tage sehr bescheiden und der Ort sehr ausgestorben. In unserer “ historischen “ Straße mit Holzgebäuden aus alten Fischereizeiten hat sich eine sehr angenehme “ travellerszene “ entwickelt. Leider das meiste geschlossen oder nur spärlich besucht ( oder überhaupt nicht ). Aufgrund der Brandung – und das Wasser sah auch nicht schön aus – konnten wir an unseren Haustrand nicht baden. Wir mieteten uns also ein Scooter und machten uns auf den Weg zum benachbarten Strand sowie zu dem danebenliegenden Affenfelsen( mit NICHT aggressiven Affen). Der Strand sowie der Affenfelsen befindet sich auf einem kleinen Luftwaffen Militärgelände. Einfach einen Ausweis abgeben und dann bekommt man einen Besucherausweis. Alle super freundlich, man freut sich anscheinend über jeden Besucher. Unterkünfte und Restaurants dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Wetter wollte leider nicht immer so wie wir. Zwangspausen waren an der Tagesordnung. Bei tollem Wetter ist das hier wirklich ein schönert Ort zum Verweilen. Das hier ist die ruhigere Variante zu HuaHin ( da hatten wir kein Bock drauf ). Der Besuch des Spiegelbergs ist ein MUSS in Prachuap. Bei dem Besuch hatten wir ein wenig mehr Glück mit dem Wetter. Am Eingang wurden wir mit Stöckern ausgerüstet um uns gegen die sehr aggressiven Affen zu schützen. Am Ende war alles gut, ist aber manchmal ein wenig gruselig mit dem ganzen Getier. Nachdem wir die ca. 400 Stufen gemeistert hatten, eröffnete uns ein toller Rundblick auf Prachuap und Umgebung. Das war mal wieder ein toller Kurztrip. Die weitere Zeit haben wir mit ausgedehnten Entspannungsübungen verbracht. Ein toller Ort, an den wir immer gern wieder zurückkommen werden ( bei besserem Wetter ).
Der erste Bus ex Khura Buri ging erst gegen 11:30 Uhr. Wir haben uns dazu entschieden an diesem Tag nur eine Teilstrecke zu fahren. Wenn uns etwas zur Verfügung steht, ist es Zeit. Vor der Abfahrt ging es erstmal auf eine Nudelsuppe zu Nudel-Norbert. Mit leichter Verspätung ging es dann erstmal nach Chumphon. Übrigens, die Langnasen „ dürfen „ immer ganz hinten sitzen. Da haben wir schön viel Platz, wackelt aber auch am meisten. Den wahren Grund dafür werden wir noch rausfinden 😉 Gegen 16:00 Uhr erreichten wir Chumphon. Die Unterkunft war – ein großes Dankeschön an die Reiseleitung – schnell gefunden. Eine tolle Unterkunft mit Warmwasser.Wir besuchten den Nachtmarkt zur Nahrungsaufnahme und kehrten pappsatt in unser Hostel zurück ( Hostel „ @ Night „ THB 590,00 ). Am nächsten Tag ging es dann per Minibus ( THB 180,00 ) von Chumphon nach Prachuap Khiri Khan. Das Busterminal erreichten wir gegen 13:00 Uhr. Mit einem Tuk Tuk ging es dann erstmal Richtung Strand. Dort angekommen ging es dann mal wieder auf Suche nach einer Bleibe. Das war gar nicht so einfach, denn der Ort scheint ziemlich ausgestorben zu sein. Viele Unterkünfte aus dem Reiseführer waren entweder geschlossen, nicht mehr vorhanden oder einfach zu teuer. Der Ort auf den ersten Blick, auch wie im Reiseführer beschrieben, super entspannt, toll am Meer gelegen mit einer langen Promenade. Hier kann man es aushalten. Wetter nicht so toll, aber damit müssen wir jetzt mehr und mehr rechnen. Nach einer etwas längeren Suche nach einer Unterkunft sind wir dann in einem fetten Hotel gelandet. Die haben gerade Promotion Tage und wir mieteten uns für 3 Nächte ein, tolles Zimmer mit Klima , Warmwasser und Balkon. Auch nicht viel los hier, aber der Thai betreibt auch gern mal „ Helikoptertourismus „ —> Spät einchecken und am nächsten Tag morgens gleich wieder los. Der Sinn hat sich für uns noch nicht erschlossen 😉
Kurz vor dem Strand legte das Schnellboot an einer Boje an. Wir wurden zusammen mit unserem Gepäck per Longtail an Land gebracht. An Land angekommen erwartete uns das Camp.Zunächst einmal Fieber messen und unsere Namen in eine Liste eintragen. Danach durften wir die THB 500,00 pro Nase an „ National Park Fee „ bezahlen. Ziemlich groß angelegt, aber schön gemacht. Es sollen in der Hochsaison 500-800 Besucher täglich kommen. Davon ist momentan nichts zu sehen. Ein Sabina Mitarbeiter führte uns zu unserem Zelt, direkt am Strand und nur wenige Meter vom Wasser entfernt. Was für ein toller Ort. Wir haben mal wieder ein Paradies entdeckt. Nette Menschen um uns herum und wir kamen gleich ins Gespräch mit einer Familie aus Bangkok. Lasst uns zusammen einen neuen Traum erleben. Im Büro von Sabina hatten wir für den Nachmittag den ersten Schnorchelausflug gebucht. Mit dabei, ein Großteil der Mannschaft vom Schnellboot. Schnell stellt sich heraus, eine super Truppe. Die ersten „ Schritte „ im Wasser und schon huschte ein Hai vorbei. Das war schon mal ein super Einstieg. Ein Schnorchelausflug beinhaltet 2 Schnorchelgänge zu je 45 Minuten. In der Regel werden wir am Anfang einer Strömung ausgesetzt, das Boot wartet dann in einiger Entfernung auf die ausgesetzten Schnorchler. Ingesamt sehr sehr entspannt. Nach dem ersten Ausflug haben wir uns dazu entschieden auch die weiteren 3 noch möglichen Ausflüge mitzumachen ( immer in der gleichen Truppe mit ausschließlich thailändischen Touristen ). Durch die Buchung der Schnorchelausflüge war unser Tag schon sehr durchgestylt. Frühstück von 07:00 bis 09:00 Uhr, 09:00 Uhr zum ersten Schnorcheln, 12:00 bis 14:00 Uhr Mittagessen, 14:00 Uhr zum zweiten Schnorchelausflug, 18:30 bis 20:00 Uhr Abendessen. Davor, dazwischen und danach Freizeit. Die Unterwasserwelt ist super super schön hier. Super viele Fische, tolle Korallen und das Wasser brillierte mit tollen Farben und überwiegend guter Sicht. Surin ist ein echtes MUSS für Schnorchler und Taucher. Dank Corona konnte sich die Natur hier ebenfalls erheblich erholen. Die Thai’s haben auch viel Spaß beim schnorcheln obwohl die überwiegende Anzahl der Thai’s nicht schwimmen kann. Das tut aber dem Spaß keinen Abbruch, denn Schwimmwesten und Schwimmringe erfüllen ihren Zweck. Was den Thai’s aber noch mehr Spaß bringt ist das posieren am Strand. Wir hätten Tage damit verbringen können, den Thai’s bei posieren zuzuschauen. Sämtliche neu eingekaufte Outfits werden präsentiert und an Freunde und Familie gepostet. Surin ist schon etwas besonders und dies bedeutet auch, dass sich der Thai auch gern für „ Events „ dieser Art gern nur einkleidet. Am besten noch alles im Partnerlook. Ein tolles treiben am Strand, welches jedoch am Nachmittag abrupt abebbt, da die Tagestouristen ( sogar in Massen aus Phuket bähhhhh ) – zum Glück – wieder verschwinden.So konnten wir die Abende entspannt vor unserem Zeltgenießen. Das Camp auf Surin finden wir echt klasse, aber zu Campern werden wir in diesem Leben nicht mehr. Harte Unterlagen, die Klamotten werden nicht richtig trocken und und und….. Die 3 Tage auf Koh Surin haben uns super gut gefallen. Wir kommen gern wieder und können eine Reise nach Koh Surin wärmstens empfehlen. Für ein größeres Budget kann man sichauf Surin auch einen Bungalow mieten ( THB 2500,00 bis THB 3000,00 ). Nichts für uns, aber wer sich’s leisten kann / will….Am dritten Tag ging es dann am Nachmittag wieder zurück nach Khura Buri. Alle verabschiedeten sich herzlich voneinander.Wir wurden wieder zu unserer Unterkunft „ Boon Piya „ gebracht. Bei bestem Wetter machten wir uns erstmal daran unsere Klamotten wieder trocken zu bekommen. Auch dafür ist das Boon Piya bestens ausgerüstet. Wir rollten einen überdimensionalen Wäscheständer vor unsere Unterkunft. Die Sonne wird’s richten. Am Abend ging es dann wieder zum BBQ zu Rippchen Ralf. Ein toller Abschluss eines tollen Ausfluges nach Koh Surin. Übrigens, von einer Tagestour nach Koh Surin raten wir dringend ab, viel zu hektisch. 2 Übernachtungen auf Koh Surin sollten es schon sein.
Das ist schon verrückt und daran erkennt man die Lage. Unsere Anne hatte geschrieben, dass bei deren Besuch die Boote von Koh Phayam nach Ranong komplett ausgebucht waren. Die beiden waren gezwungen ein Boot zu chartern….. Bei uns war es so, dass wir am Tag vorher fragen mussten, wann am nächsten Tag überhaupt ein Boot fährt. Bevor wir dies taten, machten wir uns nochmals bei Mr. Gao schlau. Dieser bietet normalerweise – unter Mr. Trip – Fahrten nach Koh Surin an. Sein vor 3 Jahren gekauftes Schnellboot kam erst 1 x zum Einsatz. Nun steht es in der Werft direkt neben den Bungalows. Also was soll’s, wir müssen wieder in en Süden ( Anmerkung der Redaktion; den Süden haben wir bis heute nicht verlassen ). Naign war so freundlich und ein Ticket für das Schnellboot zu arrangieren ( THB 350,00 ). Per Gepäckanhänger + 1 x extra Motorroller ging es um 10:30 Uhr zum Pier nach Phayam und pünktlich um 11:00 Uhr legte das Schnellboot ab. Vom Pier in Ranong ging es per Taxi ( THB 75,00 pro Person ) zum Busterminal nach Rangong. Was sollen wir Euch sagen… Ein Bus nach Khura Buri wartete bereits wie bestellt. Nach 1,5 Stunden erreichten wir dann Khura Buri. Gleich um die Ecke vom Busterminal haben wir uns im “ Boon Piya “ für THB 400,00 eingemietet. Die Boote nach Surin fahren immer morgens um 09:00 Uhr. Deshalb dürfen wir eine Nacht in diesem Durchgangsort verbringen. Unterkunft super, Essen ( BBQ ) ebenfalls. Da wir Vorort flexibel sein wollten, haben wir lediglich das Bootticket sowie unsere Unterkunft ( Zelt am Strand ) bei Sabina gebucht ( Ticket THB 1700,00 und das Zelt pro Tag THB 450,00 ). Am 29.04.2022 / 08:00 Uhr wurden wir vom Sabina Team an unserer Unterkunft abgeholt ( kostenlos ). Angekommen am Sabina Büro haben wir dann bezahlt und ein paar Formalitäten geklärt. Dann ging es per Sammeltaxi zum Pier. Mal wieder super, wir die einzigen Langnasen auf dem Boot. Pünktlich um 09:00 Uh ging es dann los. Ankunft auf der Insel ca. 10:30 Uhr….. Alles weitere dann im nächsten Bericht. Eines können wir – mal wieder – schon jetzt sagen, es ist wunderschön hier auf Koh Surin. Ein weiteres Paradies auf Erden.