Reisetag von Chennai nach Mamallapuram + Strand im Video

Reisetag von Chennai nach Mamallapuram + Strand im Video

Unseren Einstieg Indien haben wir mit der Herausforderung „ Chennai „ mit Bravour gemeistert. Jetzt soll es in angenehmere Gefilde gehen. Unsers nächstes Ziel ist das ca. 60 Kilometer südlich gelegene Mamallapuram. 

Die Nacht war ein wenig angenehmer, da nun fast sämtliche Moskitos ausgeschaltet wurden. Um kurz nach 09:00 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur nahegelegenen Metro Station. Ein halbe Stunde später erreichten wir das Chennai CMBT Bus Terminal. Der Bus war schnell gefunden – Tickets an Bord für IDR 65,00 pro Person – noch kurz ein Bild vom Bus und schon ging die Reise los. Es ging zäh los, denn in Chennai ging in Sachen Verkehr nicht viel. Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir dann Mamallapuram. Der Bus fährt nicht in die Stadt, wir mussten am Highway aussteigen. Von dort sind wir dann mit dem TukTuk ( zu teure IDR 100,00 für zwei Personen ) in den Ort gefahren. Der Kollege hat natürlich einen Bruder, der wiederum ein Guesthouse unterhält. Das war uns aber zu teuer also machten wir unser eigenes Ding. Nach zwei, drei weiteren Unterkünften entschieden wir uns dann für das Rainbow Guesthouse in einer Sackgasse gelegen. Schönes neues Zimmer mit Ventilator zu IDR 800,00 die Nacht. Die meisten Unterkünfte liegen in einer kleinen Tourisgegend. Nicht übertrieben mit vielen Restaurant, Bars und kleinen Geschäften. Gefällt uns sehr gut hier ! 

Nachdem wir uns eingerichtet hatten ging es zur Nahrungsaufnahme in die „ Stadt „ ( zur Dorfstraße ). Dort gab es erstmal ein geiles Blumenkohl Curry mit Knoblauch Naan. Ein Fest für den Gaumen, das sich in Worten nicht beschreiben lässt. Wohl genährt machten uns auf auf die Stadt ein wenig zu erkunden. Der Weg führte uns zum Strand, wir folgten der Menge.  Der Weg zum Strand wieder voll gepflastert mit Buden noch und nöcher. Sogar Ringe werfen ging hier, da konnte ich nicht widerstehen.  Schon bei zweiten Wurf – von 10 Ringen – ein Treffer. Die Muddi war schon sichtlich genervt, es blieb aber bei nur einem Gewinn ( Aufatmen bei der Ringe Mutti ). Dann ging es weiter ans Wasser und was hier los war, dazu schaut Euch das Video mal an. Der absoluter farbenfrohe Wahnsinn.

Den Abend verbrachten wir bei Bier, Old Monk & Co in einer Bar, denn es gab ja noch etwas zu feiern. Weiter ging es bei Fussi und einem weiteren Getränke auf unserer Terrasse. Ein toller bunter Reisetag geht zu Ende. 

Link zum Video:https://youtu.be/gyxevubeRXk

 

Der erwartete Kulturschock “ Chennai „

Der erwartete Kulturschock “ Chennai „

Chennai dient uns lediglich als Startschuß für Indien. Hier gibt es nichts besonderes zu sehen was es nicht auch in schöneren Orten gibt. Mit seinen ca. 12 Millionen Einwohnern ist Chennai nicht gerade ein Ort der Ruhe. Wir machen uns trotzdem auf Chennai ein wenig zu erkunden. Der Strand ist gleich um die Ecke und das alte Chennai ist auch nur 4 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt. Also machen wir uns auf – zu Fuß – um uns einen Eindruck von Chennai zu machen. Das ist schon echt die Härte hier, Indien Ersturlaubern würden wir Chennai nicht empfehlen. In unserem Viertel stinkt es gewaltig nach Urin und Kacke. Kein Wunder bei den ganzen Kühen, Hunden, Katzen, Ziegen etc die sich auf der Straße rumtreiben. Mal ganz davon abgesehen, dass auch die Männer sich gern mal am Straßenrand erleichtern. So viele Bettler und arme Menschen haben wir auf unserer ganzen Reise noch nicht gesehen. Wir kennen das ja schon von unseren früheren Besuchen, ist aber immer wieder gewöhnungsbedürftig. Unser erster Anlaufpunkt ist eine der vielen Teeküchen. Schon allein die Zubereitung ist ein Schauspiel für sich. Wir bestellen uns beide einen herrlich duften und schmeckenden Gewürztee mit Milch ( Massala Chai ) und vergessen für einen Moment die Hektik der Großstadt. Weiter geht es zu einem Tempel, der aber über die Mittagszeit geschlossen hat. Unser nächstes Ziel ist der Strand von Chennai. Wir gehen ein paar Kilometer am Strand entlang. Auch hier nichts für schwache Nerven, denn der Strand ist übersät mit Plastikmüll ( Überall liegen Plastik Kleinteile herum ). Baden sollte man hier auch nicht, denn es gibt eine gefährliche Unterströmung. An den touristischen Abschnitten ist der Strand mit kleinen Restaurants und Fahrgeschäften gepflastert. Für uns ist das hier nichts, dem Chennai’er scheint es zu gefallen. Das ist schon alles ziemlich runtergekommen hier. Dagegen ist Steilo eine Nobelgegend. Die Menschen leben hier in sehr ärmlichen Verhältnissen. Der Strand bietet einigen Menschen Unterschlupf, man wohnt / schläft unter großen Planen. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Abendessen in Form eines Alo-Gobi’s ( Blumenkohl, Kartoffel – Curry ). Auch wenn es sich alles schlimm anhört, wir fühlen uns hier trotzdem wohl. Das ist eben Indien.

Sri Lanka – Abschlussbericht mit Video

Sri Lanka – Abschlussbericht mit Video

Wir haben ein wenig gezögert bei der Idee Sri Lanka zu bereisen… Wirtschaftskrise, Rationierungen, politische Unruhen, Korruption. Aber letztendlich dürfte man dann in so gut wie kein Land reisen und wir haben von anderen Reisenden gehört, dass Sri Lanka dringend die Touristen benötigt und der Tourismus nicht beeinträchtigt ist. Und dann hat uns das Land von der ersten Minute eingefangen. Wir haben uns direkt wohl gefühlt, verbunden und geerdet. Was bestimmt auch daran lag, dass wir gerade am Anfang in den heiligen Stätten im kulturellen Dreieck fast nur barfuß unterwegs waren. Schuhe sind hier nicht erlaubt. Aber auch die immer freundlichen Gesichter, bunte Farben, die angenehmen Gerüche nach frischen Gewürzen und Räucherstäbchen und natürlich das leckere Essen haben dazu beigetragen. Die abwechslungsreiche Natur, die wilden Tiere und die tolle Kultur lassen auf kleinstem Raum kaum Wünsche offen. Das Reisen ist einfach, der Standard super, wir haben im Schnitt so für 10 Euro die Nacht gewohnt, immer mit Klimaanlage und heißem Wasser, so sauber ist es selten in Asien. Und fast überall kann das Leitungswasser getrunken werden. Gegessen haben wir meistens unser heiß geliebtes Reis & Curry für 0,60 Euro pro Gericht. Da schlägt das Herz des Finanzministers höher. Vor allem weil wir gehört hatten, dass Sri Lanka im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern teurer ist. Das können wir nicht bestätigen, die Touristen-Hochburgen klammern wir hier aber mal aus, da kostet ein Essen dann auch gerne mal 3 Euro. Und dann natürlich unser persönliches Highlight, das Land mit unserem eigenen Tuk Tuk zu erkunden – unser kleiner Road Trip – das war Weltklasse. Überall anhalten zu können und auch mal Orte zu besuchen, die wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln eher nicht besucht hätten, haben wir richtig genossen. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Lob und dickes Dankeschön an meinen Chauffeur und besten Tuk Tuk Fahrer, Winnie 😉 Das hast du super gemacht. Es waren wirklich grandiose 4 Wochen und bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir in Sri Lanka waren.

Link zum Video: https://youtu.be/Zanwcp9Dbtg

Unsere Route:

Negombo – Puttalam (mit Abstecher über Kalpitiya)   180 km

Puttalam – Yapahuwa   70 km

Yapahuwa – Anuradhapura (mit Abstecher nach Htthikchchi)   80 km

Anuradhapura – Habarana   60 km

Habarana – Kandy   100 km

Kandy – Dalhousie   90 km

Dalhousie – Nuwara Eliya   70 km

Numara Eliya – Ella   60 km

Ella – Tangalle   150 km

Tangalle – Polhena   45 km

Polhena – Galle   43 km

Galle – Negombo   160 km

 

 

 

Video – Reisetag von Negombo nach Chennai

Video – Reisetag von Negombo nach Chennai

Die letzte Nacht in Negombo verbrachten wir bei einem Kumpel von Fernando. Sehr nobel das Ganze, wir durften für LKR 4000,00 die Nacht bleiben. Am nächsten Tag wurden wir von unserem alten TukTuk um 11:00 Uhr abgeholt und es ging zur letzten Fahrt zum Flughafen. Kurz umpacken am Flughafen und einchecken, der Flieger hob pünktlich um 13:45 Uhr ab. Flugzeit lediglich 1:05 Minuten, also alles ganz flink. Indien, da sind wir also. An der „Immigration“ ging es dann bereits los mit der ersten Geduldsprobe. Der sture Kollege wollte die Telefonnummer unserer Unterkunft haben, ich war bereits durch die Kontrolle mit meiner eigenen deutschen Telefonnummer gekommen. Auch wollte der Horst auch noch ein E-Visum als Ausdruck, aha …;-) Nach weiterhin paar Minuten hin und her, schaffte es dann auch die Christl ins Land einzureisen. Weiter ging es zum Gepäckband und danach zur S-Bahn. Von der Metrostation + ein wenig Fußweg ging es zu unserer „Wunschunterkunft “ dem Broadlands. Schönes Zimmer mit schrotti Gemeinschaftsbad welches relativ sauber ist ( Der Zoo ist natürlich Standard im „Badezimmer“ ). Der Manager ist leider etwas emotionslos – so etwas sind wir aus Sri Lanka gar nicht mehr gewohnt – die anderen Angestellten sind sehr nett und hilfsbereit. Naja, den lassen wir links liegen, der soll doch zum Lachen weiterhin in den Keller gehen. Zu unserem Glück liegt eine fette Moschee auf der Rückseite unseres Zimmers. Fachleute wissen was uns jeden morgen blühen wird…… Am Abend machten wir dann noch ein wenig die Straßen unsicher und suchten nach Nahrung. Mit voller Gewalt bekamen wir Chennai zu spüren. Wir werden darüber noch ausführlich berichten. Nachdem wir lecker gegessen hatten ging’s in Bett. Nach ein paar Moskito-Verfolgungsjagden kamen wir dann auch irgendwann mal in den Schlaf. Willkommen in Indien !

Link zum Video: https://youtu.be/yoYBWpql-8s

Reisetag von Galle nach Negombo im Video

Reisetag von Galle nach Negombo im Video

Unser Klamotten waren wieder schnell gepackt. Es gab noch die eine oder andere herzliche Verabschiedung von unserem Freund Ho und schon ging es los, erstmal grob in Richtung  Colombo. Wir wollen uns kurz vor Colombo eine Unterkunft suchen um dann gemütlich die letzten Kilometer nach Negombo zu fahren. Mal abgesehen davon, dass wir den Norden und den Osten des Landes nicht bereist haben konnten wir nun endlich mal die Traumstände von Sri Lanka des Südens bewundern. Entweder sind die Strände mit Unterkünften zugepflastert / zubetoniert oder es ist überhaupt nichts los. Wir haben Beides unter die Lupe genommen und entscheiden uns für die „Nix-Los“ Variante. Wirklich traumhaft schön abseits des Touri-Hochburgen sind die Strände hier. Wir ließen es uns nicht nehmen den einen oder anderen Stopp einzulegen, wow echt toll. Es war schon Nachmittag und wir gingen das Projekt letzte Übernachtung kurz vor den Toren von Colombo an. Erste Unterkunft ausgebucht, zweite Unterkunft schrotti und zudem noch viel zu teuer. Spontan entschieden wir uns dazu die letzte Nacht in Negombo zu verbringen. Netter Nebeneffekt, wir zahlen einen Tag weniger für das TukTuk. Eine kurze Nachricht an unseren Vermieter uns schon war der Drops gelutscht. Colombo mit dem TukTuk zu bewältigen ist schon eine echte Herausforderung. Auf den Straßen wird um jeden Zentimeter gekämpft und wir mittendrin. Wir wollten vorankommen und nahmen den Kampf an – wir machten aus Zentimetern, Millimeter – und waren klarer Punktsieger nachdem wir Colombo „überlebt“ haben.

Link zum Video: https://youtu.be/oJkx0JWCfpc

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