Unsere Tage in Prachuap Khiri Khan

Unsere Tage in Prachuap Khiri Khan

Dieser Ort ist nicht spektakulär aber strahlt eine tolle Ruhe und Atmosphäre aus.  Eine schöne Strandpromenade, eine riesige Bucht mit tollen Karstbergen und immer allgegenwärtig der Spiegelberg ( Thammikaram Worawihan Tempel ). Am Abend eröffneten dann die kleinen Speiselokale an der Promenade und der kleine Nachtmarkt war dann das I-Tüpfelchen. Einziger Makel…… Das Wetter war die Tage sehr bescheiden und der Ort sehr ausgestorben. In unserer “ historischen “ Straße mit Holzgebäuden aus alten Fischereizeiten hat sich eine sehr angenehme “ travellerszene “ entwickelt. Leider das meiste geschlossen oder nur spärlich besucht ( oder überhaupt nicht ). Aufgrund der Brandung – und das Wasser sah auch nicht schön aus – konnten wir an unseren Haustrand nicht baden. Wir mieteten uns also ein Scooter und machten uns auf den Weg zum benachbarten Strand sowie zu dem danebenliegenden Affenfelsen( mit NICHT aggressiven Affen). Der Strand sowie der Affenfelsen befindet sich auf einem kleinen Luftwaffen Militärgelände. Einfach einen Ausweis abgeben und dann bekommt man einen Besucherausweis. Alle super freundlich, man freut sich anscheinend über jeden Besucher. Unterkünfte und Restaurants dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Wetter wollte leider nicht immer so wie wir. Zwangspausen waren an der Tagesordnung. Bei tollem Wetter ist das hier wirklich ein schönert Ort zum Verweilen. Das hier ist die ruhigere Variante zu HuaHin ( da hatten wir kein Bock drauf ). Der Besuch des Spiegelbergs ist ein MUSS in Prachuap. Bei dem Besuch hatten wir ein wenig mehr Glück mit dem Wetter. Am Eingang wurden wir mit Stöckern ausgerüstet um uns gegen die sehr aggressiven Affen zu schützen. Am Ende war alles gut, ist aber manchmal ein wenig gruselig mit dem ganzen Getier. Nachdem wir die ca. 400 Stufen gemeistert hatten, eröffnete uns ein toller Rundblick auf Prachuap und Umgebung. Das war mal wieder ein toller Kurztrip.  Die weitere Zeit haben wir mit ausgedehnten Entspannungsübungen verbracht.  Ein toller Ort, an den wir immer gern wieder zurückkommen werden ( bei besserem Wetter ).

Koh Phayam, ein Traum

Koh Phayam, ein Traum

Aus 5 Tagen wurden dann 11 Übernachtungen und würde der Koh Surin Nationalpark nicht Mitte Mai schliessen, so wären wir bestimmt noch länger an diesem Traumort geblieben. In der Bildergalerie ein paar schöne Erinnerungen an unsere Schnorcheleien. Wir werden uns auch gern an unseren “ Mann für alle Fälle “ Mr. Nai aus Birma erinnern. Mit Nai haben wir uns gern unterhalten, der Service eine 1 mit Doppelsternchen ( Hallo Hans ).

Khao Lak – Ein Irrtum

Khao Lak – Ein Irrtum

Von der Hauptstrasse führen in der Regel kleinere Nebenstrassen zum Strand. Nicht unbedingt direkt, denn in den meisten Fällen befindet sich am Ende einer Strasse – und in erster und bester Strandlage – ein fettes Resort. Parallel zum Strand gibt es ebenfalls Strassen, aber auch hier zur Strandseite immer diese fetten Resorts. Es handelt sich hier um überwiegend tolle Anlagen mit super schönen Gärten. Um einen besseren Überblick zu bekommen mieteten wir uns bei Kai einen Motorroller ( zu THB 100,00 aber wie sich im Nachhinein herausstellen sollte zum Nulltarif ). Wir fuhren zunächst zum Coconut Beach. Hier befinden sich im Vergleich viel weniger Hotels / Resorts und der Strand ist traumhaft schön. Ein Paradies auf Erden, aber für uns leider nicht bezahlbar.  Leider kam die Sonne an diesem Tag nicht so richtig aus dem Knick. Wir gingen schwimmen, lungerten am Strand herum und badeten auch ein wenig ( inkl. Angriff einer Feuerqualle auf meinen Fuss ).  Zum Abschluss unserer kleinen Strandtour ging es zum Hauptstrand “ Nang Thong “ Hier hat es uns überhaupt nicht gefallen. Wieder Resort an Resort und kaum Strand. Bei aller “ Kritik “ unserseits, darf man aber auch nicht vergessen, dass Khao Lak im Jahr 2004 sehr sehr heftig vom Tsunami getroffen wurde. Eventuell ist dies der Grund für die Bauweise der Resorts. In den Strassen dann überall das gleich Bild. Restaurant an Restaurant, Bar and Bar etc….. Bei aller Schönheit des Coconut Beaches, uns gefällt es hier überhaupt nicht, denn die Nähe zu Phuket lässt viele Pauschaltouristen nach Khao Lak kommen. Wer auf Pizza und deutsches Essen oder Annehmlichkeiten nicht verzichten kann ist hier genau richtig. Thailand kann man hier nur begrenzt erleben. Letztendlich waren wir froh, dass wir nur 2 Nächte buchen konnten ( auch wenn Kai und zwischenzeitlich mitteilte, dass wir 2 weitere Nächte bleiben können ) denn wir wollen hier so schnell wie möglich wieder weg. Schade für Khao Lak und uns……..

 

Reisetag von Phang-Nga nach Khao Lak

Reisetag von Phang-Nga nach Khao Lak

Wie immer entspannt ausschlafen, Rucksäcke packen und auf zur Strasse. Auf dem Weg zur Strasse Richtung Khao Lak hielt plötzlich eine Mopedfahrerin mit Familie an und schenkte uns eine Tüte mit gefüllten Reisbrötchen, nur so zum Frühstück. Wir waren mal wieder begeistert. An der Strasse Richtung Khao Lak angekommen – viele Möglichkeiten gibt es hier nicht – hielt ein Mopedfahrer an. Dieser erkundigte wohin es gehen soll und nach einem kurzem Telefonat – mit irgendjemanden – bestätigte uns der nette Kollege, dass wir hier genau richtig stehen und der Bus um 09:16 Uhr 😉 kommen soll. Alle guten Dinge sind 3 und wir wurden von einer weiteren Mopedfahrerin angesprochen. Auch diese Beiden erkundigten sich nach unserem Ziel. Wir sollten doch lieber vom Busterminal sagte man uns. Und da zufällig ein Polizeifahrzeug vorbei fuhr, hielten die Damen das Fahrzeug an. Die beiden netten Kollegen fuhren uns dann direkt zum Busterminal. Bei den Temperaturen hätten wir auch keine Lust auf laufen gehabt. Einer der beiden Kollegen sprach sogar etwas englisch und erkundigte sich nach dem Krieg in der Ukraine und der Gasversorgungssituation in Deutschland. Freundlich wurden wir am Terminal empfangen. Kurz Ticket gekauft ein wenig warten und schon kam der Minibus. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir dann Khao Lak ( Am Strandabschnitt Bang Niang ). Mal schauen was uns hier erwartet. Der Reiseführer sagt “ noch ganz ursprünglich “ und ein, zwei Reisende  bestätigen uns, dass es hier schön sein soll. Die große Strasse, hohe Taxipreise und die Nähe zu Phuket lassen das Gegenteil vermuten. Eine Unterkunft – Im Casa Cool bei der lieben Kai – wurde schnell gefunden. Tolles Zimmer inkl. “ Laundry “ und wie immer mega nett. Unser erster Eindruck, geht so……. Aufgrund der anstehenden Feiertage zum Neujahr konnten wir zunächst nur 2 Nächte bei Kai buchen.

Bootstour durch die Phang-Nga Bucht

Bootstour durch die Phang-Nga Bucht

Die Phang Nga Bucht ist vor allem durch den James-Bond-Felsen bekannt. Hier wurde der Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ gedreht. Und da wir ja eh auf Karstfelsen in Kombination mit Wasser stehen, wollten wir uns das mal anschauen. Die meisten Touris besuchen die Bucht in Form eines Tagesausfluges von Phuket, Khao Lak etc. Davon halten wir ja nicht so viel, also haben wir uns direkt in der Stadt Phang Nga niedergelassen um von hier einen Ausflug zu machen. Hier kommen nicht sehr viele Touristen her, das Hotelangebot ist daher sehr überschaubar, wir haben natürlich trotzdem eine Bleibe mit Blick auf die Karstberge gefunden. Die Stadt ist nicht wirklich attraktiv, es gibt kein richtiges Zentrum, sondern sie streckt sich einfach an einer vierspurigen Hauptstraße entlang und ist eher Fußgängerunfreundlich. Dennoch wurden wir auch hier wieder sehr freundlich aufgenommen und haben uns wohl gefühlt. Die Bucht ist allerdings auch von der Stadt aus nicht frei zugänglich und da es keine Touristen gibt die am Anleger auf Boote warten, mussten wir ein Boot am Vorabend buchen, wobei uns die Dame in unserem Hotel behilflich war. Um 07:30 Uhr wurden wir abgeholt und zum Pier gebracht. Wir hatten ein Boot ganz für uns alleine und auch sonst waren keine weiteren Touris zu sehen. Ab auf’s Boot und los ging es durch eine tolle Landschaft. Es ging dann vorbei an einem schwimmenden Dorf, wo uns in erster Reihe die riesigen Touri-Restaurants angähnten… alles leer, aber es lässt sich erahnen welche Massen hier durchgeschleust werden. Und dann kam die besagte James Bond Insel. Das sah schon toll aus und auch hier waren wir das einzige Boot. Unser Captain wußte genau wie er sein Boot positionieren muss damit wir die besten Fotos machen konnten. Die Insel, bzw. der begehbare Teil ist nicht wirklich groß, aber dennoch wurden hier Verkaufsstände rein gezimmert um die Touris bei der Jagd auf das eine besagte Foto von dem Felsen aus der Filmszene zu versorgen. Der Eintritt auf die Insel kostet THB 300 pro Person. Wir sind hier in einem Nationalpark und solange der Eintritt in den Erhalt der Natur gesteckt wird, ist das eine feine Sache, aber danach sieht es hier leider gar nicht aus. Wir sparen uns den Gang auf die Insel, auch wenn hier momentan nichts los ist, die Natur braucht uns hier bestimmt nicht. Und wir können den tollen Blick auch mit Abstand genießen. Die Bootstour geht weiter und wie soll es anders sein…. auf dem Rückweg werden auch wir durch die Abzugsmaschinerie geschleust. Wir werden an einem Restaurant in dem schwimmenden Dorf rausgelassen und werden gleich vehement bequatscht hier etwas zu essen. Wir gehen erstmal weiter und sind ziemlich schockiert. Es ist eine einzige Ladenzeile und dahinter leben die Einheimischen. Jeder Laden- oder Restaurantbesitzer möchte unbedingt, dass wir was kaufen. Puh, wir sind ein wenig geknickt. Natürlich wussten wir, dass es sich hier um eine Top-Sehenswürdigkeit handelt und wir wollten es uns ja auch anschauen, aber im Nachhinein hätten wir vielleicht doch darauf verzichtet. Ja, die Menschen hier sind auf den Tourismus angewiesen und es tut uns in der Seele weh zu sehen wie sie um jeden Kunden betteln, aber noch mehr blutet unser Herz wenn wir an die Folgen für die Natur denken. Dennoch war es ein toller Ausflug, wir haben es mal wieder genossen auf dem Wasser zu sein, umgeben von einer einzigartigen Landschaft. Wir wollen auch gar nicht zu frustriert wirken, denn wir sind wirklich dankbar für die Dinge die wir erleben dürfen, aber es gibt eben auch immer zwei Seiten 😉

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