Bei schönstem Wetter machten wir uns auf nach Gamcheon. Kurz dazu und zusammengefaßt , Quelle auch “ Goethe Institut “ Auf dem Höhepunkt des Koreakrieges war Busan das Ziel von zahlreichen Kriegsflüchtlingen, die die Siedlung oder auch damals “ Slum von Busan “ anwachsen ließen. Lange Zeit bestand Gamcheon aus einem Wirrwarr baufälliger Häuser, in denen Arme und Alte lebten. Dank einer ungewöhnlichen Initiative von Bewohnern, Künstlern sowie der Lokalregierung hat es sich inzwischen in eine bunte Ansammlung von Kunstateliers, Geschäften und Wohnhäusern verwandelt und ist zu einer Touristenattraktion geworden. Das hat natürlich auch seine Schattenseiten, denn z.B. viele Touristen meinen sich hier wie zu Hause aufführen zu können und vergessen schnell, daß die Menschen hier auch gern in Ruhe leben wollen. Lest Euch gern dazu auch mal die weiteren Informationen durch. Ist echt interessant was die Menschen aus dem ehemaligen Slum gemacht haben.
In Gamcheon kann man locker den ganzen Tag verbringen und so haben wir’s dann auch gemacht. Hier mal treppab, da mal ne Pause in einen der vielen Cafés und dann wieder treppauf. Hier gibt es ordentlich was zu sehen. Die Künstler haben hier wirklich einen tollen Job gemacht. Das war mal wieder ein toller Tag bei allerschönstem Wetter. Jetzt haben wir aber erstmal die Schnauze voll vom Treppen steigen und legen die Beine hoch. Also dieses Busan ist echt geil. Hier geht wirklich so einiges….. Wir senden Grüße aus Busan und melden uns demnächst wieder mit Neuigkeiten aus dieser tollen und abwechslungsreichen Stadt.
Den Tag haben wir mal wieder ganz entspannt angehen lassen, denn unser nächstes Ziel “ Busan “ liegt nur 1 Autobusstunde von Gyeongju entfernt. Auschecken um 11:00 Uhr dann dann ab zum Busterminal. Tickets gekauft und bereits 10 Minuten später ging’s los. Der Himmel von Gyeongju weinte, das Haar sitzt aber noch. Im regnerischen Busan angekommen – dieses Busterminal befindet sich am Stadtrand – ging es per Metro nochmals eine Stunde zu unserem Hotel. Diese hatten wir bereits im Netz gebucht. Nur schlappe EUR 29,00 pro Nacht im Elysee Hotel. Keine Sorge, denn wie sich herausstellen sollte ist der Hotelname NICHT Programm 😉 Das Zimmer aber schön groß, Bad auch groß, sauber und super ausgestattet. Einrichtung wie fast immer etwas verwahrlost, wir sind zufrieden. Lage; gleich nebenan der Fischmarkt, Einkaufsstraße und alles was das Herz so begehrt. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, ging es erstmal auf Erkundungstour zum Fischmarkt und durch die nähere Umgebung. Leider haben wir hier Hamburger Wetter und somit sagten wir früh gute Nacht zu Busan. Unser erster Eindruck…..Gefühlt wohnen wir hier im eher im etwas schrottigerem Busan, was aber genau unser Ding ist. Das Wetter soll sich am nächsten Tag beruhigen. Hier geht bestimmt so einiges.
Heute auf dem Programm der Bulguk Tempel sowie die Seokguram Grotte. Bei schönstem Wetter ging es zunächst per Bus zu dem etwas ausserhalb gelegenen Bulguk Tempel. Eine schöne buddhistische Tempelanlage, die erstmal im Jahre 774 fertig gestellt wurde. Danach dann aber mehrmals geplündert und abgefackelt wurde. In den Jahren 1969 bis 1973 wurde die Anlage umfassend rekonstruiert und nun steht das ganze wieder in voller Pracht. Grund genug um die Tempelanlage sowie die Grotte in die UNESCO Welterbeliste anzunehmen. Weiter als die 39 Stufen ging es dann zur ca. 2,5 Kilometer entfernten Seokguram Grotte. Ein schöner aber auch schweisstreibender Weg. Die meisten kommen daher mit dem Auto oder nehmen den Shuttlebus. Erst 1909 wurde die aus Jahr 774 stammende Grotte wieder entdeckt. Zuvor war der Eingang eingestürzt und von Pflanzen überwuchert. Es ist schon krass was damals in Sachen Handwerk schon abging. Bilder dürfen hier keine gemachte werden. Der Eingang zur Grotte befindet sich in einem kleinen Häuschen, die Grotte selbst ist durch eine fette Glasscheibe vor überneugierigen Touristenhänden geschützt. Bei Interesse schaut Euch gern Bilder mit WWW an. Per Bus ging es dann wieder zurück in unserer “ Heimat “ Ein super aber auch anstrengender Tag geht zu Ende. Immer dieses Treppengesteige……;-)
Aus Wikipedia, dass muß ja nicht neu erfunden werden. „Gyeongju war unter dem Namen Seorabol – auch Geumseong (Goldfestung) genannt – die Hauptstadt des alten Königreichs Silla und auch des Vereinigten Sillareichs, das fast ganz Korea umfasste, eine Tatsache, die für die heutige Bekanntheit verantwortlich ist. Das Königreich entstand zum Beginn des 1. Jahrhunderts und beherrschte den größten Teil der Koreanischen Halbinsel vom 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert. Auch heute noch ist eine große Anzahl historischer Stätten aus dieser Zeit zu besichtigen. Nach dem Fall des Königreichs büßte Gyeongju seine Bedeutung ein. In den 1920er Jahren wurden die ersten Königsgräber aus dem 7. bis 9. Jahrhundert geöffnet und ungewöhnliche Goldfunde gemacht. In und um Gyeongju gibt es zahlreiche bis zu 25 m hohe Rasenkuppen, die lange für natürliche Erhebungen gehalten wurden, tatsächlich aber Hügelgräber der Könige und Aristokraten Sillas sind. Heute ist Gyeongju eine typische mittelgroße Stadt, die den ökonomischen, demographischen und sozialen Trends des modernen Südkorea folgt. Trotzdem hat sich die Stadt ihre Identität bewahrt, was auch daran liegt, dass in Gyeongju keine Wolkenkratzer gebaut werden dürfen “
Wir hätten es nicht besser beschreiben können. Dennoch fehlt eine Kleinigkeit…. Es waren einmal ein paar kleine Kinder die auf den Hügeln spielten. Deren Eltern nutzten die Steine zum Hausbau. Was geschehen sollte wurde wahr, denn die Kinder fanden beim spielen toll aussehende Glasperlen. Die Geschichte sagt auch aus, dass ein vorbeigehender Polizist auf die Kinder aufmerksam wurde und das gefundene “ Spielzeug “ näher unter die Lupe nahm. Es folgten die ersten Ausgrabungen wie oben beschrieben. Ein wirklich toller Ort zum verweilen. Die Anlagen rund um die unzähligen Hügelgräber sind super toll ausgebaut. Auch hier hat man den Touristen voll im Griff. Einkaufsmöglichkeiten, Souvenirshops und natürlich Essen und Trinken. An alles wurde mal wieder gedacht, super angenehm und toll umgesetzt. Das Museum in dem die tollen Stücke ausgestellt wurden haben wir natürlich aus angeschaut. Die Hügel bzw. den Park unter Flutlicht haben wir uns auch nicht entgehen lassen. Ein tolles super angelegtes Gelände auf dem man wohl auch Tage verbringen kann. Übrigens, zwei Gräber konnten wir uns anschauen. Legt die Beine hoch und genießt die Bilder. Gyeongju ist ebenfalls – wie fast alle unsere bisherigen Ziele ;- ) – eine Reise wert und für Südkorea ein absolutes MUSS !!!!
Wir widmen diesen Bericht Sergio. Diese Langnase 😉 hat uns im Bus angesprochen. Nach der Ankunft in Gyeongju tauschten wir uns noch ein wenig aus und was kam dabei raus, der Sergio kennt tatsächlich Steilshoop. Kein Wunder, denn Sergio kommt aus Duvenstedt. Da dies der erste Hamburger auf unser noch jungen Reise ist, soll der Sergio einen eigenen Bericht bekommen. Wir hoffen, dass Du einen tollen “ templestay “ hattest . Viel Spaß in Thailand und auf Deinen weiteren Reisen. Wir würden uns freuen wenn Du die gute Botschaft von “ outofsteilshoop.com “ auf der ganzen Welt verbreiten kannst. Man sieht sich Digga, moin.