Der Wecker klingelte um sieben. Lt. der “ Hotelmanagerin “ einfach den Bus zum Eingang des Nationalparks nehmen und dann geht es los….. Erstmal ging zum Frühstück zum Bus Terminal. Das Frühstück wieder “ Gallo Pinto “ mit Eiern und Käse, dazu eine schön scharfe Soße. Die Busfahrt vom La Cruz zum Eingang des Nationalparks dauerte nur 25 Minuten. Dort angekommen wurde uns mehrsprachig mitgeteilt, dass der offizielle Eingang um 7 Kilometer verlegt wurde. Hmm OK egal dann gehen wir eben zu Fuß, kacke. Zum Glück hat uns ein Tourist aus Venezuela mitgenommen. Bei morgens schon gefühlten 18.000° wäre das voll der Horror gewesen. Also kurz informiert und die viel zu hohen USD 15,00 pro Person gezahlt und los ging der Fussmarsch. Ziel zunächst ein “ Mirador “ in ca. 3,5 Kilometer Entfernung. Der Weg dorthin, einsam, heiß, verbrannte Erde und an Tierwelt nix los. Auch der 1 Kilometer lange Weg weg von der Straße war nix dolles. Also was machen wir jetzt, OK noch ein paar hundert Meter und wir gehen zurück, den es scheint als wären wir die einzigen hier im Park. Welch Wunder aber es kommt ein Auto, wir natürlich gleich rein da. Weitere 2 Kilometer sind wir dann in dem wunderbar klimatisierten Auto mitgefahren ( Clayd + Frau aus Oregon ).  Deren Ziel der Strand ! Nach Aussagen von Clayds Frau soll der Strand “ beautiful und awesome “ sein.  Wir entschieden uns ebenfalls für den Strand ( mit Clayd und Frau als Rückfahrkarte ). Die Straße leider unbefahrbar mussten wir uns 6 Kilometer vor dem Strand zu Fuß auf den Weg machen.  Der Weg dorthin auch eher Einöde. Der Strand wunderschön und menschenleer. Außer Strandgut ( Holz ) ein paar tote Schildkröten, viel Sand und toller Wellen nix los. Wir genehmigten uns ein schönes Bad im wilden Pazifik, dann ging es auch schon wieder zurück. Nachdem wir weitere 9 Kilometer zurück gelegt hatten – wir waren gerade dabei ein paar schicke Photos von Kapuzineraffen zu machen – kamen dann die “ Claytons „. Schnell war klar, dass die beiden uns zurück nach La Cruz mitnehmen werden. Was für ein Glück, denn wir hatten schon 21 Kilometer auf dem Buckel – kein Wasser mehr , Staublungen, Blasen an den Füßen – und ausserdem war die Luft komplett raus. In La Cruz angekommen ging es erstmal in den Supermarkt um Getränke einzukaufen. Wir hatten sehr sehr viel Durst… Danach dann ab aufs Zimmer, duschen und nur noch entspannen.

Also hätten wir die “ Per Anhalter “ Möglichkeiten nicht gehabt, hätten wir den Strand – sowie unser Hotelzimmer – nicht mehr bei Tageslicht erreicht. OK es ist Ende der Trockenzeit, wir hätten uns aber ein paar mehr schönere Wanderwege im Park gewünscht. Zumal der Eintritt mit USD 15,00 pro Person mega teuer ist. Vielleicht bekommt man in der Regenzeit auch mehr Tiere zu sehen. Der mehr oder weniger einzige Wanderweg ist die Schotterpiste. Ob sich dort – auch zu anderen Zeiten – mehr Tiere aufhalten bezweifeln wir stark. Das haben wir uns anders in Costa Rica vorgestellt. Aktuell nur übertrieben teuer und nicht so dolle….. Wir freuen uns schon wieder auf Nicaragua…….

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