So, nun soll es aber endlich in die Wüste gehen. Um 9 Uhr fuhren wir mit einem Kleinbus direkt in die Wüste. Die Fahrt dauerte eine kurze Stunde, in Villavieja wurde noch ein kurzer Stopp eingelegt um Wasser und Snacks zu kaufen. Der Bus steuerte die Unterkunft „Noches de Saturno“ an, und nach kurzem Check zogen wir direkt in eines der Zimmer. Bevor wir die Wüste erkunden wollten, mussten wir erst etwas essen. Da es schon 11 Uhr war entschieden wir uns für ein Mittagessen, die Spezialität in der Region: Ziege. Nach einer Stunde Wartezeit und zaghaftem Nachfragen, was denn mit unserem Essen sei, sagte man uns, dass es noch gar kein Mittagessen gab, als wir es bestellten, erst um 12 Uhr! Gut zu wissen, wo uns die Frau noch nett alle Gerichte des Mittagstisches aufzählte und uns beriet. Kurz nach 12 kam auch das Essen, und es war wirklich lecker. Dann aber los – ach so, es gab natürlich eine Tour, aber wir wollten lieber auf eigene Faust los, lieber sehen wir weniger, dafür können wir selbst das Tempo bestimmen und so lange an einem Ort bleiben wie wir wollen ohne einer Horde Touristen im Nacken. Das hat sich auch mal wieder bewährt. Die Tatacoa-Wüste ist keine richtige Wüste, eigentlich ist sie ein vertrocknetes Halbtrockengebiet mit Tropenwald, in dem durchschnittlich 1070 mm Regen jährlich niedergehen. Sie liegt im Regenschatten der umliegenden Gebirge. Die Landschaft ist wirklich faszinierend, wir lassen die Bilder sprechen. Leider zog sich die Wolkendecke immer mehr zu und es fing tatsächlich an zu regnen…. So viel zum Regenschatten! Man soll hier ganz toll Sterne gucken können, wir haben uns schon drauf gefreut, aber die Wolken zogen nicht ab. Na ja, wir können nicht immer Glück haben und wir haben es trotzdem genossen. Statt Sternenhimmel gab es Cola-Rum, man muss sich nur zu helfen wissen 😉

 

 

 

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